Im Gedenken an Alterzbischof Dr. Alois Kothgasser

Am 24. Februar wurde Nachricht gegeben vom Ableben unseres  Alterzbischofs Dr. Alois Kothgasser, Bischof von Innsbruck (1997-2002) und Erzbischof von Salzburg (2003-2013), welcher am  Donnerstag, den 22. Februar 2024,  im Alter von 86 Jahren verstorben ist.  Ehre seinem Andenken.

Uns Kameraden ist Erzbischof Alois Kothgasser besonders  auch als Zelebrant der 100. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein im Jahr 2018 in Erinnerung. Seine vielbeachtete Predigt vor  den 600  Wallfahrtsteilnehmern aus Tirol, Südtirol und Bayern hätte treffender nicht ausfallen können, als er meinte:  „Es ist gut, dass wir zur Gottesmutter nach Mariastein kommen, um zu danken, aber - mit Blick auf unsere Zeit – auch zu bitten."  Kothgasser sprach den Ersten Weltkrieg an und den noch schlimmeren Zweiten Weltkrieg mit mehr als 55 Millionen Toten: „Jede Kriegshandlung, ob klein oder groß, ist ein Verbrechen gegenüber Gott und den Menschen. Waffenarsenale, atomare, biologische und chemische, mögen zur Abschreckung dienen, aber was an Waffen erzeugt wird, wird irgendwann auch eingesetzt. Das ist die Erfahrung der Geschichte“, so der Alterzbischof. "Wenn wir, die Menschen - alle - uns an die zehn Gebote Gottes halten würden, würde die Menschheit vermutlich anders aussehen. Ja, wenn wir allein die goldene Regel „Was du nicht willst, das man dir tu, das füg ´auch keinem anderen zu“ beachten würden, würde sich  schon Vieles verändern“, so  Erzbischof Alois Kothgasser damals in Mariastein. 

Das Begräbnis für Alterzbischof Alois Kothgasser findet am 9. März im Salzburger Dom statt. 

Foto: Mit Kothgassers Ableben sei auch an das frühe Sterben unseres ehemaligen  Militärpfarrers   beim Muilitärkomando Tirol und Landeskuraten des Tiroler Kameradschaftsbundes Johannes Peter Schiestl erinnert, der mit EB Kothgasser und Wallfahrtspfarrer Matthias Oberascher die 100. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein begleitet hatte und der am 20. Juli 2020 41jährig bei einem Motorradunfall ums Leben gekommen ist.

Arbeit für den Frieden

Das Österreichische Schwarze Kreuz

Landesgeschäftsstelle Tirol auf Asinara (Sardinien)

 

Am 23. September 2023 war es soweit, dass das vier Meter hohe Kreuz auf einem Granitsockel aus Cortenmaterial, nach einem Entwurf der Landesgeschäftsstelle Tirol, in Cala Reale auf der Insel Asinara/ Sardinien eingeweiht werden konnte. In Bezug auf die Positionierung des Denkmals wurde durch das Studium von Bildern und einer historischen Karte daran gedacht, die Gestaltung des ursprünglichen Raumes wiederherzustellen.

Nach Überwindung von 8 italienischen Behörden konnte die österreichische Delegation, mit Landesgeschäftsführer Hermann Hotter, Hofrat Thomas Huter als Vertreter des Landes Tirol, Dr. Franz Birkfellner, Mag. Karin Mascher ÖSK Tirol, Ernest Murrer Koordinator und Generalsekretär des ÖSK, Oberst i. R. Alexander Barthou, in Begleitung der Herren Dr. Peter Fichtenbauer, Josef Baumgartner, an der Zeremonie in Carla Reale teilnehmen.

Die Feier fand von italienischer Seite in Anwesenheit der zivilen, religiösen und militärischen Autoritäten, der Bürgermeisterin von Stintino, Rita Vallebella, der Kampf- und Militärverbände, der Behörden von Porto Torres und der Sassari – Brigade, dem außerordentlichen Kommissar und der Direktion des Asinara-Parks Giancarlo Muntoni und Vittorio Gazale statt.

In seiner bemerkenswerten Ansprache stellte der Bürgermeister von Porto Torres Massimo Mulas, der für die Feier und die regionale Verwaltung verantwortlich ist, fest: „Dieses Kreuz, das heute aufgestellt und gesegnet wurde, kann eine ewige Erinnerung an diese Soldaten sein. Jeder, der seinen Blick darauf wirft, wird seine Gedanken und seine Seele auf diese jungen, zerbrochenen Leben richten. Heute, in einem Klima des gefestigten Friedens und der gegenseitigen Solidarität, würdigen Sie, das österreichische, und wir, das italienische Volk, diese jungen Menschen, die hier auf der Insel Asinara ihr Leben beendet haben, und deren sterblichen Überreste hier ruhen“.

Landesgeschäftsführer Hermann Hotter stellte fest, dass diese Erinnerung an die Angehörigen der österreichisch-ungarischen Armee gleichzeitig eine Mahnung und Verpflichtung wäre: „Vor mehr als einem Jahrhundert begann der Erste Weltkrieg, mehr als 9 Millionen Menschen verloren ihr Leben und die schrecklichen Erfahrungen dieser Jahre konnten einen Zweiten Weltkrieg nicht verhindern, der 55 Millionen Menschen das Leben kostete. Wie man aber heute sieht - man lernt nie!

Nach dem Abspielen der Nationalhymnen, der österreichischen und italienischen, sowie der EURO-Hymne legte Landesgeschäftsführer Hermann Hotter, für Tirol zusammen mit dem Bürgermeister von Porto Torres Massimo Mulas, die Lorbeerkränze am Fuß des Kreuzes nieder. Bei dieser Feier wurden ebenso zwei Kränze in der Kapelle von Cala Reale, welche am 17. Mai 1916 vom Bischof von Sassari, Monsignore Cleto Cassani, geweiht wurde, platziert. Der Erzbischof von Sassari, Monsignore Gianfranco Saba, segnete das Denkmal und die gefallenen Soldaten und fand lobende Wort für diese einfache, aber würdevolle Feier.

Von den 23.000 Soldaten der österreichisch-ungarischen Armee in den Lagern Campo Perdu, Stretti, Tamborino und Fornelli verstarben auf der Insel mindestens 7000 an verschiedenen Krankheiten, hauptsächlich aber durch Cholera.

 

Text und Fotos: Österreichisches Schwarzes Kreuz LGS Tirol

39. Bezirkskegeln in Kramsach

"Gut Holz" hieß es am 25. November 2023 im Sporthotel "Iris" in Kramsach. Bezirks-Sportreferent Peter Schwarzenauer von der Kameradschaft Alpbach hatte  zum 39. Bezirkskegeln des TKB-Bezirksverbandes Kufstein eingeladen und 16 Kameradschaften -  auch viele Damen - waren der Einladung gefolgt. Dieses Bezirkskegeln wird  seit 1983 in ununterbrochener Reihenfolge durchgeführt, nur  die Corona-Pandemie 2020/2021 hatte daran rütteln können.  2024 startet man also ins 40. Veranstaltungsjahr. Diesbezüglich gab es einen donnernden Applaus für Peter Schwarzenauer, der zusagte, auch  das Jubiläums-Kegeln auszurichten. Applaudiert wurde aber auch Christian Dreossi vom Veranstaltungsteam, dem Hotel "Iris" und der Bedienung des Hauses für die herzliche Aufnahme.  Ehren-Bezirksobmann Hermann Hotter nahm mit Peter Schwarzenauer die Preisverteilung vor.

Mannschaftswertung: 1. wurde die Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg (691), vor der Kameradschaft Thiersee 1 (668) und der Kameradschaft Niederndorf 1 (641). Die weitere Reihung: 4. Ebbs 2 (639), 5. Niederndorf 2 (605), 6. Söll 1 (580), 7. Ebbs 1 (574), 8. Brandenberg Senioren (548), 9. Söll 2 (528), 10. Erl 1 (504), 11. Erl 3 (493), 12. Alpbach 1 (492),13. Alpbach 2 (483), 14. Erl 2 (470), 15. Brandenberg Junioren (448), 16. Thiersee 2 (442).

Damen-Einzelwertung: 1. Marie Luise Praschberger, Niederndorf (168), 2. Maria Mairhofer, Thiersee (149), 3. Rosi Fuchs, Thiersee (128), 4. Theresia Hörl, Söll (77),5. Anna Lena Hörl, Söll (75).

Tagessieger Herren: 1. Georg Schrof, Mariastein-Angath-Angerberg (196), 2. Peter Mayrhofer, Mariastein-Angath-Angerberg (184), 3. Josef Grasshoff, Thiersee 1 (180).

Als ältester Kegler konnte  Sepp Fuchs von der Kameradschaft Thiersee den Applaus der Teilnehmerinnen und Teilnehmer entgegennehmen, er ist mit seinen 90 Jahren sowohl beim Bezirks-Asphaltschießen als auch beim Bezirks-Kegeln einsame Spitze. 

Ehren-Bezirksobmann Hermann Hotter freute sich angesichts der gelungenen Veranstaltung über soviel Kampfgeist und Kameradschaft in seinen Reihen und lobte Peter Schwarzenauer  (er ist Ehrenmitglied des Bezirksverbandes)  für seinen Einsatz. Bezirkssportreferent Schwarzenauer zeichnet  ja nicht nur für das Bezirkskegeln verantwortlich,  ihm obliegt auch die Gesamtorganisation bei den Landesskirennen des Tiroler Kameradschaftsbundes, sofern diese in Alpbach durchgeführt werden  (am 24. Februar 2024 finden sie in Waidring statt).

Die Kameraden  der Ortsgruppe Mariastein-Angath-Angerberg gingen als Erstplatzierte aus dem Turnier hervor. 

Marie-Luise Praschberger aus Niederndorf wurde Erste bei den Damen (168).

Georg Schrof von der Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg konnte sich als Tagessieger (196) feiern lassen. 

Die Mannschaft  2 der Kameradschaft Thiersee mit dem ältesten Teilnehmer Josef Fuchs (90).

 

Die Kameraden Schwarzenauer und Dreossi (im Bild mit Ehren-Bezirksobmann Hotter) nach dem gelungenen Turnier im Hotel "Iris" in Kramsach. Fotos: TKB/Martin

Roman Burgstaller neuer 2. Stellvertreter des Bezirksobmannes

Roman Burgstaller  (li.) vom Veteranenverein Brandenberg ist bis zur nächsten Neuwahl der Bezirksführung Kufstein des Tiroler Kameradsschaftsbundes  2. Stellvertreter von Ehren-Bezirksobmann Hermann Hotter. Burgstaller trat an die Stelle des verstorbenen  Herbert Rupprechter aus Brandenberg. Somit hat Hermann Hotter wieder zwei Stellvertreter, einen in der Unteren Schranne (Rudolf Baumgartner von der Kameradschaft Niederndorf) und einen in der Oberen Schranne (Roman Burgstaller, Brandenberg,  TKB-Vizepräsident). Foto: TKB 

Der Bezirksverband Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes hielt am 10. November 2023 im Hotel "Alte Post" eine erweiterte   Bezirksausschusssitzung ab, wozu Ehren-Bezirksobmann Hermann Hotter  Obleute und Funktionäre sowie seinen Stellvertreter in der Unteren Schranne, Rudolf Baumgartner, Bezirkskommandant Hubert Ampferer, Bezirkskassier Hermann Duregger, Bezirksfähnrich Karl Binder und Ehrenmitglied Sportreferent Peter Schwarzenauer begrüßen konnte. Die  Sitzung begann nach alter Tradition mit einem Gedenken an die verstorbenen Kameradinnen und Kameraden und diente einem Rückblick auf das Jahr 2023 mit seinen  Veranstaltungen (100 Jahre Kameradschaft Erl mit Bezirksfest, Bezirks-Asphaltschießen der Kameradschaft Ebbs-Buchberg, Soldaten- und Gelöbiswallfahrt in Mariastein in Verbindung mit der TKB-Landeswallfahrt) sowie einer Vorschau auf die kommenden Jahre. Die örtlichen Vereine haben sich darüberhinaus in  ihrem eigenen Wirkungsbereich sehr engagiert und einen soliden Beitrag zum Gemeinschaftsleben geleistet. Dafür sprach die Bezirksleitung Dank und Anerkennung aus. 

Der Veteranenverein Brandenberg, der die Ehrenkompanie stellt,   scheute sich bei dieser Sitzung nicht,  an der Gelöbniswallfahrt Mariastein  Kritik zu üben. Nicht am kirchlichen Teil dieses jährlichen Fixpunktes selbst, sondern am Wallfahrerfestl im Anschluss an die Feldmesse. Dieses  entwickle sich zur Kostenfrage für die teilnehmenden Vereine. Den Wunsch nach Rückbesinnung hat Hermann Hotter aufgenommen, er will für 2024 mit weiteren Funktionären eine Problemlösung erarbeiten.  

Der Bezirksdelegiertentag 2024 wird am 10. März in Ebbs durchgeführt. Die Landeswallfahrt des Tiroler Kameradschafstsbundes und das Bezirksfest  werden im kommenden Jahr anlässlich des 100. Vereinsjubiläums der Kameradschaft Wörgl in Wörgl veranstaltet und zwar beim City-Center, ein Traditionsplatz früherer Feste auf dem einstigen Gelände der Brauerei Zipf.    Für die Ausrichtung des  Bezirksfestes 2025 hat sich der Veteranenverein Brandenberg angeboten. Was Brandenberg betrifft  hat sich  Obmann Sebastian Kofler  herzlichst für die Ausrückung des  Bezirksverbandes  Kufstein beim Begräbnis seines Vorgängers, des Bezirksverbands-Ehrenmitglieds, Bezirksobmann-Stellvertreters Herbert Rupprechter bedankt, der im April dieses Jahres zur letzten Ruhe gebettet wurde.  An seine Stelle als Bezirksobmann-Stellvertreter wurde  TKB-Vizepräsident Roman Burgstaller gewählt, ebenfalls vom Veteranenverein Brandenberg.  Die Landesskimeisterschaft des TKB wird am 24. Februar 2024  in Waidring durchgeführt.

"Gut Holz"

Bezirkssportreferent Peter Schwarzenauer von der Kameradschaft Alpbach lädt am Samstag, den 25. November,  um 10 Uhr zum 39. Bezirkskegeln des Bezirksverbandes Kufstein ins Hotel "Iris" nach Kramsach ein. Am Kegeln dürfen nur Mitglieder der Kameradschaften und  Marketenderinnen, teilnehmen. Eine Mannschaft besteht  aus vier Keglern, bis zu drei Mannschaften von jeder Kameradschaft dürfen am Turnier teilnehmen. Das Nenngeld pro Mannschaft beträgt 40.- Euro bzw. 10.- Euro pro Marketenderin. Anmeldungen nur schriftlich bis 22. November bei Peter Schwarzenauer, 6236 Alpbach 464.

Hermann Hotter Ehrenbürger der Stadt Wörgl

Bürgermeister Michael Riedhart übergab unserem Ehren-Bezirksobmann Hermann Hotter die Ehrenbürgerschaftsurkunde der Stadt Wörgl. Foto: Mallaun

Er ist Ehrenzeichenträger des Landes Tirol, Ehrenzeichenträger der Stadt Wörgl, Ehrenpräsident und Ehrenringträger des Tiroler Kameradschaftsbundes, Ehren-Bezirksobmann des TKB-Bezirkes Kufstein, Ehrenobmann der Kameradschaft Wörgl, Ehrenmitglied der Bayerischen Soldaten- und Kameradenvereinigung und seit Kurzem auch Ehrenbürger der Stadt Wörgl. 

Die Rede ist von unserem TKB-Präsidiumsmitglied Hermann Hotter, der am 6. Oktober 2023 im Rahmen eines Festaktes in seiner Heimatstadt Wörgl von Bürgermeister Michael Riedhart die Ehrenbürgerschafts-Urkunde überreicht bekam, in Anerkennung und Würdigung  seiner  besonderen Verdienste  um die Stadtgemeinde Wörgl. 

Die  Wörgler Kameraden sind natürlich sehr stolz darauf,  nun sogar zwei Ehrenbürger an ihrer Vereinsspitze  zu haben, ist doch neben dem Schirmherrn des Kameradschaftsbundes Wörgl, Hotter, auch  die Fahnenpatin, Frau Vizebürgermeisterin a. D. Maria Steiner, mit der Ehrenbürgerschaft ihrer Heimatstadt Wörgl gewürdigt worden und zwar schon  im Jahr 2013. Ehrenbürger war auch der Gründungsobmann der Kameradschaft  Wörgl, Schuldirektor Johann Federer (1887-1963).

"Ein bissl was muss ich in meinem Leben schon geleistet haben, sonst  wären mir  diese   hohen Ehren nie zuteil geworden", resümiert Alt-Gemeinderat Hermann Hotter über seine  vielen Ehrentitel, die dem Ehrenobmann der Käserei- und Molkereifachleute und Ehrenobmann der Internationalen Käsiade auch von beruflicher Seite entgegengebracht worden sind.    „Die heutigen Ehrungen  sind ein Dankeschön für großartige Leistungen für Wörgl und ein Zeichen der Wertschätzung“, sagte Bürgermeister Michael Riedhart in seiner Rede anlässlich des Ehrenabends im Cineplexx Wörgl. „Das Herz von Hermann Hotter schlägt für die Kameradschaft“, betonte er in seiner Laudatio,  in der er besonders auch die Friedensarbeit des Schwarzen Kreuz-Tirol-Landesgeschäftsführers  hervorhob.

  "Ehrenbürger der Stadt Wörgl" wurde am 6. Oktober 2023   auch  Altbürgermeister Arno Abler, der die Geschicke der  Stadt  von 1997 bis 2010 lenkte und von  2003 bis 2008 Mitglied des Tiroler Landtages war.  Mit Arno Abler und Hermann Hotter wurde eine Reihe weiterer  verdienter  Wörgler geehrt,  mit dem Ehrenring Vizebürgermeister a. D. Mario Wiechentaler (24 Jahre Gemeinderatstätigkeit),   mit dem Ehrenzeichen der Stadt  Günther Feuchtner, Johann Mauracher, Helmut Wechner,  Franz Schnellrieder, Armin Steiner, Maria Ringler, Vladimir Stefanec. Herzliche Gratulation an alle!                   

"Stock Heil" beim Stockturnier des Bezirksverbandes Kufstein

Am 09.09.2023 fand bereits zum 19-mal das Asphalt-Stockturnier des Bezirksverbandes Kufstein des TKB statt. Ausgerichtet von der Kameradschaft Ebbs-Buchberg unter deren Obmann Christian Kaufmann und seinem Team wurde das sportliche Event in gewohnter Weise unfallfrei abgewickelt. Unter der souveränen Leitung von Schiedsrichter Christian Ritzer kämpften im Freizeitzentrum „Hallo Du“ in Ebbs zwölf Mannschaften um den Sieg. Ein Wermutstropfen war die schwache Beteiligung am Turnier, waren doch in der Vergangenheit bis zu 19 Mannschaften am Start. Aufgewertet wurde die Veranstaltung durch die Anwesenheit von TKB-Vizepräsidenten Ing. Siegmund Enzinger und Bezirksobmann Hermann Hotter, die mit Interesse die Wettkämpfe verfolgten. Neben den Bezirksvereinen nahm die Kameradschaft Götzens als treuer Teilnehmer auch dieses Jahr wieder am Turnier teil, und erstmals aus Bayern die Kameradschaft Nußdorf am Inn. Nach spannenden Duellen holte sich schließlich die Mannschaft der Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg den Sieg, vor der Kameradschaft Nussdorf a.I. und der Kameradschaft Ebbs-Buchberg I. Anschließend an das gemeinsame Mittagessen fand die Preisverteilung statt, und keiner der Teilnehmer ging ohne einen der begehrten Sachpreise (Fleischpakete oder Torten) nach Hause.

  1. Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg (Peter Mayerhofer, Kurt Mauracher, Peter Lechner, Franz Gaun)
  2. Kameradschaft Nussdorf (Georg Steinbeißer, Rudi Hitzler, Johann Dräxl, Sepp Funk)
  3. Kameradschaft Ebbs-Buchberg 1 (Rudolf Kronbichler, Gerhard Hirzer, Markus Messner, Michael Thaler)
  4. Kameradschaft Niederndorf 2 (Sebastian Praschberger, Anton Himberger, Harald Kolm, Rudi Klingenschmid)
  5. Kameradschaft Ebbs-Buchberg 2 (Franz Harlander, Alois Federspiel, Alois Salvenmoser, Thomas Kronbichler)
  6. Kameradschaft Alpbach (Paul Rieder, Benjamin Gleissenberger, Lukas Hausberger, Manfred Baumann)
  7. Kameradschaft Walchsee (Georg Schenk, Georg Waldner, Hannes Praschberger, Christian Glarcher)
  8. Kameradschaft Götzens (Hannes Weisenberger, Walter Lechner, Roman Winkler, Lydia Praxmarer)
  9. Kameradschaft Niederndorf 1 (Reinhard Kapfinger, Josef Kapfinger,  Werner Mayr, Thomas Schwaighofer)
  10. Kameradschaft Brandenberg (Andreas Auer, Konrad Mühlegger, Franz Ascher, Anton Klingler)
  11. Kameradschaft Thiersee (Josef Fuchs, Georg Sieberer, Jakob Pirchmoser, Josef Pirchmoser)
  12. Kameradschaft Erl (Hans Bachmann, Thomas Kronthaler, Werner Hochstaffl, Josef Staffner)

Josef Leitner, Schriftführer

 

 

Die Siegermannschaft mit Sportreferent Peter  Schwarzenauer (li.). Foto: Kameradschaft Ebbs-Buchberg

 

Im Bild von li. nach re. Bezirksobmann Hermann Hotter, Vizepräsident des TKB Ing. Siegmund Enzinger, der älteste Teilnehmer Josef Fuchs aus Thiersee (90+), Sportreferent Peter Schwarzenauer, Obmann Christian Kaufmann. Foto: Kameradschaft Ebbs-Buchberg

 

 

 

TKB-Landesschießen mit Kameradinnen und Kameraden aus Wörgl, Niederndorf und Walchsee

Am Samstag, den 16. September, wurde auf dem Bundesheer-Schießstand in Vomp das traditionelle TKB-Landesschießen durchgeführt. Es ist dies ein Schießen mit dem Sturmgewehr 77 im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Militärkommandos Tirol, das als "Barbaraschießen" Bekanntheit erlangte. 29 Dreier-Teams nahmen heuer daran teil,  vier Mannschaften kamen aus dem TKB-Bezirk Kufstein, nämlich Wörgl 1, Walchsee 1 und 2 sowie  Niederndorf 1. Das Team Walchsee 2 mit Michael Dietrich (95), Johann Greiderer (83,1) und Manuela Dietgrich (78,0) mit einer Gesamtzahl von 256,1 kam auf Platz 9, während die Kameradschaft Walchsee 1 mit Johann Praschberger (91,2), Michael Waldner (90,2) und Werner Fischbacher (65) Rang 13 (246,4) belegte. Die Wörgler schafften den 15. Platz (siehe dazu die Wörgl-Homepage) und  der TKB Niederndorf mit Lukas Fahringer (88,1), Georg Koller (81) und Christof Fahringer (53,0) errang  mit einer Gesamtzahl von 222,1 Platz 20. Den 10. Platz auf der Ehrenscheibe sicherte sich  Johann Praschberger aus Walchsee. Rang 18 schaffte Lukas Fahringer aus Niederndorf und Platz 21 Michael Waldner aus Walchsee, gefolgt von Michel Dietrich, ebenfalls Walchsee. Siehe dazu auch die Homepage des TKB einschließlich Bildgalerie  "Landesschießen 2023". 

LH Anton Mattle TKB-Ehrenmitglied

105. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt Mariastein

Die 105. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein am Sonntag, den 3. September 2023, gestaltete sich zu einer großen Friedenskundgebung, zu der TKB-Ehrenbezirksobmann Hermann Hotter zahlreiche Ehrengäste und rund 50 Fahnen- bzw.  Vereinsabordnungen aus nah und fern begrüßen konnte. Die Wallfahrermesse im Schlosshof des Marienheiligtums zelebrierten der  Weihbischof der Erzdiözese Salzburg, Hansjörg Hofer, Militärpfarrer Christoph Gmachl-Aher und Wallfahrtspfarrer  i. R. Matthias Oberascher. Als Ehrenformationen waren die BMK Angerberg-Mariastein, die Landesstandarte des Tiroler Kameradschaftsbundes und die Ehrenkompanie des Veteranenvereins Brandenberg angetreten. Sehr berührend war wieder das Totengedenken  mit Kranzniederlegung  sowie die  Intonierung des   Kameradenliedes, der Landes- und der Bundeshymne, wobei nicht nur der Kriegstoten gedacht wurde, sondern auch der  verstorbenen Kameradinnen und Kameraden des abgelaufenen Jahres. Die 105. Mariasteiner Gelöbniswallfahrt wurde mit der Landeswallfahrt des Tiroler Kameradschaftsbundes zusammengelegt, außerdem wurde das 60. Bestandsjahr der Kameradschaft Mariastein-Angerberg-Angath begangen. In diesem feierlichen Rahmen und im Beisein von  Landesrätin Astrid Mair, LAbg. Katrin Brugger, ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer, Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein und Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer, wurde Landeshauptmann Anton Mattle die Ehrenmitgliedschaft des Tiroler Kameradschaftsbundes verliehen. Mattle reiht sich damit nahtlos  in die Liste seiner Vorgänger  Alois Partl,  Wendelin Weingartner, Herwig van Staa und Günther Platter ein.  Außerdem wurde LH Mattle, wie schon vielen Wallfahrern vor ihm, von kirchlicher Seite  ein Pilgerstab überreicht. Unser  Bild unten zeigt den Geehrten mit den TKB- Vorstandsmitgliedern TKB-Ehrenpräsident Ehren-Bezirksobmann Hermann Hotter, Landesschriftführer Walter Hohenauer, Vizepräsident Roman Burgstaller, Präsident Franz Xaver Gruber und Vizepräsident Gerhard Schreder (v. li.). Zwei weitere Ehrungen betrafen Baumeister KR  Toni Rieder, der die Kameradschaft Kufstein  großzügigst bei einer Kapellensanierung in der Festungsstadt unterstützt hat und   Hans Peter Koidl  für seinen unermüdlichen Einsatz als Ortsobmann von Jochberg, Bezirksobmann von Kitzbühel und TKB-Vorstandsmitglied, hierfür ergingen die Goldene Verdienstmedaille und das Ehrenkreuz in Silber des Tiroler Kameradschaftsbundes.

Folgende Abordnungen (rund 400 Teilnehmer) marschierten anlässlich der 105. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt/TKB-Landeswallfahrt in Mariastein auf:  Bundesmusikkapelle Angerberg-Mariastein, Bruderschaft Santa Maria del Anima Rom,  TKB Landesstandarte, Veteranenverein Brandenberg,  TKB Bezirksfahne Kufstein, Fahne des Landeschützenbundes, Bataillonsfahne Kufstein und Schützenkompanie Wörgl,  Schützenkompanie Langkampfen,  Schützenkompanie Pfarrgemeinde Angath-Angerberg-Mariastein,  TKB Bezirksfahne Kitzbühel, Kameradschaften Hopfgarten, Kirchberg, Westendorf, Jochberg,  1. Tiroler Veteranenverein Waidring,  Kameradschaft Kitzbühel,  Kameradschaft  Aresing und Kameradschaft Kalskron aus Bayern,  Rotes Kreuz Wörgl,  Kameradschaften Alpbach, Brixlegg,  Ebbs-Buchberg, Erl, Kufstein,  Niederau, Niederndorf,  Thiersee, Landl, Timelkam, Walchsee, Wildschönau-Oberau,  Wörgl, Militär- und Veteranenverein Wörgl, K. u. K Tiroler und Vorarlberger Gebirgsartillerie Reg. Kaiser Nr. 17,  Kameradschaft Schwaz, Veteranen- und Reservistenverein Zell am Ziller, Kameradschaft Fügen-Fügenberg, Landesgedächtnisstätte Tummelplatz Amras-Innsbruck, Kameradschaft Stams, Kaiserschützen Osttirol, Kaiserjäger Kirchbichl, Kufstein, Kitzbühel, Kameradschaft Matrei am Brenner, Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg. Fotos: TKB

Weihbischof Hansjörg Hofer, LH Anton Mattle, LR Astrid Mair, Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer, Bürgermeister Dieter Martinz, TKB-Präsident Franz Xaver Gruber und Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein schritten mit Bezirkskommandant Hubert Ampferer die Formationen ab. 

Die Bundesmusikkapelle Angerberg-Mariastein  sorgte wieder für den musikalischen Rahmen, sowohl beim Einzug, als auch bei der Messe im Schlosshof und als Defiliermusik.

Verlässlich wie immer - die Landesstandarte des Tiroler Kameradschaftsbundes führte die rund 50 Abordnungen an.

Die Ehrenkompanie des Veteranenvereins Brandenberg ist die einzige waffentragende Kameradschaft im Bezirk. Ihr kam beim landesüblichen Empfang und bei der Wallfahrermesse wieder besondere Bedeutung zu. 

Hunderte Teilnehmer machten die Soldaten- und Gelöbniswallfahrt 2023 in Mariastein mit, die  auch als TKB-Landeswallfahrt begangen wurde. Zugleich wurde das 60-Jahr-Jubiläum der Kameradschaft Mariastein-Angerberg-Angath gefeiert. 

Unverkennbar in ihrer Adjustierung - die Zillertaler Abordnungen. Im Bild die Kamerdschaft Fügen/Fügenberg. 

Landeshauptmann Toni Mattle wurde bei der Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein die Ehrenmitgliedschaft des Tiroler Kamradschaftsbundes verliehen.

Die Kranzniederlegung  durch Bezirksobmann-Stellvertreter Rudolf Baumgartner  und Ortsobmann Peter Ostermann fand mit dem Abspielen des Kameradenliedes, der Landes- und der Bundeshymne ihren Höhepunkt. 

Salzburgs Weihbischof Hansjörg Hofer inmitten der Gläubigen beim Gebet für die Verstorbenen. 

Baumeister Toni Rieder wurde  mit der Goldenen Verdienstmedaille des Tiroler Kameradschaftsbundes geehrt. 

Der Verdienstkreuz-Träger des Landes Tirol, Hans-Peter Koidl, wurde mit dem Ehrenkreuz in Silber des Tiroler Kameradschaftsbundes ausgezeichnet. Der Landesverband würdigte damit seine Leistungen als Ortsobmann von Jochberg, Bezirksobmann von Kitzbühel und ehemaligen TKB-Vizepräsidenten. 

Zwei Bürgermeister tragen Kameradenuniform

Besonders stolz ist Ehren-Bezirksobmann Hermann Hotter, dass zwei Gemeindechefs im Bezirk auch die Uniform des Tiroler Kameradschaftsbundes tragen: Bürgermeister Aicher-Hechenberger aus Erl und Bürgermeister Michael Riedhart aus Wörgl. Unsere Bilder zeigen  Bgm. Aicher-Hechenberger anlässlich seiner Ansprache zum 100-Jahr-Jubiläum der Kameradschaft in Erl und Bgm. Riedhart (im Bild mit Landesschriftführer Walter Hohenauer) anlässlich  seiner Teilnahme  an der 104. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt Mariastein 2022. Fotos:  Archiv TKB Wörgl

100 Jahre Kameradschaftsbund Erl und 57. Bezirksfest

40 Vereinsabordnungen aus Tirol, Vorarlberg, Oberösterreich und Bayern marschierten am  Sonntag, 4. Juni 2023,  in der Festspielgemeinde Erl  auf, um der Kameradschaft Erl  zum 100. Bestandsjubiläum zu gratulieren. Als Defiliermusik  fungierte  die Bundesmusikkapelle Erl, der Andreas Chor umrahmte den feierlichen Gottesdienst, den  Pfarrer Thomas Schwarzenberger im Festspielhaus zelebrierte.    

Als Gratulanten  sprachen  Bgm. Georg Aicher-Hechenberger, Landtagsabgeordneter Michael Jäger, Landwirtschaftskammerpräsident NR  Josef Hechenberger, Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer,  TKB-Vizepräsident Roman Burgstaller und ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer Obmann Reinhard Schwaiger und seinem Verein Lob und Anerkennung aus. Barbara Greiderer von der Kameradschaft Walchsee bekam aufgrund ihrer Verdienste um den Tiroler Kameradschaftsbund  die große Ehrenbrosche in Gold überreicht. Ehren-Bezirksobmann Hermann Hotter dankte der rührigen Kameradschaft Erl und ihren vielen Helferinnen und Helfern für die mustergültige Ausrichtung des Kameradschaftsfestes, das bereits am Freitag mit einem Festzeltbetrieb seinen Beginn nahm und in Verbindung mit dem 57. Bezirksfest des Kameradschaftsbezirkes Kufstein abgewickelt wurde.

Anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums  gab es für jede  Vereinsabordnung ein Ehrengeschenk. Die Empfänger waren: TKB-Landesstandarte, Kuratorium Soldatenfriedhof Parkkina, Bezirksfahnen Kufstein und Kitzbühel, Kameradschaft Ebbs-Buchberg, Krieger- und Veteranenverein Roßholzen-Steinkirchen, Kameradschaft Niederndorf,  Krieger- und Veteranenverein Nußdorf am Inn, Kameradschaft Walchsee, Krieger- und Soldatenkameradschaft Aschau im Chiemgau, Veteranen- und Reservistenkameradschaft Kiefersfelden, Kameradschaft Niederau/Wildschönau,  Krieger- und Soldatenkameradschaft Sachrang,  Kameradschaft Brandenberg,  Krieger- und Reservistenkameradschaft Flintsbach-Degerndorf, Kameradschaft Thiersee-Landl,  Tiroler Kaierjäger Ortsgruppe Kirchbichl, Kameradschaft Wildschönau,  Kameradschaft Kössen,  Bundesmusikkapelle Erl,  Kameradschaft Hopfgarten, Kameradschaft Alpbach,  Krieger- und Veteranenverein Törwang-Grainbach,  Kameradschaft Kufstein,  Tiroler Kaiserjäger Ortsgruppe Kufstein, Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg, Kameradschaft Söll, Timelkam "IR 14-Hessen", Schützengilde Erl, Kasettl-Frauen, Trachtenverein Erl,  Jungbauern Erl, Passionsspielverein Erl, Kameradschaft Erl,  Kameradschaft Wörgl.  

Die Bezirksfahnen Kufstein und Kitzbühel beim Auszug aus dem Festspielhaus. 

Für die vielen Akteure gab es großen Applaus seitens der Ehrengäste. 

Die Kameradschaft Kössen war  eine der vielen Gratulanten  in Erl.

Der Trachtenverein Erl gehörte  zur örtlichen Gratulantenschar, nebst  der BMK Erl, der Freiwilligen Feuerwehr  Erl, der Schützengilde Erl,   den Kasettl-Frauen, den Jungbauern Erl und dem Passionsspielverein Erl. Es war wirklich ein "Fest der Gemeinschaft", das an diesem Tag in der Festspielgemeinde über die Bühne ging, so wie es Pfarrer Schwarzenberger (Bild unten) in seiner Predigt auch angesprochen hat. "Feste tun uns gut", sagte er, und  diesbezüglich hat er den vielen Mitfeiernden wohl aus der Seele gesprochen.  Fotos: TKB

Nach dem perfekten Bieranstich durch Bürgermeisterin  Elisabeth Daxauer aus Niederndorferberg wurde beim Festauftakt am 2. Juni auf die Gemütlichkeit und auf das Jubiläum "100 Jahre Kameradschaft Erl" angestoßen.   Foto: Duregger

Höchste Auszeichnung für Hermann Hotter

Bei der Bundesversammlung der 235 Tiroler Schützenkompanien am 23. April 2023   in Innsbruck wurde  unser Ehren-Bezirksobmann, TKB-Ehrenpräsident und Landesgeschäftsführer des Schwarzen Kreuzes Tirol, Hermann Hotter,  für die jahrelange gute Zusammenarbeit mit den Tiroler Schützenkompanien mit dem Ehrenkranz des Bundes der Tiroler Schützenkompanien ausgezeichnet.  Es ist dies die  höchste Auszeichnung der Tiroler Schützen für Förderer und Gönner, die nicht aktive Mitglieder in einer Kompanie sind. Die gleiche Ehrung wurde   Österreichs Verteidigungsministerin  Klaudia Tanner zuteil, für die enge Verbundenheit und Partnerschaft zwischen dem Bundesheer und den Tiroler Schützen. Wir gratulieren herzlich!

 Bilder:  Hermann Hotter nimmt die Glückwünsche von Landeshauptmann Toni Mattle und Landeskommandant Mjr. Thomas Saurer entgegen. Fotos: M. Sedlak

Abschied von Herbert Rupprechter +

Herbert Rupprechter war ein Vorbild an ehrenamtlicher Tätigkeit und Hilfsbereitschaft. Ein ehrendes Andenken ist ihm gewiss.  Foto: TKB

In Brandenberg ist am 28. März 2023 unser langjähriger Bezirksobmannstellvertreter Herbert Rupprechter im 75. Lebensjahr verstorben. Der  treusorgende  Familienvater, Holzmeister der Österreichischen Bundesforste i. R. und Ortsvertrauensmann des Land- und Forstarbeiterbundes,  war  Ehrenobmann des Veteranenvereins Brandenberg,  14 Jahre lang Obmannstellvertreter des Kameradschaftsbezirkes Kufstein und (bis 2021)  Organisationsreferent des Tiroler Kameradschaftsbundes. Für seine Verdienste  wurde Rupprechter mit dem goldenen Ehrenkreuz  des Tiroler Kameradschaftsbundes,  mit dem Bundesehrenkreuz in Silber  des Österreichischen Kameradschaftsbundes,  mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol  und mit der Ehrenmitgliedschaft des TKB-Bezirkes Kufstein ausgezeichnet,  für den er fast drei Jahrzehnte als Funktionär gearbeitet hat.

Der Bezirksverband, angeführt von Ehren-Bezirksobmann, TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter und  TKB-Vizepräsident Roman Burgstaller verabschiedete sich vom  verstorbenen Kameraden am  1. April mit der Ehrenbezeugung durch die Fahnenabordnungen und der Veteranenverein Brandenberg verabschiedete sich an diesem kalten  Frühlingstag mit Ehrensalven von ihrem Ehrenobmann. Das Kommando oblag Bezirkskommandant Hubert Ampferer.

Das Abschiednehmen von Herbert Rupprechter ging allen sehr nahe, tränennasse Augen auch bei Ehren-Bezirksobmann Hermann Hotter, der mit Herbert Rupprechter einen seiner engsten Mitarbeiter, ja viel mehr noch, einen echten Kameraden verlor und dies auch  in seiner Rede am  blumengeschmückten Sarg zum Ausdruck brachte.   Die Gemeinde Brandenberg trauert um einen sehr  beliebten Mitbürger, die Kirche konnte die vielen Trauergäste gar nicht fassen.  Kameradschafts-Bezirkskurator Pfarrer i. R. Matthias Oberascher aus Mariastein war Hauptzelebrant des Begräbnisgottesdienstes.

 

Schiestl und Endstrasser TKB-Landesmeister

Die 35. Landesskimeisterschaft des Tiroler Kameradschaftsbundes ging am 19. März 2023 am Horberg im Zillertal über die Bühne. Veranstalter war der TKB; der Kameradschaftsbund  Hippach und  der Wintersportverein Hippach sorgten für die Organisation und Abwicklung des Traditionsrennens, an dem sich Kameradinnen und Kameraden aus dem Zillertal und aus den Bezirken Kufstein und Kitzbühel  beteiligten. 

 Die Tagesbestzeiten auf der Strecke Unterberg  (Starthöhe 2190 m, Zielhöhe 2020 m, Höhendifferenz 170 m) erzielten  Patrick Schiestl aus Hippach (38,40), der bereits die Riesenslaloms  2015/2016/2018 in Alpbach und Thiersee für sich entscheiden konnte und die Siegerin von 2019 in Jochberg, Elisabeth Endstrasser aus Waidring   (43,83).

Aus Sicht des Kameradschaftsbezirkes Kufstein sehr erfreulich war das Abschneiden von   Carina Jäger, Ebbs-Buchberg, 44,44,  Theresa Hörl, Söll, 51,29 und  Annalena Hörl, Söll, 51,77, auf den Rängen 1 - 3 der Klasse Damen/Jugend (1993-2004).   

Leo Embacher, Söll,  1. AK VI,   zeigte als 37er-Jahrgang noch immer keine Scheu vor der  Piste und  fuhr eine Zeit von 1:31,23.  

In der AK IV (1953-1962) holte sich Alois Thrainer aus Erl (43,63) den Sieg vor Alois Schneider, Alpbach (43,75). Platz 7 ging an Paul Rieder, Alpbach ( (46,89),  Platz 10 an  Konrad Mühlegger, Brandenberg (53,71) und Platz 12 an Josef Ager, Söll (57,07). 

Die AK III (1963-1972) entschied  Hannes Lintner, Alpbach (40,18) für sich, Josef Jäger, Ebbs-Buchberg,  erreichte Platz 4 (42,75). 

Zweiter  in der Klasse AK II (1973-1982) wurde mit einer Zeit von  42,10 Stefan Neuhauser, Brandenberg, Platz 4 ging an Andreas Auer, Brandenberg (46,64).  

Den Sieg in der Klasse AK I (1983-1992) trug Thomas Kostenzer, Alpbach, davon (39,88) . 

In der Klasse Herren (1993-2002) wurde  Bernhard Neuhauser aus Brandenberg (44,32) Zweiter nach Tagessieger Patrick Schiestl, Hippach (38,40).

Die Mannschaftswertung

1. Hippach (Patrick Schiestl, 38,40,  Franz Fankhauser, 41,04, Martin Rahm,  41,46). 2. Alpbach (Thomas Kostenzer, 39,88, Hannes Lintner, 40,18, Alois Schneider, 43,75). 3. Kössen (Julius Loferer, 42,20, Martin Schwaiger, 43,25, Josef Schweinester, 44,25). 4. Waidring (Kurt Preindl, 41,75, Elisabeth Endstrasser, 43,83, Maria Danzl, 45,00). 5. Brandenberg (Stefan Neuhauser, 42,10, Bernhard Neuhauser, 44,32, Andreas Auer, 46,64). 6. Jochberg ( Christine Koidl, 45,92, Franz Hechenberger, 50,47, Klaus Fuchs, 50,96). 7. Zell am Ziller (Johanna Hotter, 47,22, Jakob Hauser, 48,61, Martin Pair, 51,56). 8. Söll (Theresa Hörl, 51,29, Annalena Hörl, 51,77, Josef Ager, 57,07).

Neben viel Renngeist herrschte auch viel Kameradschaftssinn bei dieser Veranstaltung im schönen Zillertal. 

Lob und Dank gilt allen  die für die Ausrichtung und Unterstützung dieses Rennens verantwortlich zeichneten. 

 

Die Landessieger  Lisi Endstrasser und Patrick Schiestl des TKB-Skirennens in Hippach (Bild) freuten sich über die Gratulation von  Bürgermeister Alexander Tipotsch, Vizepräsident Gerhard Schreder und Präsident Franz Xaver Gruber (v. li.). Letzterer  kam in Uniform,  fand doch am gleichen Tag in Thiersee der Delegiertentag der 17 Kameradschaften des Bezirkes Kufstein statt und an dem hat Gruber pflichtbewusst teilgenommen, ehe er ins Zillertal weiterfuhr.   Foto: Angelika Hauser/Kameradschaft Hippach

 

 

Hermann Hotter zum "Ehren-Bezirksobmann" ernannt

 

Beim Delegiertentag des Bezirkes Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes am 19. März in Thiersee wurde der Gemeindeführung, allen voran Bgm. Rainer Fankhauser,    ein herzliches Dankeschön  für die freundliche Aufnahme im Ort ausgesprochen, ebenso dem Obmannn Josef Werlberger und seinem Team von der Kameradschaft Thiersee/ Landl, welche die Tagung  organisierten.  Ein weiterer Dank ging an Pfarrer  Harrison Markose und Diakon Toni Pirchmoser für die Gestaltung des Gottesdienstes und an die Abordnung der Musikkapelle Thiersee , insbesondere an Georg Thaler für die würdevolle musikalische Begleitung. 

Es war ein Tag voller Höhepunkte. Vor allem wegen der  Ernennung von Bezirksobmann Hermann Hotter zum "Ehren-Bezirksobmann". Es gab Standing Ovations für den Ausgezeichneten, wie schon 2016, als  er zum Ehrenpräsidenten des Tiroler Kameradschaftsbundes ernannt wurde. 

Hotter ist seit 26 Jahren Bezirksobmann der 17 Kameradschaften im Bezirk Kufstein. 1997 hatte er als Wörgler Obmann  (mittlerweile Ehrenobmann und Protector der Kameradschaft Wörgl)  das Amt von Bezirksobmann Sebastian Gwiggner aus Wildschönau/Niederau übernommen, seither übt er dieses Ehrenamt mit viel Umsicht und Engagement aus. Kufstein ist  der stärkste Kameradschaftsbezirk in Tirol  und darauf ist Hermann Hotter stolz.   

Auf diesem Bezirksdelegiertentag wurde in vielen Ansprachen die Arbeit des Kameradschaftsbezirks  gewürdigt. Vor allem auch  jene  des Bezirksobmann-Stellvertreters, ehemaligen Obmannes des Veteranenvereins Brandenberg und TKB-Organisationsreferenten  Herbert Rupprechter, dem für seine 30jährige Funktionärstätigkeit  die Ehrenmitgliedschaft des TKB-Bezirkes Kufstein übertragen wurde. Leider konnte der erkrankte Kamerad die Ehrung nicht selbst in Empfang nehmen, die Urkunde wurde vom Brandenberger Obmann entgegengenommen und wird von diesem und von TKB-Vizepräsidenten Roman Burgstaller und Hermann Hotter  weitergereicht werden. 

Ansprachen hielten nach den Berichten von Bezirksschriftführer Gerold Loinger, Bezirkskassier Hermann Duregger,  Kassaprüfer Paul Folie und Ehren-Bezirksobmann Hermann Hotter  Bürgermeister  Reinhard Fankhauser, Ehren-Landesschützenmeister Hansjörg Mair,  Schützenbataillonskommandant-Stv. Johannes Ampferer, Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer, die Präsidenten Otmar Krumpholz (Bayerische Kameraden- und Soldatenvereinigung),  Ludwig Bieringer (ÖKB), Franz Xaver Gruber (TKB), Landtagsabgeordneter Sebastian Kolland und Landesrätin Astrid Mair (zuständig für die Bereiche Sicherheit, ArbeitnehmerInnen, Generationen sowie Zivil- und Katastrophenschutz). LRin Mair hielt in ihrer Ansprache fest, dass von  Seiten des Landes  das Ehrenamt, der Kameradschaftsbund, das Schwarze Kreuz weiterhin unterstützt werden.  Man sei stolz darauf, dass diese Werte in  so großem Maß  gelebt würden. 

Der TKB-Bezirksverband Kufstein  hat derzeit  2381 Mitglieder, es ist ein leichter Rückgang festzustellen. Hermann Hotter wünscht sich  mehr ausrückende Mitglieder bei den Veranstaltungen  und er  verlangt von den Ortsvereinen auch mehr Mitgliederwerbung. Dass das im Bereich des Machbaren liegt,  verdeutlichte er am Beispiel  einer Kameradschaft, die vergangenes Jahr 14 Neuzugänge verzeichnete.  Hotter bat die Funktionäre auch, auf die Möglichkeit von Homepages zurückzugreifen  und mehr Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. 

Die größten Veranstaltungen im Bezirksverband waren das 120-Jahr-Jubiläum der Kameradschaft Walchsee mit dem 56. Bezirksfest, die 104. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt Mariastein, das Bezirksasphaltschießen der Kameradschaft Ebbs-Buchberg, das Bezirkskegelturnier von Bezirkssportreferent Peter Schwarzenauer (Alpbach) in Kramsach  und die Friedhofssammlung  vieler Kameraden am Allerheiligentag (die Kriegsgräberfürsorge gehört zur Friedensarbeit des Tiroler Kameradschaftsbundes).  Die Bezirksfahne ist sechs Mal ausgerückt.  

Heuer wird die 105. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein gemeinsam mit der TKB-Landeswallfahrt durchgeführt. 

Kassaprüfer Paul Folie befand die Bezirkskasse in bester Ordnung, sodass dem Kassier und dem gesamten Vorstand einstimmig die Entlastung erteilt werden konnte.

Geehrt wurden: Sandra Kopp (Kleine Ehrenbrosche in Altsilber mit Goldemblem/TKB), Maximilian Schirl (Verdienstmedaille in Bronze/TKB), Peter Ostermann (Verdienstmedaille in Gold/TKB), Ehrenlandesschützenmeister Hansjörg Mair (Verdienstkreuz in Silber /TKB), Bezirkshauptmann HR Christoph Platzgummer (Verdienstkreuz in Gold/TKB), Josef Brunner und Josef Brunner junior  (Ehrenkreuz des Österreichischen Schwarzen Kreuzes), Josef Werlberger (Großes Ehrenkreuz des Österreichischen Schwarzen Kreuzes). 

 

Das Bild zeigt von links Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer, Bürgermeister Reinhard Fankhauser, Ehren-Bezirksobmann Hermann Hotter, Landesrätin Astrid Mair, TKB-Präsident Franz Xaver Gruber,  Landtagsabgeordneter  Sebastian Kolland und ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer. Fotos: TKB

Bezirkskommandant Hubert Ampferer hatte das Kommando,  die Delegierten begannen die Bezirkstagung in Thiersee mit einem Gottesdienst. 

Pfarrer Harrison Markose und Diakon Toni Pirchmoser feierten mit den vielen Gläubigen die Hl. Messe. 

Der Obmann der Kameradschaft Thiersee/Landl, Josef Werlberger, hielt anlässlich der Kranzniederlegung beim Kriegerdenkmal eine zu Herzen gehende Ansprache. 

Namens des Kameradschaftsbundes und des Schwarzen Kreuzes wurden auf dem Bezirksdelegiertentag in Thiersee viele Ehrungen vorgenommen. Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer wurde mit dem Goldenen Verdienstkreuz des TKB geehrt.

Auszeichnungen für Kameraden in Bayern

TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter (im Bild mit BV-Ehrenmitglied Otto Weigl) zeichnete beim Freundschaftstreffen in Kunding,  namens des Tiroler Kameradschaftsbundes hochrangige Persönlichkeiten des Luftwaffen-Jagdgeschwaders Neuburg an der Donau aus, für Kommodore Oberst Gordon Schnitger, 2. v. li., der ins Bundesverteidigungsministerium wechselt, war das Verdienstkreuz in Gold   ein Abschiedsgeschenk. 

Seit 40  Jahren unterhalten Tirol und Bayern freundschaftliche Beziehungen auf Kameradschaftsebene.  Mann der ersten Stunde auf bayerischer Seite war der mittlerweile zum BKV-Ehrenvorsitzenden avancierte Kamerad Otto Weigl, zugleich Ehrenmitglied des TKB-Bezirksverbandes Kufstein. Diese  tirol-bayerische Freundschaft manifestiert sich auf  verschiedenen Ebenen. Auch die jährlichen Kameradschaftstreffen zwischen dem Luftwaffen-Jagdgeschwader Neuburg an der Donau und den Kameradschaften  Oberbayern West in Kunding gehören  dazu.  Wobei   hier  TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter Tirols Farben vertritt.  Im März 2023 hat es wieder ein solches Treffen gegeben und unser Ehrenpräsident kam nicht mit leeren Händen: Er überreichte Kommodore Gordon Schnitger, Oberst im Generalstab,  das Verdienstkreuz in Gold, Oberstleutnant Thomas Berger das Verdienstkreuz in Silber und der Sekretärin des Jagdgeschwaders, Marion Braunwarth, die große Damenehrenbrosche in Silber. Hermann Hotter, Ehrenmitglied der 80.000 Mitglieder umfassenden  Bayerischen Soldaten- und Kameradenvereinigung untermauerte damit die sehr gute  Beziehung zum bayerischen Luftwaffen-Stützpunkt und  den bayerischen Kameraden. Das Taktische Luftwaffengeschwader 74 ist ein Eurofighter-Kampfverband  der deutschen Luftwaffe.  Oberst Schnitger ist seit 2019 Kommodore dieser Eliteeinheit.

 

Gefallenendenkmal im Soldatenfriedhof Amras wieder aufgestellt

Das Schwarze Kreuz Tirol mit Landesgeschäftsführer Hermann Hotter (TKB-Ehrenpräsident und TKB-Bezirksobmann Kufstein)   hat sich um die Wiedererrichtung eines Denkmals im internationalen Soldatenfriedhof  Amras gekümmert. Es wurde dieser Tage von Militärpfarrer  Christoph Gmachl-Aher gesegnet. 

Dabei handelt es sich um  eine sogenannte "Männerpieta", ein Gefallenendenkmal, das von Bildhauer Professor Eduard Föderl  in der Zwischenkriegszeit geschaffen wurde. 

Das Denkmal wurde von der Stadtgemeinde Wien  1937  für die Stadt Budapest in Auftrag gegeben und sollte  an die Opfer des Ersten Weltkrieges erinnern.  Die Skulptur  wurde allerdings erst kurz vor dem Anschluss  fertiggestellt und so kam es zu keiner Übergabe mehr. 1953 ging das Denkmal als Schenkung des Staates Österreich nach Tirol und wurde im Soldatenfriedhof Amras aufgestellt.  An der Betonskulptur nagte zunehmendst der Zahn der Zeit, sodass sie  um das Jahr 2000 in den Bauhof der Stadt Innsbruck gebracht und dort gelagert wurde - bis die  ca.  fünf Tonnen schwere Skulptur 2020 in das  Forschungsprojekt der Sichtbetonsanierung des Bundesdenkmalamtes aufgenommen wurde. Brüche, Abplatzungen und Verluste etc.  wurden vom  Restauratorenteam  Monte Wienerberger und Lisa Fischer in den Ateliers des Bundesdenkmalamtes behoben, sodass  die "Männerpieta"  in neuem Glanz erstrahlt. 

Im Bild die restaurierte und wieder aufgestellte Betonskulptur.  Unten am Tag der Segnung:   LGF Hermann Hotter, Militärkommandant Brigadier Mag. Ingo Gstrein, Militärpfarrer MMMag. Christoph Gmachl-Aher, Ing. Edmund Stubenböck, HR Mag. Markus Wimmer,  HR Mag. Ewald Spiegl, NR Hermann Gahr, TKB-Präsident Franz Gruber,  ÖR Karl Klotz, Generalmajor i. R. Mag.  Herbert Bauer, Ing. Hans Zimmermann,  HR Thomas Huter,  Mag. Karin  Mascher, HR MMag. Gabriele Neumann,  Brigadier i. R. Dr. Franz Birkfellner und Ernest Murrer. Fotos: Irene Hofer/Bundesdenkmalamt und ÖSK Tirol.

Hohe Auszeichnung der Offiziersgesellschaft Tirol

Das Wirken von  Hermann Hotter als Landesgeschäftsführer des  Schwarzen Kreuzes  in Tirol (seit 2008) und seine Zusammenarbeit mit den  militärischen Spitzengremien wurde  jetzt mit der Goldenen Ehrennadel  mit Stein der Offiziersgesellschaft Tirol gewürdigt. Die gleiche Auszeichnung erhielt auch Alt-Landeshauptmann Landtagspräsident a. D. Herwig van Staa. Die Ehrung erfolgte anlässlich der Generalversammlung der OGT am 17. November im Militärkommando Tirol. 

Unser Bild zeigt die beiden Ausgezeichneten  im Kreise der geehrten Offiziere.  Von links: Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein, Oberst i. R. Fritz Bieler, Oberst i. R. Thomas Knoll, Herwig van Staa, Hermann Hotter, Knuth Jung, stv. Kommandeur im Landeskommando Bayern der Bundeswehr,  OGT-Ehrenpräsident Oberst i. R. Willi Tilg, Landespolizeidirektor Edelbert Kohler,  Brigadier i. R. Ambros Eigentler und   Oberst Walter Haslwanter, neuer Präsident der Offiziersgesellschaft Tirol.  

Kameraden tagten in Wörgl

Im Hotel "Alte Post" in Wörgl fand am Freitag, den 18. November, eine erweiterte Bezirksausschusssitzung des  TKB-Bezirkes Kufstein statt. Dabei stellte TKB-Vizepräsident Roman Burgstaller von der Kameradschaft Brandenberg den Antrag, Bezirksobmann Hermann Hotter zum Bezirksehrenobmann zu ernennen. Der Antrag wurde einstimmig und mit Applaus angenommen, die Urkundenverleihung erfolgt beim  Bezirksdelegiertentag am  19. März 2023 in Thiersee. Hermann Hotter ist seit 1997 Bezirksobmann und hat sich über dieses Votum seiner Kameraden sehr gefreut. Zwar ist Hotter  mit der Arbeit der Kameradschaften im Bezirk   zufrieden, das hielt ihn aber nicht davon ab, auf Veränderungen zu drängen. Die großen Veranstaltungen wie etwa die Gelöbnis-Wallfahrt in Mariastein, das Bezirks-Asphaltschießen in Ebbs oder das Bezirkskegeln in Kramsach hätten sich  eine größere Beteiligung verdient.   Und auch das  mangelnde Interesse mancher Kameraden am Gedanken  der  Kriegsgräberfürsorge  wurde von Hermann Hotter angesprochen. Einmal mehr wurde von ihm  die Mitgliederwerbung auf´s Tapet gebracht. Zumindest sollte danach getrachtet werden, den Mitgliederstand in den Kameradschaften zu halten. 

Termine 2023

Der Bezirksdelegiertentag  findet am Sonntag, den 19. März, in Thiersee statt. Das Bezirksfest wird am 4. Juni in Erl veranstaltet. Die Gelöbniswallfahrt Mariastein wird  am ersten September-Sonntag (3. September) durchgeführt. Die Landeswallfahrt und das Bezirksfest 2024 werden anlässlich des 100.Bestandsjahres der Kameradschaft Wörgl  in Wörgl veranstaltet. Das Bezirksfest im Jahr 2025 wird von der Kameradschaft Brandenberg ausgerichtet. Ein Schnapsl  wird ab nun statt 1.- Euro 1,50 Euro kosten, darauf hat sich die Bezirksversammlung mehrheitlich geeinigt. 

Als militärrelevanter Verein veranstaltet der Tiroler Kameradschaftsbund seine Neujahrsempfänge im Militärkommando Tirol. Gastgeber ist dort Tirols Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein. Diese Neujahrsempfänge sind jedesmal eine sehr erhebende Sache. 2023 dürfen fünf Kameraden aus dem Bezirk TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter zu diesen Empfang begleiten. 

Bericht des Präsidenten

TKB-Präsident Franz Xaver Gruber ließ es sich nicht nehmen, nach Wörgl zu kommen, um an der Bezirkskonferenz der hiesigen Kameradschaften, dem stärksten Kameradschaftsbezirk im Tiroler Kameradschaftsbund, teilzunehmen.  Gruber "glüht" förmlich für den TKB, für den er allein heuer 75 Termine wahrgenommen hat. "Die Freude", so Gruber, "kommt daher, weil ich in den Kameradschaften  sein kann und weil ich spüre, dass wir eine gute Zukunft haben können". Einem Mitgliederschwund (wie ihn sehr viele Vereine erleben) will er mit einer aktiven Mitgliederwerbung entgegentreten. "Wir haben eine stolze Geschichte und diesen Inhalt werden wir auch künftigen Mitgliedern vermitteln". Bezüglich seiner Werte und Ziele pflegt der TKB einen regelmäßigen Austausch mit dem Militärkommandanten und  den Landesregierungsmitgliedern, neuer zuständiger Landesrat für das Traditionswesen in Tirol ist  Josef Geisler.  Militärische Sicherheit, Sicherheit  allgemein, Kameradschaft, Solidarität, gemeinsames Agieren in Tradition werden dort immer wieder zur Sprache gebracht. Franz Xaver Gruber dankte den Kameradinnen und Kameraden für die  im Bezirk Kufstein erfüllten Aufgaben auf sozialem und traditionsbezogenen Gebiet, gab einen Rückblick auf die vergangenen Monate mit ihren großen Veranstaltungen und einen Ausblick auf die kommende Zeit. 2023 findet die Landesskimeisterschaft wieder in Hippach statt. Den Bezirksfunktionären konnte er mitteilen, dass der TKB-Kalender  und die TKB-Zeitung  (jährlich zwei bis vier Ausgaben) wieder herausgebracht werden. "Wir werden uns allerdings überlegen müssen, was die Finanzierung anbelangt. In Salzburg muss jeder Kamerad zusätzlich im Jahr 5,50 Euro bezahlen, dann bekommt er auch die Zeitung zugeschickt", war sein Denkanstoß, den er den Kameraden mit auf den Weg gab. Damit würden die  Subventionen  und Geldreserven   geschont. "Die Zeitung kostet jetzt allein aufgrund der Mehrkosten für das Papier beinahe um ein Dritel mehr", gab Gruber zu bedenken. 

Der Kameradschaftsbund mit seinen sieben Verbänden Kufstein, Kitzbühel, Schwaz, Innsbruck Stadt, Innsbruck Land, Oberland und Lienz ist ein  angesehener  Traditionskörper in Tirol. Ihm gehören als Partner an: der Alt-Kaiserjägerclub, die Offiziersgesellschaft Tirol, die Unteroffiziersgesellschaft Tirol, der Kaiserschützenbund Tirol, der Tiroler Kaiserjägerbund und die Gesellschaft für Landesverteidigung und Sicherheitspolitik Tirol. 

 

"Wir sind die beste Antithese gegen das, was heute die Geißel der Menschheit ist, nämlich Einsamkeit. Bei uns ist jeder Kamerad, jede Kameradin willkommen", so TKB-Präsident Franz Xaver Gruber bei seiner Ansprache. V. li. Sepp Werlberger, Obmann Wörgl, Bezirksobmann Hermann Hotter, Bezirkskassier Hermann Duregger, ebenfalls Wörgl, Bezirksobmannstellvertreter Herbert Rupprechter und TKB-Vizepräsident Roman Burgstaller, beide Brandenberg. Mit dem Rücken zur Kamera Bezirksschriftführer  Gerold Loinger, Wörgl. Foto: TKB/Martin

"Gut Holz" in Kramsach - 38. Kameradschafts-Bezirkskegeln

 Sportreferent Peter Schwarzenauer aus Alpbach, Ehrenmitglied des Bezirksverbandes Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes, lud die Kameradschaften des Bezirkes Kufstein wieder zum Kegeln ins Sporthotel Iris nach Kramsach ein. Dieses Traditionsturnier wurde am 19. November bereits zum 38. Mal ausgetragen und zeugt von der Beständigkeit des Veranstalters, denn auch die Landesskimeisterschaften des TKB in Alpbach sind sonder Zahl und bedeuten einen Rekord, der von anderen Kameradschaften schwer einzustellen ist.

Im Mannschaftsbewerb siegte heuer Niederndorf 1 (646) mit den Keglern Josef Kapfinger (159), Hermann Schrödl (166), Werner Auer (170) und Reinhard Kapfinger (155).

Platz 2 ging an die Kameradschaft Söll (636) mit Georg Eisenmann (161), Josef Ager (159), Anton Annegg (150) und Robert Kelz (166).

Den 3. Platz erreichte Niederndorf II (619) mit Alois Jäger (175), Otto Schwaighofer (151), Werner Mayer (158) und Heinz Ritzer (135).

Die weiteren Ergebnisse: 

4. Ebbs-Buchberg (617) mit Josef Jäger (175), Josef Ritzer (150), Jakob Gugglberger (158), Christian Gasser (134).

5. Thiersee II (612) mit Josef Grasshof (171), Herbert Bichler (138), Toni Werlberger (160), Sepp Lechner (143).

6. Mariastein (580) mit Willi Lanner (150), Johannes Lanner (134), Sebastian Pöck (153), Walter Kössler (148).

7. Erl (570) mit Josef Staffner (144),Hans Kruckenhauser (133), Hans Taxauer (127) und Hansjörg Harlander (166).

8. Thiersee I (547) mit Josef Fuchs (122), Josef Werlberger (129), Josef Pirchmoser (128) und Silvester Fankhauser (168).

9. Alpbach I (546) mit Hubert Moser (159) Georg Schwarzenauer "Ketsch" (141), Peter Schwarzenauer (110) und Flo Stoiser (136).

10. Alpbach II (519) mit Georg Schwarzenauer (139) Paul Rieder (138) Stefan Kostenzer (101) und Christian Dreossi (141). 

11. Wörgl II (437) mit Markus Schlögl (78), Walter Hohenauer (90), Michael Obergantschnig (123) und Harald Hotter (146).

12. Wörgl I (412) mit Reinhold Klausner (98), Christoph Gürtler (105) Joschi Hofer (100) und Herbert Tipotsch (109).

In der Einzelwertung  teilten sich  Alois Jäger (Niederndorf II) und Josef Jäger, Ebbs-Buchberg (beide 175) den Titel, Dritter wurde Josef Grasshof, Thiersee II (171). 

Gerti Senfter, Ebbs-Buchberg, war  bei den Damen nicht zu schlagen (150), zweitbeste Keglerin war Rosi Fuchs aus Thiersee (145), Rang drei ging an Maria Maierhofer, ebenfalls Thiersee (144). Auf den Plätzen folgten Carina Jäger, Ebbs-Buchberg (124), Magdalena Exenberger, Ebbs-Buchberg (104) und Traudi Duregger, Wörgl (73).

 

 

 

104. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt Mariastein

Bezirkskommandant Hubert Ampferer meldet Alt-Landeshauptmann Herwig van Staa die angetretenen Formationen.

Am Sonntag, den 4. September 2022,   fand die traditionelle Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein statt, die 104. seit dem Jahr 1918. Im Mittelpunkt stand wie immer das Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege und die verstorbenen Kameraden, für die beim Abspielen des Liedes vom Guten Kameraden, der Landes- und der Bundeshymne ein Kranz niedergelegt wurde.  Die Feldmesse im Schlosshof zelebrierte  Generalvikar Roland Rasser gemeinsam mit dem Wallfahrtskurator i. R. Matthias Oberascher.  Heuer war  diese Wallfahrt auch aktueller Bittgang für den Frieden in der Ukraine.  Rund 40 Fahnen- bzw. Vereinsabordnungen aus Tirol, Südtirol und Bayern stellten sich als Wallfahrer ein und Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter konnte auch wieder eine ganze Reihe von Ehrengästen begrüßen,   von denen Standort-Bgm. Dieter Martinz, Miitärkommandant Brigadier Ingo Gstrein, Bezirkshauptmann  Christoph Platzgummer, LAbg. Barbara Schwaighofer,   Landwirtschaftskammerpräsident NR Josef Hechenberger, die Präsidenten des  Tiroler und des Österreichischen Kameradschaftsbundes  Franz Xaver Gruber und Ludwig Bieringer sowie Landeshauptmann a. D. TKB-Ehrenmitglied Herwig van Staa Ansprachen hielten.  

Tirols ehemaliger Polizeichef Helmut Tomac, nunmehr Generalsekretär im Innenministerium, wurde mit dem Verdienstkreuz in Gold des Tiroler Kameradschaftsbundes ausgezeichnet. Pilgerstäbe wurden an Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein, Bezirkshauptmann  Hofrat Christoph Platzgummer und an den Ehrenobmann der Kameradschaft Mariastein-Angerberg-Angath, Georg Kreutner, überreicht.  Die Bundesmusikkapelle Mariastein-Angerberg hat die Wallfahrt musikalisch hervorragend begleitet,  zackig war wieder das Auftreten der Ehrenkompanie des Veteranenvereins Brandenberg. Angeführt wurde das Fahnenmeer wieder von der Landesstandarte des Tiroler Kameradschaftsbundes, Fahnenpatin davon ist  Luise van Staa, Tochter des verstorbenen "Landesfürsten" Eduard Wallnöfer, die mit ihrem Gatten   Alt-Landeshauptmann und Landtagspräsident a. D.  Herwig van Staa der Wallfahrt beiwohnte.

Generalvikar Rasser sagte angesichts des Krieges in der Ukraine: "...Wir haben bis vor Kurzem geglaubt, die Erfahrung der beiden Weltkriege und der anderen Kriege hätten ausgereicht, um sicher zu sein, dass der Krieg etwas Verabscheuungswürdiges ist, so sehr, dass er bei uns nicht mehr stattfindet. Wir sind in eine andere Realität hineingenommen worden.  Wir sind hierher gekommen, um zu Maria zu beten, sie kennt die Nöte unseres Lebens, darum ist sie die richtige Ansprechpartnerin..." 

"Friede und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit, es ist notwendig, täglich dafür zu kämpfen und einzutreten, gerade auch in Friedenszeiten". Dies war ein  Kernsatz, der sich aus allen  Ansprachen ableiten ließ und so mancher Pilger hat  von der heurigen Wallfahrt die Botschaft  mit nach Hause genommen, dass mit Viel-Jammerei "in Zeiten wie diesen" niemandem geholfen ist, vielmehr  starker Zusammenhalt gefordert ist. Kameradschaft sei zeitgemäßer denn je.

 

Die festlich versammelten Ehrengäste 2022 im Schlosshof des Marienheiligtums Mariastein.

General-Vikar Roland Rasser, Stv. von Erzbischof Franz Lackner (im Bild beim Totengedenken) legt  die Hl. Maria, Mutter Gottes, allen ans Herz. Der General-Vikar gedachte anlässlich der Wallfahrermesse auch an den vor 25 Jahren verstorbenen Erzbischof von Salzburg, Karl Berg.

Landeshauptmann a.D., Landtagspräsident a. D. Herwig van Staa  überbrachte die Grüße des Landes Tirol  und dankte den Wallfahrern für die Treue zur Wallfahrt Mariastein, die damit auch ihre Einstellung zu den Grundwerten des Landes Tirol bekunden, wie den Glauben an Gott, das geschichtliche Erbe, die Freiheit und Würde des Menschen. Im Bild hinten Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter. Fotos: TKB/Martin

Militärkommandant Ingo Gstrein, Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer und Ehrenobmann Georg Kreutner konnten von  Pastoralassistent Michael Klauser den Mariasteiner Pilgerstab entgegennehmen. 

Den Abschluss der Feierlichkeiten am ersten September-Sonntag in Mariastein bildete die schneidige Defilierung. Fotos: TKB/Martin

Auszeichnungen des Landes Tirol

Das Verdienstkreuz des Landes Tirol erhielt am Hohen Frauentag 2022 Horst Peter Konrad, Kufstein, Mitglied des Kameradschaftsbundes Wörgl,  für seine Verdienste um das Traditionswesen und um das Naturschutzgebiet Kaisergebirge. Das Bild zeigt von links TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter,  Silvia Konrad, Horst Peter Konrad, TKB-Landesfinanzreferentin Bezirksobfrau Maria-Luise Reichholf, Weer (die ebenfalls mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet wurde), Landesoberschützenmeister Andreas Hauser, TKB-Präsident Franz Xaver Gruber. Foto: Reichholf

Johann Greiderer, Obmann der Kameradschaft Walchsee,  erhielt am Hohen Frauentag, 15. August  2022, die Verdienstmedaille des Landes Tirol. 

Georg Kreutner,  Langkampfen, ehemals Obmann der Kameradschaft Mariastein-Angerberg-Angath, Bildmitte (anlässlich der 115-Jahr-Feier des TKB Walchsee),  wurde ebenfalls mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol geehrt. Fotos: TKB/Martin

Am  heurigen Hohen Frauentag würdigten Landeshauptmann Günther Platter  und sein Südtiroler Amtskollege LH Arno Kompatscher das Engagement von 183 Frauen und Männern aus Tirol und Südtirol. Darüber hinaus wurden 34 Personen für ihren Einsatz mit einer Lebensrettungsmedaille geehrt und 15 Familien wurde  das Recht verliehen, ihren Hof als „Erbhof“ zu führen.

 In seiner Festrede hob LH Platter die Bedeutung des Ehrenamts und der Zivilcourage sowie des Einsatzes für die Gesellschaft hervor: „Wir können uns glücklich schätzen, in Frieden miteinander zu leben. Wir schauen aufeinander, sind füreinander da und kümmern uns um unsere Nachbarn. Das ist nicht selbstverständlich, wie wir in Zeiten eines Krieges in Europa leider erleben müssen. Umso mehr freut es mich heute, dass wir am Hohen Frauentag wieder Menschen vor den Vorhang holen, die sich in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen engagieren. Sei es in der Kultur oder in der Kirche, im Traditionswesen oder im Sport oder im sozialen Bereich – eines haben alle heute ausgezeichneten Persönlichkeiten gemein: sie zeichnen sich durch außergewöhnliches Engagement aus. Dafür sagen wir heute gemeinsam Danke."

 

 

 

TKB-Walchsee: Gratulation zum 120-Jahr-Jubiläum

Die Kameradschaft Walchsee feierte am Sonntag, den 31. Juli 2022  mit dem 56.  Bezirksfest des TKB-Bezirkes Kufstein ihr 120-jähriges Bestandsjubiläum. Rund 30 Fahnenabordnungen von Traditionsvereinen aus Tirol, Oberösterreich und Bayern, marschierten nach dem landesüblichen Empfang mit der Musikkapelle Walchsee, der Ehrenkompanie des Veteranenvereins Brandenberg, den Ehrengästen, Trachtenfrauen und Fahnenbandspenderinnen zum Musikpavillon, wo  Pfarrer Rainer Hangler die Feldmesse zelebrierte. Der jubilierenden Kameradschaft wurde in allen Grußworten herzlich  gratuliert. Vor allem  die Friedensarbeit  fand eine eingehende Würdigung, verstehen sich  die Kameradschaftsvereine doch als stete Mahner für den Frieden.  "Nie wieder Krieg!" lautet ihre Devise.  Der Bezirksverband, allen voran die Walchseer Kameraden zeigten sich mit ihren in gelb-blauen Farben getauchten  Festabzeichen und Fahnenbändern solidarisch mit dem ukrainischen Volk.

Das Totengedenken  galt insbesondere dem Kameraden Sebastian Greiderer, der am 29. Juli im 95. Lebensjahr verstarb. Der "Althaus-Wast" war langjähriges Mitglied und Kassier der Kameradschaft Ebbs-Buchberg.  

Teilgenommen haben an dem Fest die BMK Walchsee, der Veteranenverein Brandenberg und seine Ehrenkompanie, die Trachtenfrauen,  die Landjugend/Jungbauernschaft, die Kameradschaften Walchsee, Ebbs Niederndorf, Erl,  die FF Walchsee,  der OÖKB Handenberg, die Kameradschaften Kössen, Schwendt, Söll, Alpbach, Niederau, Thiersee-Landl,  Mariastein-Angerberg-Angath, die Kameradschaft Wörgl (mit Orts- und Bezirksfahne), die Schützengilde, die Kameradschaften  Wildschönau, Kufstein, die Tiroler Kaiserjäger Bezirksgruppe Kufstein, die Kameradschaften  Kiefersfelden, Sachrang, Söchtenau, Nußdorf, Zaiserring, Grießstätt, der Veteranen-Soldatenverein Forstenried und die Tiroler Kaierjäger Bezirksgruppe Hopfgarten. 

Allen Beteiligten - vor und hinter den Kulissen -  gehört ein großes Lob für die Ausrichtung dieses schönen Festes.

Landtagsabgeordnete Barbara Schwaighofer schreitet mit Bürgermeister Ekkehard Wimmer, dessen Urgroßvater bei der Gründung des "Veteranen-Vereins Walchsee"  federführend tätig war, und TKB-Präsident Franz Xaver Gruber die Ehrenformation ab. Hinten (re.) Obmann Johann Greiderer und Landwirtschaftskammer-Präsident Nationalrat Josef Hechenberger.

Die Formationen hörten auf das Kommando von Bezirkskommandant Hubert Ampferer.

Was wäre ein Festakt ohne Musikkapelle. Im konkreten Fall untermalte die Bundesmusikkapelle Walchsee die 120-Jahr-Feier hervorragend. 

LAbg. Barbara Schwaighofer bedankte sich bei Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter und Ortsobmann Johann Greiderer persönlich und im Namen des Landes Tirol für die Arbeit des Kameradschaftsbundes. Fotos: TKB/Martin

Der Festakt fand beim Musikpavillon statt, wo Pfarrer Rainer Hangler den Gottesdienst zelebrierte. 

Die Ehrenkompanie des Veteranenvereins Brandenberg gefiel mit ihrer Ehrensalve - sogar der Pfarrer gratulierte.

Die Walchseer Kameraden legten beim Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Im Bild v. li.: Obmann Hans Greiderer, Landesehrenschützenmeister /Schützengilden Hansjörg Mair, Landtagsabgeordneter Georg Kaltschmid, Landtagsabgeordnete Barbara Schwaighofer, Bürgermeister Ekkehard Wimmer, Landwirtschaftskammerpräsident Nationalrat Josef Hechenberger,  TKB-Präsident Franz Xaver Gruber, TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter,  TKB-Landesfinanzreferentin Maria Luise Reichholf und Gatte Wolfgang Reichholf (Obm. Kameradschaft Weer), TKB-Vizepräsident Roman Burgstaller.

Die Kameradschaft Alpbach bei der Defilierung in Walchsee mit ihrem Obmann Peter Schwarzenauer (Bildmitte), er ist Ehrenmitglied des Bezirksverbandes Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes. 

25 Jahre Bezirksobmann

Beim heurigen Bezirksfest in Walchsee anlässlich des 120-jährigen Bestehens der Kameradschaft Walchsee feierte auch der Ehrenpräsident des Tiroler Kameradschaftsbundes, Hermann Hotter, ein Jubiläum, ist er doch schon seit 25 Jahren Bezirksobmann der 17 Kameradschaften im Bezirk Kufstein. 1997 hat der seinerzeitige Wörgler Obmann und jetzige Ehrenobmann und Protector der Kameradschaft Wörgl  das Amt von Bezirksobmann Wastl Gwiggner aus Wildschönau/Niederau übernommen. Durch seine enorme Einsatzbereitschaft brachte es Hermann Hotter  bis zum Präsidenten des Tiroler Kameradschaftsbundes. Ab November 2002 geschäftsführender TKB-Präsident, wurde  Hotter 2004 zum Präsidenten unseres rund 12.000 Mitglieder umfassenden Wertebundes gewählt.  2008 und 2012 erfolgten seine Wiederwahl. 2008 wurde Hotter  der Ehrenring des TKB überreicht und 2016, als LR Hannes Tratter das Präsidentenamt übernahm,  wurde Hermann Hotter die Ehrenpräsidentschaft übertragen. Der Österreichische Kameradschaftsbund würdigte  die Verdienste seines Tiroler Präsidenten mit der höchsten Auszeichnung, dem  großen Goldenen Bundesehrenzeichen. Die Bayerische Soldaten- und Kameradschaftsvereinigung ernannte Hotter  aufgrund seiner grenzüberschreitenden Kameradschaftspflege zum Ehrenmitglied. Den Höhepunkt seines Wirkens erlebte Hermann Hotter 2018, als ihm die Tiroler Landesregierung das Ehrenzeichen des Landes Tirol verlieh.  Hermann Hotter  ist  auch Landesgeschäftsführer des Schwarzen Kreuzes Tirol und  eine Institution in Sachen Friedensarbeit. 

Der TKB-Bezirk Kufstein ist mit seinen 2400 Mitgliedern der stärkste Bezirksverband im Tiroler Kameradschaftsbund.   

 Foto: TKB/Martin

Kamerad Walter Doblander feierte 95. Geburtstag

Im Juni feierte Altbürgermeister RR Walter Doblander  seinen 95. Geburtstag. Anlässlich des Jubiläums des Kundler Ehrenbürgers gestaltete die Marktgemeinde Kundl  eine offizielle Feier, bei der Vereinsabordnungen, Freunde und Wegbegleiter gratulierten.  Die BMK Kundl stellte sich bei ihrem Ehrenmitglied  mit einem Ständchen ein, die Schützenkompanie  gratulierte ihrem  Ehren-Leutnant mit einer Ehrensalve.  

Walter Doblander wurde 1927 in Ginzling geboren, kam 1935 nach Kundl und  wurde mit 17 Jahren zum Wehrdienst einberufen. 1946, nach seiner Heimkehr aus  jugoslawischer Gefangenschaft,  wandte er sich dem Finanzdienst zu.   Von 1974 bis zu seiner Pensionierung 1991 war Doblander Verwaltungsdirektor der Bezirkskrankenhäuser Kufstein-Wörgl, 27 Jahre lang leitete Doblander die Geschicke der Gemeinde  Kundl, wobei in diesen Jahren von 1965 bis 1992 infrastrukturell enorm viel geschaffen wurde. 1988 schließlich erfolgte die Erhebung Kundls zur Marktgemeinde, wobei Doblander den Jubiläumsfonds für Kundlerinnen und Kundler mit besonderen Leistungen in der Ausbildung ins Leben rief. 

Walter Doblander wurde mit dem  Verdienstkreuz des Landes Tirol ausgezeichnet, weiters mit dem Ehrenring der Gemeinde Kundl, er erhielt den Berufstitel "Regierungsrat" und wurde mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich geehrt. Zu seinem 80. Geburtstag wurde Walter Doblander zum Ehrenbürger  der Gemeinde Kundl ernannt. 

Dem weitum bekannten  Jubilar, ehemaligen Landesobmann des Tiroler Kriegsopferverbandes und Obmann des Sozialsprengels Kundl und Breitenbach gratulierte zum 95. Geburtstag auch  der Ehrenpräsident des Tiroler Kameradschaftsbundes, Bezirksobmann Hermann Hotter, handelt es sich doch bei Walter Doblander im besten Sinn des Wortes um einen alten Kameraden, der die Farben Kundls im Bezirksverband Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes hochhält.  Der Jubilar  verfügt  über den Rang eines Oberst  der Miliz des Österreichischen Bundesheeres. Foto: TKB/Martin

 

Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg hat neuen Obmann

Bei der 59. Jahreshauptversammlung des Kameradschaftsbundes Mariastein-Angath-Angerberg   legte der langjährige Obmann Georg Kreutner sein Amt nieder. Aufgrund seiner Verdienste ernannte ihn der Traditionsverein zum Ehrenobmann.

Zum neuen Obmann wurde Peter Ostermann gewählt. Marco Penz übernahm das Amt des Vizeobmannes, Schriftführerin bleibt Daniela Kreutner, das Amt des Kassiers wurde Christl  Sandbichler übertragen. 

Peter Ostermann, Inge Schneider und Christl Sandbichler erhielten die Auszeichnung für langjährige Mitgliedschaft.

Den Wert der Kameradschaft  Mariastein-Angath-Angerberg als Standortkameradschaft  der seit über hundert Jahren bestehenden Soldaten- und Gelöbniswallfahrt Mariastein unterstreichend wohnten auch TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter und TKB-Vizepräsident Roman Burgstaller der Jahreshauptversammlung bei und gratulierten den Funktionären und Ausgezeichneten.

Im Bild Bezirksobmann Hermann Hotter, Christl Sandbichler, Vizepräsident Roman Burgstaller, Inge Schneider,  Peter Ostermann und Ehrenobmann Georg Kreutner. Foto: TKB 

Hermann Hotter als Bezirksobmann wiedergewählt

Bezirkskommandant Hubert Ampferer beim Auftakt des Bezirksdelegiertentages 2022 in Alpbach. TKB-Präsident Franz Xaver Gruber nimmt die Meldung entgegen. 

 

Der Delegiertentag des Bezirkes Kufstein ging am Sonntag, den 24. April 2022, in Alpbach über die Bühne und wurde mit einem feierlichen Gottesdienst und dem Gedenken an die Vermissten und Gefallenen der beiden Weltkriege eingeleitet. Die Bevölkerung, die Delegierten und Ehrengäste nahmen dabei den Segen von Pfarrer Franz Bachmaier entgegen. Obmann Peter Schwarzenauer  und Bezirksobmannstellvertreter Rudolf Baumgartner legten am Kriegerdenkmal den Kranz des Bezirksverbandes nieder.  

Die Bundesmusikkapelle Alpbach verlieh dem Ganzen eine  feierliche Note und bekam nach  Abschluss des öffentlichen Teils den Applaus der Delegierten und Ehrengäste. 

Die Tagung selbst wurde im Hotel Post abgehalten. Bezirksschriftführer Gerold Loinger  trug den Bericht über den (pandemiebedingt) letzten Delegiertentag  am 19. März 2019 in Brixlegg vor. Kassaprüfer Paul Folie beantragte die Entlastung des Kassiers und des gesamten Vorstandes, dem einstimmig stattgegeben wurde.  

Der Hauptpart kam Bezirksobmann Hermann Hotter zu,  der neben dem Vortrag seines Tätigkeitsberichtes auch die Rolle für den entschuldigten Bezirkskassier Hermann Duregger übernommen hatte, somit auch die Finanzgebarung aufzeigte,  sowie  TKB-Präsident Franz Xaver Gruber, der die - nach vier Jahren fällige - Neuwahl leitete.  

Der Bezirk Kufstein mit seinen 2.400 Mitgliedern ist der stärkste Bezirksverband im Tiroler Kameradschaftsbund. An  der Führung mit TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter als Obmann  und seinen Stellvertretern Herbert Rupprechter und Rudolf Baumgartner wurde nicht gerüttelt. Die weiteren  bewährten Funktionäre sind Kommandant Hubert Ampferer, Kassier  Hermann Duregger, Stv. Clemens Mayr,   Schriftführer Mag. Gerold Loinger, Stv. Michael Waldner,  Internetbeauftragter Horst Moser, Sportreferent EM Peter Schwarzenauer,   Jugendreferent Hans Greiderer,   Fähnrich Karl Binder,   Kassaprüfer Paul Folie, Heinrich Fuchs und Roman Burgstaller. 

Die Verbundenheit mit dem  Kameradschafts-Bezirksverband Kufstein ist groß. Das zeigten die Ansprachen von Bürgermeister Markus Bischofer,  Landeslandwirtschaftskammerpräsident Nationalrat Josef Hechenberger,  LAbg  Barbara Schwaighofer und LAbg. Alois Margreiter, Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer, vom Vizepräsidenten a. D. des TKB und Bezirksobmann von Kitzbühel Hans Peter Koidl,  vom Bezirksvorsitzenden Oberbayern West der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung Dieter Holdenried und von Landesehrenschützenmeister Hansjög Mair auf. Darüberhinaus gab es an diesem Delegiertentag ernste Worte über den  Krieg Russlands gegen die Ukraine,  einem Krieg, der  Europa und seine Verbündeten aufgrund seiner bereits eingetretenen und noch nicht abschätzbaren Folgen  noch lange beschäftigen würde. "Es ist eine dramatische Situation, der wir gegenüberstehen", so TKB-Präsident Gruber. Das Thema Sicherheit sei heute aktueller denn je, es sei auch  Aufgabe des Kameradschaftsbundes, auf mehr Mittel für das Österreichische Bundesheer zu drängen, hieß es.  

Geehrt wurden an diesem Tag: mit der Verdienstmedaille in Gold des Tiroler Kameradschaftsbundes Bürgermeister Markus Bischofer und Pfarrer GR Franz Bachmaier,  Alpbach, Johann Strobl und Peter Perwein, Wildschönau; mit dem Verdienstkreuz in Gold Hubert Maximilian Schirl, Timelkam; mit dem Ehrenkreuz in Silber Johann Kruckenhauser, Erl; mit der Bundesverdienstmedaille in Gold des ÖKB  Bezirkskommandant Hubert Ampferer, Brandenberg, und Bezirksfähnrich Karl Binder, Wörgl.

Höhepunkt des  Bezirksverbandes Kufstein im vergangenen Jahr war die 103. Gelöbnis- und Soldatenwallfahrt in Mariastein mit Erzbischof Franz Lackner, Wallfahrtspfarrer Bezirkskurat Matthias Oberascher und Militärpfarrer Landeskurat Christoph Gmachl-Aher. Die Bezirksfahne ist zu vier Anlässen ausgerückt.  Die pandemiebedingt gestrichenen Bezirkskegelmeisterschaften und Bezirksmeisterschaften im Asphaltschießen hofft man wieder aufnehmen zu können.  Die Walchseer Kameraden planen für heuer noch ein Bezirksfest.  BO Hotter dankte allen Funktionären, Mitgliedern, kirchlichen und behördlichen Stellen für das gedeihliche Miteinander. Auch TKB-Präsident Franz Xaver Gruber bedankte sich bei den  Vereinen für alle Arbeiten, die den Tiroler Kameradschaftsbund als  Wertegemeinschaft  auszeichnen. Es war  der erste Bezirksdelegiertentag, den der 2021 gewählte Präsident mitmachte. 

Die Kriegsgräberfürsorge gehört  zur Friedensarbeit des Tiroler Kameradschaftsbundes. Deshalb gibt es mit dem Schwarzen Kreuz Tirol eine enge Zusammenarbeit. 

Das Schwarze Kreuz  betreut 44.000 Kriegsgräber beider Weltkriege im In- und Ausland. Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter  ist als Geschäftsführer des Schwarzen Kreuzes in Tirol sehr  froh, dass Präsident NR Josef Hechenberger namens der Landeslandwirtschaftskammer und die Jungbauernschaft des Landes Tirol zugesagt haben, das Schwarze Kreuz bei der Standorttätigkeit zu unterstützen.  Diese Ausweitung der Sammeltätigkeit ist nicht hoch genug einzuschätzen. 

 

Im Bild  der wiedergewählte Bezirksobmann Hermann Hotter, der seit 1997 - also seit nurmehr 25 Jahren - den 17 Kameradschaften im Bezirk Kufstein vorsteht, mit dem Präsidenten des Tiroler Kameradschaftsbundes Franz Xaver Gruber. 

Auf dem Bild  sind die Geehrten mit den Ehrengästen des Delegiertentages 2022 zu sehen, v. li. Hubert M. Schirl, LAbg. Alois Margreiter, LLK Präsident NR Josef Hechenberger,  Karl Binder, Pfarrer  Franz Bachmaier, Hubert Ampferer,  Hans Kruckenhauser, LAbg. Barbara Schwaighofer, BO Hermann Hotter, Präsident Franz Xaver Gruber, Peter Perwein  und Johann Strobl. 

Mit der Fahne der Kameradschaft Alpbach und der Bezirksfahne voran marschierten  die Delegierten durch das saisonbedingt ruhige Alpbach.

Pfarrer Geistlicher Rat Franz Bachmaier beim Gedenken an die Toten des Ersten und Zweiten Weltkrieges mit LAbg. Barbara Schwaighofer, Bürgermeister Markus Bischofer, LAbg. Alois Margreiter und Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer (ganz rechts) vor dem Kriegerdenkmal.

Im renommierten Hotel zur Post in Alpbach - u.a. Zentrum vieler Preisverteilungen der Landesskirennen des Tiroler Kameradschaftsbundes - wurde am 24. April die Delegiertentagung des Bezirksverbandes Kufstein des TKB durchgeführt. Fotos: TKB/Martin

Bezirksfähnrich Karl Binder erhielt beim Bezirksdelegiertentag 2022 in Alpbach  die Bundesverdienstmedaille in Gold des Österreichischen Kameradschaftsbundes. 

Bezirkskommandant Hubert Ampferer (im Bild mit Landeslandwirtschaftskammerpräsident Nationalrat Josef Hechenberger) wurde  beim Bezirksdelegiertentag 2022 in Alpbach mit der Bundesverdienstmedaille in Gold des ÖKB geehrt.

Der TKB-Bezirksverband Kufstein

Dem Bezirksverband Kufstein gehören 2437 Mitglieder in 17 Vereinen an (Alpbach, Brandenberg, Brixlegg, Ebbs-Buchberg, Erl, Kufstein, Kundl, Mariastein-Angath-Angerberg, Niederau, Niederndorf, Söll, Thiersee-Landl, Walchsee, Wildschönau, Wörgl, Wörgl-Umgebung,  Timelkam "IR 14 -Hessen" sowie das Kuratorium Soldatenfriedhof Parkkina. Die soziale Komponente spielt bei den Ortsvereinen eine große Rolle.  Die Besuche von erkrankten, hilfsbedürftigen und jubilierenden Kameradinnen und Kameraden ist selbstverständlich. Der weltliche und kirchliche Festkalender wird unterstützt und eingehalten. Als Friedensorganisation werden die Seelensonntage mit dem Gedenken an die Vermissten und Gefallenen der Weltkriege gewissenhaft durchgeführt.  Veranstaltungen wie Ausflüge, Vereinsabende, Bälle, Kegeln,  Asphaltschießen usw. sorgen für ein reges Miteinander.  Seit über 35 Jahren gibt es eine grenzüberschreitende Freundschaft mit den bayerischen Kameraden aus Neuburg-Schrobenhausen. 

Derzeitige Bezirksführung

Siehe den Bericht über den Bezirksdelegiertentag in Alpbach 2022.

Statuten

Der Bezirksverband ist ein Organ des Tiroler Kameradschaftsbundes und wird vom Bezirksobmann vertreten. 

Der Bezirksverband vertritt die Interessen der Mitglieder des Bezirkes gegenüber dem Tiroler Kameradschaftsbund, hat aber auch die Interessen und Zielsetzungen des Tiroler Kameradschaftsbunds im Bezirk zu wahren. 

Der Bezirksverband hat keinen eigenen Vereinscharakter. Seine Tätigkeit erstreckt sich auf das Gebiet des politischen Bezirkes. 

In seinen Wirkungsbereich fallen: 

Koordinierung der Vereinsarbeit im Bereich seines Bezirkes 

Einberufung und Durchführung des Bezirksdelegiertentages 

Wahl und Enthebung des Bezirksobmannes und der Funktionäre  des Bezirksausschusses 

Festsetzung des Mitgliedsbeitrages für den Bezirksverband 

Abhaltung von Bezirksveranstaltungen, Feiern und Ehrungen 

Jährliche Berichtspflicht gegenüber dem Präsidium und  

  Führung einer verbandseigenen Finanzgebarung 

Rechtsgeschäfte nach dem Vereinsgesetz 2002 

In der Führung des Bezirksverbandes steht dem Bezirksobmann ein Bezirksausschuß zur Seite, der aus einem oder zwei Bezirksobmann-Stellvertretern, einem Schriftführer, einem Kassier und wenn erforderlich, aus weiteren Referenten zu bestehen hat. 

Der Bezirksobmann, der Bezirksausschuß und die    Rechnungsprüfer werden von den ordentlichen    Mitgliedern des Tiroler Kameradschaftsbundes    (Ortskameradschaften des Bezirkes) auf dem    Bezirksdelegiertentag gewählt und üben ihre Funktion mit    der für die Wahrung der Vereinsinteressen gebotenen    Sorgfalt und Verantwortung ehrenamtlich aus. 

Die Funktionsdauer der gewählten Funktionäre beträgt maximal vier Jahre. 

Die organisatorische Durchführung des Bezirksdelegiertentages obliegt dem Bezirksverband, wofür dieser Durchführungsbestimmungen zu beschließen und dem Tiroler Kameradschaftsbund vorzulegen hat. 

Art und Durchführung der Wahlen und die Zusammensetzung des Bezirksdelegiertentages hat der Bezirksverband im Sinne demokratischer Grundsätze selbst zu bestimmen. Der jeweils gültige Wahlmodus und alle Wahlergebnisse sind vom Bezirksverband dem Vorstand des Tiroler Kameradschaftsbundes ehest mitzuteilen. 

Für wesentliche Entscheidungen hat der Bezirksobmann den Bezirksdelegiertentag einzuberufen, von welcher der teilnahmeberechtigte Vorstand des Tiroler Kameradschaftsbundes zu verständigen ist. 

Das Präsidium kann bei Vorliegen eines triftigen Grundes einen außerordentlichen Bezirksdelegiertentag einberufen. 

Der Bezirksobmann muß einen Bezirksdelegiertentag binnen Monatsfrist einberufen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Ortskameradschaften des Bezirkes schriftlich beantragt wird. Die Anträge sind beim Bezirksobmann und im Falle der Annahmeverweigerung beim Vorstand des Tiroler Kameradschaftsbundes einzureichen. 

 

 

Im Bild TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter, Wörgl, mit seinen Stellvertretern Herbert Rupprechter, Brandenberg, und Rudolf Baumgartner, Niederndorf, sowie ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer, Wals-Siezenheim/Salzburg  (2. v. li.) im Jahr 2018.  Foto: Martin/TKB 

Tiroler Kameradschaftsbund unter neuer Führung

HOPFGARTEN (WM). Am Samstag, den 9. Oktober 2021, ging in Hopfgarten der  ordentliche Landesdelegiertentag des Tiroler Kameradschaftsbundes über die Bühne.  Ort der Generalversammlung war  die "Salvena",  wo  200  Kameradinnen und Kameraden die Weichen für die künftige Arbeit im Traditionsverband stellten. 

Einstimmig gewählt wurden Präsident  Franz Xaver Gruber, Innsbruck, Vizepräsident Roman Burgstaller, Brandenberg, Vizepräsident Siegmund Enzinger, Stams, Vizepräsident  Gerhard Schreder, Waidring,  Landesschriftführer  Walter Hohenauer, Wörgl,  Landesschriftführerstellvertreter Hannes Treibenreif, Matrei/Brenner, Landesfinanzrefereintin Maria Luise Reichholf, Weer,  Landesfinanzreferentin-Stv.  Dietmar Nardin, Innsbruck. Als neue Rechnungsprüfer fungieren Anton Stallbaumer und  Josef Köll. 

Coronabedingt fand dieser Delegiertentag mit einem Jahr Verspätung statt. Die Aufbruchstimmung am 9. Oktober mit dem bisher geschäftsführenden und nunmehr von der Generalversammlung einstimmig gewählten Präsidenten Franz Xaver Gruber (ehem.  Vizebürgermeister von Innsbruck) an der Spitze war nicht zu übersehen.  Die besten Wünsche für die Zukunft sprachen Landesrat Hannes Tratter, Miitärkommandant Brigadier Ingo Gstrein, ÖKB-Vizepräsident Alwin Denz und der Sprecher des Traditionsforums Tirol,  Franz Hitzl,  aus.

Franz Xaver Gruber versprach den Delegierten, "ein aktiver und anständiger Präsident" zu sein und  führte aus, dass der TKB im Sinn der umfassenden Landesverteidigung weiterhin ein verlässlicher Partner des Bundesheeres  sein werde. Er bat die Kameradinnen und Kameraden bei der Werbung neuer Mitglieder mitzuhelfen und er kündigte an, dass auch die Öffentlichkeitsarbeit angekurbelt würde.  Für Gruber ist der Kameradschaftsbund  ein moderner  Verband,  einer mit sozialen Stärken, der im Hinblick auf eine zunehmend unruhiger werdenden Welt Hilfsbedürftigen vor Ort verantwortungsvoll begegnen müsse. 

Allen ausgeschiedenen Funktionären wurde herzlichst gedankt. Im Mittelpunkt dieser Dankabstattung stand Ehrenpräsident Hermann Hotter, der den TKB immer wieder durch schwierige Zeiten manövriert hatte, zuletzt bei der Suche nach einem  neuen Präsidenten. 

Bürgermeister Paul Sieberer konnte auf diesem Landesdelegiertentag das Verdienstkreuz in Gold des Tiroler Kameradschaftsbundes entgegennehmen. 

 

Der Bezirk Kufstein ist  mit drei Funktionären im TKB-Vorstand bzw. - Präsidium vertreten: Mit Roman Burgstaller vom Veteranenverein Brandenberg  als neuem Vizepräsidenten, mit   Landesschriftführer Walter Hohenauer sowie  Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter, beide von der Kameradschaft Wörgl. 

 

Fotos. TKB

In der Bildmitte der frühere TKB-Präsident Landesrat Hannes Tratter und Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein mit v. li.: Finanzreferentin Maria Luise Reichholf, Vizepräsident Roman Burgstaller, Präsident Franz Xaver Gruber, Landesschriftführer Walter Hohenauer,  Schriftführer-Stv. Hannes Treibenreif,  Finanzreferentin-Stv. Dietmar Nardin,  Vizepräsident Gerhard Schreder,  Vizepräsident Siegmund Enzinger, Ehrenpräsident Hermann Hotter. 

Der Landesdelegiertentag des Tiroler Kameradschaftsbundes in Hopfgarten hatte einen feierlichen Auftakt. Im Bild Landesrat Hannes Tratter, TKB-Präsident Franz Xaver Gruber,  Militärkommandant Ingo Gstrein, Vorarlbergs Kameradschaftsbundpräsident Oberst  Alwin Denz (in Vertretung des ÖKB-Präsidenten Ludwig Bieringer),  Militärpfarrer Christoph Gmachl-Aher, Bgm. Paul Sieberer und Bataillonskommandant Hubert Ampferer beim Abschreiten der Formationen anlässlich des landesüblichen Empfangs. Die Musikkapelle Hopfgarten und die Ehrenkompanie des Veteranenvereins Brandenberg leisteten dazu einen hervorragenden Beitrag. 

Militärpfarrer Landeskurat Christoph Gmachl-Aher zelebrierte die Hl. Messe im Salvenasaal, die von einer Bläsergruppe der Musikkapelle Hopfgarten festlich umrahmt wurde.

Soldaten- und Gelöbniswallfahrt 2021 in Mariastein

TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter konnte  zur 103. Wallfahrt in Mariastein  Erzbischof Franz Lackner und Landesrat Hannes Tratter begrüßen. 

Am ersten Sonntag im September fand wieder die traditionelle Sodaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein statt, mittlerweile die 103. seit Ende des Ersten Weltkrieges. Erzbischof Franz Lackner zelebrierte die Feldmesse  mit  Wallfahrtspfarrer Bezirkskurat Matthias Oberascher und Militärpfarrer Landeskurat Christoph Gmachl-Aher. 

Lackner war voll Freude über den  Anblick  im Schlosshof, denn  rund 40 Fahnenabordnungen von Traditionsvereinen aus Tirol und Bayern haben diese Wallfahrt mitgetragen und verkörperten  damit ihren Glauben und ihre Treue. Zuvorderst standen wieder die Bundesmusikkapelle Mariastein-Angerberg, die Ehrenkompanie des Veteranenvereins Brandenberg und die Landesstandarte des TKB.

Die 103. Wallfahrt wird von bleibender Erinnerung sein, denn erstmals war mit Erzbischof Franz Lackner ein Mitglied des Tiroler Kameradschaftsbundes und ehemaliger Bundesheerangehöriger am Altar zu begrüßen. Der gebürtige Steirer  (*1956) hatte   in Zypern, wo er von 1978 bis 1979 als UNO-Soldat gedient hatte,  zu seiner Berufung zum Priestertum gefunden.  "Ich verdanke dem Militär sehr viel", so der Erzbischof. Als  "Zugskommandant der Reserve" grüßte er  in Mariastein besonders  den Militärkommandanten von Tirol,   Ingo Gstrein. 

Höchstanwesender  war Landesrat Hannes Tratter, der die Grüße des Landeshauptmannes Günther Platter überbrachte.  Für Tratter ist die Mariasteiner Wallfahrt mehr als die Dankabstattung heimgekehrter Soldaten, sie ist für ihn auch eine stete Mahnung gegen den Krieg. 

Der neue Präsident des Tiroler Kameradschaftsbundes, Franz Xaver Gruber, erhielt von   der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (mit der es bereits seit 40 Jahren eine freundschaftliche Beziehung gibt) das Ehrenkreuz in Silber am Bande verliehen. Dieter Holdenried vom BKV-Präsidium übergab die Auszeichnung  mit den besten Wünschen für den neuen Amtsträger und seine Vorstandschaft. Dafür bedankte sich der Geehrte sehr herzlich. Franz Xaver Gruber versprach seinen Tiroler Kameraden ein guter Präsident zu sein und dankte Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter für seine wertvolle Hilfestellung im Verlauf  des Amtswechsels an der Spitze der rund 12.000 Mitglieder. 

Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein  ist der  Erinnerungskultur des Tiroler Kameradschaftsbundes sehr verbunden und weiß die Wallfahrt zum Marienheiligtum auch privat zu schätzen. Tradition hat beim Bundesheer einen hohen Stellenwert.  Werte wie Mut, Zusammenhalt und Einigkeit seien adäquate Mittel, um in schwierigen Situationen bestehen zu können, so Gstrein, der  dem TKB  die weitere  Unterstützung des Bundesheeres zusicherte. 

Mariasteins Bürgermeister Dieter Martinz erinnerte an die Entstehung der Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in seiner Gemeinde. "Die Jungen heute könnten es sich nicht vorstellen, tagtäglich Angst um´s eigene Leben zu haben", befand Erzbischof Franz Lackner in seiner Predigt und sprach dabei die aktuelle Lage in Afghanistan an: Er plädierte  an die Politik, die Herzen zu öffnen und  sich der Flüchtlingsproblematik nicht grundsätzlich zu versperren, sonst würde man schuldig vor Gott, aber auch vor   den Menschen". "Erst recht sitzen wir in einem Boot, wenn es um die Klimakatastrophe geht. Da helfen keine Zäune und Absperrungen", so  der Erzbischof.  

Die Wallfahrt ging mit einer Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal und mit dem Abspielen des Liedes vom Guten Kameraden, der Landes- und Bundeshymne sowie einer beeindruckenden Defilierung zu Ende. 

 

Auf dem Foto zu sehen ist die Meldung von Bezirkskommandant Hubert Ampferer an den Höchstanwesenden der 103. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt, Landesrat Hannes Tratter, mit auf dem Bild v. li.  Kaiserjäger-Bundesobmann Romed Giner, Bataillonskommdandant-Stv.  Hans Ampferer, der neue TKB-Präsident Franz Xaver Gruber, Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein, Erzbischof Franz Lackner, die TKB-Präsidiumsmitglieder Marialuise Reichholf und Walter Hohenauer sowie Bezirksobmann  TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter.

Die Bezirksfahne Kufstein ist seit langen Jahren in den Händen der Kameradschaft Wörgl. Bei der 103. Wallfahrt schlüpfte Michael ("Mike") Obergantschnig in die Rolle des Fähnrichs, seine Begleiter waren Hermann Prevedel und Josef Boros. 

Landesrat Hannes Tratter hält die Traditionen in Tirol hoch und ist ressortmäßig auch als Politiker für sie zuständig. Ein Bekenntnis dazu hat er bei der jüngsten Mariasteiner Wallfahrt wieder abgelegt. Als ehemaliger Präsident des Tiroler Kameradschaftsbundes konnte er  von Wallfahrtspfarrer Bezirkskurat Matthias Oberascher einen Pilgerstab entgegennehmen. Links im Bild Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein und TKB-Präsident Franz Xaver Gruber. 

Dieter Holdenried zeichnete TKB-Präsident Franz Xaver Gruber mit dem Ehrenkreuz in Silber am Bande aus und erinnerte an die 40-jährige Freundschaft zwischen den Bayerischen und Tiroler Kameraden, die von Ehrenmitglied Otto Weigl, dem ehemals 1. Kreisvorsitzenden der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung Neuburg-Schrobenhausen initiiert wurde.  Weigl ist Ehrenmitglied des Bezirksverbandes Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes. 

Gedenken an die Toten und Gebet für den Frieden: Wallfahrtspfarrer Matthias Oberascher, Erzbischof Franz Lackner und Militärpfarrer Christoph Gmachl-Aher (v.li.).  Die Liste der Ehrengäste unter den Mariasteiner Wallfahrern 2021 war lang: Landesrat Hannes Tratter, LAbg. Claudia Hagsteiner, LAbg. Barbara Schwaighofer, Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein,  Bgm. Dieter Martinz, Mariastein, Bgm. Walter Osl, Angerberg, Vizebgm. Manfred Wimpissinger, Angath, TKB-Präsident Franz Xaver Gruber,   TKB-Präsidiumsmitglieder Finanzreferentin Marialuise Reichholf,  Organisationsreferent Herbert Rupprechter,  Schriftführer Walter Hohenauer,  Bezirksobmann Ulrich Apperle;  Kriegsopferverbands-Landesobmann RR Walter Doblander, Bezirksvorsitzender Oberbayern-West der Bayerschen Krieger- und Soldatenvereinigung Dieter Holdenried, Kurator Schwarzes Kreuz Tirol Brigadier Franz Birkfellner,  Unteroffiziersgesellschaft Tirol-Präsident Vizeleutnant i. R. Christian Trobos,  Kaiserjäger -Bundesobmann  Mjr. Romed Giner,  Präsident der Gesellschaft für Sicherheit und Landesverteidigung Prof. Erich Wörister,  Vorstand der Interessensgemeinschaft der Krieger-, Veteranen und Soldatengemeinschaften im Landkreis Rosenheim Pius Graf,  Landesschützenmeister Andreas Hauser,  Viertlkommandant Landesschützenmeister Manfred Schachner, Bataillonskommandant-Stellvertreter  Hans Ampferer, Ehren-Landesschützenmeister Hansjörg Mair. Fotos: TKB/Martin

Gebete für den Frieden - Hunderte Pilger bei Gelöbniswallfahrt

Rund 70 Vereine nahmen an der 100. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt am 2. September in Mariastein teil. Im Bild Landesrat Hannes Tratter, TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter und ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer  (v. re.) beim Abschreiten der Ehrenformation des  Veteranenvereins Brandenberg. Tratter wurde an diesem Tag mit dem Goldenen Ehrenkreuz des Tiroler Kameadschaftsbundes ausgezeichnet und damit seine Verdienste als ehemaliger TKB-Präsident gewürdigt. Fotos: TKB/Martin

Alt-Erzbischof Alois Kothgasser, Wallfahrtskurat Pfarrer Matthias Oberascher und Militärpfarrer Hans Peter Schiestl zelebrierten den Gottesdienst im Schlosshof des Wallfahrtheiligtums Mariastein.

Die Bürgermeister Hannes Neuhauser,  Walter Osl,  Josef Haaser,  das Ehepaar Rosi und Ludwig Bieringer  (ÖKB-Präsident),  Bgm. Dieter Martinz,  Landesrat Hannes Tratter,  die LAbg. Barbara Schwaighofer, Nationalrätin Carmen Schimanek, Nationalrat Josef Lettenbichler und TKB-Vizepräsident Hans Peter Koidl während der Pilgermesse. 

Auch die Landesstandarte des Tiroler Kameradschaftsbundes fehlte nicht bei der 100. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein. Die Traditionsveranstaltung  wurde von TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter mit der Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg ausgerichtet . Rund 70 Fahnenabordnungen aus Tirol, Südtirol und Bayern konnten begrüßt werden. Hunderte Wallfahrerinnen und Wallfahrer haben an diesem denkwürdigen Tag den Wallfahrtsort bevölkert.  Auch eine Ausstellung über frühere Gelöbniswallfahrten war zu sehen, zusammengestellt von Orts-Chronistin Gerda Penz.

"100 Jahre Gelöbniswallfahrt Mariastein, 100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges, 100 Jahre Republik Österreich" diese drei Jubiläen wurden  am ersten September-Sonntag 2018 feierlich begangen. 

Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter empfand es als besondere Ehre, dass  rund 70 Vereine zur 100. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt nach Mariastein gekommen waren. Neben den zahlreichen Fahnenabordnungen des Tiroler Kameradschaftsbundes nahmen auch Abordnungen von Schützenkompanien und Schützengilden, Kaiserjägern, Kaiserschützen, Alpinis und anderen Traditionsvereinen an der geschichtsträchtigen Wallfahrt im  Schlossheiligtum teil. 

Als besondere Auszeichnung wurde es  empfunden, dass Alt-Erzbischof Alois Kothgasser mit Wallfahrtkurat Pfarrer Matthias Oberascher und Militärpfarrer Hans Peter Schiestl die Pilgermesse zelebrierte. Rund 600 Wallfahrer haben an diesem Tag Mariastein bevölkert. Sie alle wurden von Bürgermeister Dieter Martinz herzlich willkommen geheißen. 

 

Entstehungsgeschichte der Wallfahrt 

Bereits wenige Monate nach Ende des Ersten Weltkrieges, also vor 100 Jahren, hatten sich  Kameraden des 1. Tiroler Landsturmregiments zur Wallfahrt in Mariastein getroffen, um ihrer gefallenen und vermissten Kameraden zu gedenken. Sie kamen damit einem Gelöbnis nach, das  sich die zwei jungen Soldaten Hans Gruber aus Kufstein und Andrä Adamer aus Langkampfen im November 1914 bei einem schweren Gefecht an der serbischen Front gegeben hatten, nämlich alljährlich zur Mutter Gottes nach Mariastein zu pilgern, wenn sie heil in die Heimat zurückkämen. Waren es in den Anfangsjahren die Heimkehrer selbst, die an der Wallfahrt teilnahmen, so sind es heute deren Kinder, Enkel- und Urenkel, die sich ihrer Vorfahren erinnern. 

 

Ansprachen

Bürgermeister Martinz nahm das 100-Jahr-Jubiläum zum Anlass, allen zu danken, die  diese Wallfahrt organisieren und ausrichten, dem Bezirksverband Kufstein mit Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter, der Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg mit Obmann Georg Kreutner und allen Helfern und Mitarbeitern. Martinz dankte aber auch den Kameradschaften, allen Abordnungen der Traditionsvereine, der Bundesmusikkapelle Angerberg-Mariastein und allen Pilgern, die der Mariasteiner Wallfahrt die Treue halten, dafür sorgen, dass die Erinnerung an  den  Krieg  nicht in Vergessenheit gerät und an die nächsten Generationen weitergegeben wird.

Der Präsident der bayerischen Kameradschafts- und Soldatenvereinigung Hans Schiener (80.000 Mitglieder) unterstrich mit dem Verbandsspruch "In Treue fest"  das Gedenken an die Toten und Vermissten der Weltkriege und  brachte mit seinem Kommen die Freundschaft zwischen den Tiroler und Bayerischen Kameraden zum Ausdruck, die bereits über 35 Jahre währt.

ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer erinnerte an die Generalmobilmachung  am  31. Juli 1914. "Viele Soldaten sind damals eingezogen worden. Es herrschte  die Meinung, zu Weihnachten sind wir wieder zurück. Für viele Soldaten sind es vier Weihnachten geworden, die sie im Feld verbracht haben und für 9,7 Millionen Soldaten gab es keine Weihnachten mehr, sie sind an den verschiedenen Kriegsschauplätzen gestorben. Zehn Millionen Zivilisten waren auch Opfer dieses Weltkrieges", so   Präsident Bieringer, der sich  im Namen des Österreichischen Kameradschaftsbundes bei den Organisatoren für die Aufrechterhaltung der Mariasteiner Wallfahrt bedankte,  "denn tot ist nur, wer vergessen wird". 

Landesrat Hannes Tratter zollte der Ehrenkompanie Veteranenverein Brandenberg Respekt für  die präzise geschossenen Ehrensalven. Er würdigte die Mariasteiner Wallfahrt als traditionellen Ort des Gedenkens und des gemeinsamen Bekenntnisses  für den Frieden und bat, das Gedenken auch in den kommenden 100 Jahren fortzuführen. Landesrat Tratter wurde von Hermann Hotter und TKB-Vizepräsident Hans Peter Koidl mit dem Goldenen Ehrenkreuz des Tiroler Kameradschaftsbundes ausgezeichnet, dies in Würdigung seiner Arbeit als ehemaliger TKB-Präsident.  

Alterzbischof Alois Kothgasser   freute sich über die vielen Wallfahrtsteilnehmer aus  Tirol, Südtirol und Bayern: "Es ist gut, dass wir zur Gottesmutter nach Mariastein kommen, um zu danken, aber auch -mit Blick auf unsere Zeit - zu bitten." Auch Kothgasser sprach den Ersten Weltkrieg an und den noch schlimmeren Zweiten Weltkrieg mit mehr als 55 Millionen Toten: "Jede Kriesgshandlung, ob klein oder groß,  ist ein Verbrechen gegenüber Gott und den Menschen. Waffenarsenale (atomare, biologische und chemische)  mögen zur Abschreckung dienen, aber was erzeugt wird an Waffen, wird auch eingesetzt, das ist die Erfahrung der Geschichte", so der Alterzbischof.  "Wenn wir, die Menschen  -alle - uns an die zehn Gebote Gottes halten wollten, würde die Menschheit vermutlich anders aussehen. Wenn wir allein die goldene Regel beachten würden  `Was du nicht willst, das man dir tu, das füg´auch keinem anderen zu´, das würde vieles verändern.", so der Erzbischof.

 Bezirksobmann Hotter hatte die vielen Pilger in Mariastein auch im Namen von Viertelkommandant Landesschützenmeister Major Manfred Schachner begrüßt. Dass Schachner neben ihm am Podium stand dokumentierte die Zusammenarbeit des Tiroler Kameradschaftsbundes mit dem Bund der Tiroler Schützenkompanien und dem Landesschützenbund.   

 

Zahlreiche Ehrengäste

Zu den Ehrengästen zählten neben den  genannten Personen (Ansprachen und Predigt) auch die Nationalräte Carmen Schimanek und Josef Lettenbichler, die Landtagsabgeordnete Barbara Schwaighofer, Bezirkshauptmann Landesoberschützenmeister Christoph Platzgummer, Bürgermeisterin Hedi Wechner, die Bürgermeister Walter Osl, Josef Haaser, Hannes Neuhauser, Landesrat und Vizepräsident des Tiroler Landtages a. D.  Bezirksoberschützenmeister Hannes Bodner,  Schützenbataillonskommandant Major Hermann Egger,  Landesschützenmeister Andreas Hauser,  Ehren-Landesschützenmeister Hansjörg Mair,  der Kurator des Schwarzen Kreuzes, Landesgeschäftsstelle Tirol Brigadier i. R. Franz Birkfellner,  der Präsident der wehrpolitischen Gesellschaft OSR Prof. Erich Wörister,  der Vertreter des Militärkommandanten von Tirol, Oberst Anton Frisch, die päpstlichen Bruderschaftsmitglieder Santa Maria dell` Anima mit  Theresia Reitsamer, der Sprecher des Traditionsforums  Tirol, Vizeleutnant i. R. Franz Hietzl,  die Alpinis Sektion Bozen mit Vizepräsident Marco Tomazzoni, der Bezirksvorsitzende von Oberbayern-West Günther Holdenried, die Ehrenmitglieder des TKB-Bezirksverbandes Kufstein Andreas Bramböck, Adi Lengauer, Peter Schwarzenauer, Otto Weigl.

 

Dank

Ein besonderes Vergeltsgott erging an die Bundesmusikkapelle Angerberg-Mariastein mit  den  Gebrüdern Mösinger als Obmann und Kapellmeister,  an den Veteranenverein Brandenberg mit Obmann Herbert Rupprechter und  Hauptmann Bezirkskommandant Hubert Ampferer, an die Harfenspielerin Magdalena Außerlechner, an die Bürgermeister der Gemeinden Mariastein, Angath, Angerberg, Martinz, Haaser und Osl, an die Kameradschaft selbst, einschließlich Feuerwehr, freiwilligen Helfern und Mitwirkenden, die für den Ablauf der Wallfahrten verantwortlich zeichnen.  Dem Bundesheer wurde für die Beistellung der militärischen Ehrenwache gedankt.  

Fotos: TKB/Martin

 

Zum Gedenken an die Treue und Opferbereitschaft der Tiroler Landsturmmänner von 1914-1918 wurde im Jahre 1926 am Felsen des Marienheiligtums ein Denkmal für die gefallenen Kameraden errichtet. Es stammt vom Bildhauer Jakob Silberberger aus Kramsach. Am 2. September, erfolgte im Rahmen der  100. Wallfahrermesse wieder eine feierliche Kranzniederlegung beim Abspielen des Lieds vom Guten Kameraden, der Landeshymne  und der Bundeshymne durch die Musikkapelle Angerberg-Mariastein.  Das Bundesheer hielt die Ehrenwache. 

 

Hotter wieder TKB-Präsident

Unser Bezirksobmann und Ehrenpräsident des Tiroler Kameradschaftsbundes, Hermann Hotter   hat neuerlich das Amt des TKB-Präsidenten übernommen. Seine Wahl erfolgte am 6. September 2018 in einer außerordentlichen Präsidiumssitzung.  Die Nachbesetzung wurde aufgrund des Rücktritts von NR Dominik Schrott aus allen öffentlichen Ämtern notwendig. Schrott war bekanntlich nur über wenige Wochen geschäftsführender TKB-Präsident gewesen.  Mit der Wiederbestellung Hotters  haben die Funktionäre auf einen bewährten Funktionär gesetzt. 1994 wurde Hermann Hotter zum Obmann der Kameradschaft Wörgl gewählt, 1997 erfolgte seine Wahl zum Bezirksobmann des stärksten TKB-Bezirkes Kufstein. Im Jahr 2000 wurde Hotter Vizepräsident des TKB, 2002 stellte er sich als geschäftsführender Präsident zur Verfügung, 2004 wurde er zum  Präsidenten des Tiroler Kameradschaftsbundes gewählt, den er bis 2016 anführte. Seit seinem Rücktritt führt er den Titel eines Ehrenpräsidenten.  Auf dem  Landesdelegiertentag  2020 wird ein neuer Präsident gewählt. Hermann Hotter wird nicht mehr kandidieren.

Tirols Militärkommandant als Vortragender in Wörgl

TKB-Präsident Hermann Hotter begrüßte Generalmajor Mag. Herbert Bauer in Wörgl.

 Tirols Militärkommandant Generalmajor Herbert Bauer  referierte  am Freitag, den 9. November, um 19 Uhr auf Einladung von TKB-Präsident, Bezirks- und Ortsobmann Hermann Hotter im Hotel "Alte Post" in Wörgl über "Die sicherheitspolitische Entwicklung unter Berücksichtigung von Terror und Migration". Bauer beleuchtete  die Politik der Großmächte Amerika, Russland, China und ihr Bemühen, in jedem Fall militärisch stark zu bleiben bzw. noch stärker zu werden, um im  weltpolitischen Geschehen tonangebend sein zu können. Er sprach über die Osterweiterung der Europäischen Union, über die Annektion der Halbinsel Krim im Schwarzen Meer unter Wladimir Putin und über provokative militärische Auftritte Russlands gegenüber den NATO-Verbündeten.

Höchst interessant waren  auch seine Ausführungen zur weltweiten Bevölkerungsentwicklung:  Sie explodiert in Asien und  Afrika, sie steigt in Nord- und Südamerika,  in Europa hingegen sinkt sie. "Es gibt offenbar keine Bereitschaft der europäischen Bevölkerung - aus welchen gesellschaftspolitischen Gründen immer - sich zu vermehren", so Generalmajor Herbert Bauer.  Auf das Problem hätte die UNO bereits 2001 hingewiesen. In der Studie "Ersatz der Bevölkerung durch Migration" (!)  wurde ausgerechnet, wie viele Leute von außen einem europäischen Land zugeführt werden müssten, damit dort das  Arbeits-, Wirtschafts-  und Sozialsystem nicht kippt.  Deutschland bräuchte demnach eine Zuwanderung von ca. 6.500 Migranten pro Million Einwohner im Jahr. Bei 80 Millionen Menschen wären das rund 500.000 Migranten. Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau vertritt die These, dass die Zuwanderung das entscheidende Instrument gegen die Folgen des demografischen Wandels sei. "Wenn sich nichts ändert, erwartet uns eine Zukunft mit weniger Arbeitskräften und mickrigen Wachstumsraten.  Durch die Veränderung der Altersstrukturen würden ältere Generationen an politischem Einfluss gewinnen. Dadurch würde Deutschland zu einem  statischen, risikoscheuen und in sich gekehrten Land werden. Besitzstände zu wahren würde wichtiger sein als Neues zu schaffen".

Andererseits sind Millionen von Menschen auf der Flucht, um  in ein besseres Land  zu gelangen.    

Generalmajor Bauer sprach über den Kampf gegen das Schleppertum im Mittelmeerraum und nannte Zahlen über das Flüchtlingsaufkommen  auf der Balkanroute mit dem Hotspot Kufstein  sowie am Brennerpass im Jahr 2015.    

Auch das Thema "Terror" hat im Vortrag  nicht gefehlt.   Wenngleich die Bedrohung  in Österreich als niedrig eingestuft wird, hätten  sich Polizei und Militär sehr wohl intensiv damit zu befassen.  Ein  neues "Schlachtfeld" sei der Cyberraum: Auch da brauche es starke Strukturen, um dieser "modernen Kriegsführung"  Paroli bieten zu können.

 "Die Welt ist spannend" stellte  der Militärkommandant in seinem rund einstündigen Vortrag fest und kam damit  auf zwei weitere Kapitel militärischer Arbeit zu sprechen: auf die   Begleitung   des jährlichen Weltwirtschaftstreffens in Davos (CH) in Form  gezielter Luftraumüberwachung  und auf die militärische Obsorge beim  EU-Justiz- und Innenministertreffen Mitte Juli 2018 in Innsbruck im Rahmen des Vorsitzes Österreichs in der Europäischen Union. Die EU-Flotte für die Minister und ihre Begleitung umfasste 116 Fahrzeuge. U. a.  war eine Schutzkompanie vorhanden, für den Fall eines Giftgasanschlages sogar eine ABC-Abwehrkompanie, es wurde ein Drohnenabwehrsystem beim Kongresshaus eingesetzt und es wurde der sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz am Brenner versehen. 

Das Bundesheer leistet wertvolle Dienste bei   Naturkatastrophen im Land, wie wir sie auch heuer wieder erlebt haben. Und nicht ohne   Stolz erwähnte Generalmajor Herbert Bauer in seinem Vortrag auch  die Mitwirkung  von Tiroler Soldaten  an Friedensmissionen in  den verschiedensten Ländern der Erde, etwa in Mali, im Libanon, im Kosovo und in Bosnien.

Zahlreiche Mitglieder des Kameradschaftsbundes, darunter  Bezirksfunktionäre und viele Obmänner, auch Kaiserjäger, Mitglieder von Schützenkompanien und - Gilden wohnten dem Vortrag bei.  Besonders herzlich begrüßt wurden der Viertlkommandant-Stv. vom Bund der Tiroler Schützenkompanien, Hauptmann Georg Huber und der Landesobmannn des Tiroler Kriegsopferverbandes, Oberst a. D. Walter Doblander.  

"Wir brauchen das Bundesheer und das Bundesheer braucht uns", hielt Hermann Hotter in seinem Statement fest, dem es als Präsident des  TKB jedesmal sauer aufstößt, wenn  das Militär  als nicht notwendig erachtet wird, weil man ohnehin in einem neutralen Land lebe.

Die Zuhörer nahmen vom Angebot des Militärkommandanten zur Fragestellung eifrig Gebrauch. Ein Thema dabei war die über viele Jahre praktizierte  Demontage des Bundesheeres  durch die Politik, wobei auch der Kasernenverkauf in Kufstein zur Sprache gebracht wurde.  

Wer sich  übrigens militärisch weiterbilden will,  der  hat Gelegenheit dazu,  freiwillig an Übungen teilzunehmen. " Jeder der zu uns kommen möchte  und über  körperliche Fitness verfügt, kann Milizsoldat werden, ich bräuchte sie ganz dringend", so der Militärkommandant.

125 Jahre Veteranenverein Brandenberg und 55. Bezirksfest

Die Feldmesse wurde beim Melcherbauern abgehalten. Foto: Privat

BRANDENBERG. Der Veteranenverein Brandenberg feierte am  13. und 14. Juli sein 125. Bestandsjubiläum. Gleichzeitig wurde das 55. Bezirksfest des Bezirksverbandes Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes begangen. Als Gratulanten waren 37 Abordnungen aus den Bezirken Kufstein, Kitzbühel, Schwaz und aus dem Tiroler Oberland aufmarschiert, auch eine Abordnung aus Vorarlberg mit Landesobmann Alwin Denz war gekommen,  besteht doch zwischen den Kameradschaftsverbänden von Tirol und Vorarlberg  eine 20-jährige Partnerschaft.
 
Die Feldmesse wurde von Militärpfarrer Landeskurat Johannes Peter Schiestl und Pater Josef Angerer zelebriert.   Als Ehrenformationen umrahmten die Musikkapelle Brandenberg und die Schützenkompanie Brandenberg das Fest. Glaube und Tradition, das Besinnen auf unsere Wurzeln und der Gründungsgedanke  der Heimkehrervereine, insbesondere des Veteranenvereins Brandenberg standen im Mittelpunkt der Ansprachen.
Der Veteranenverein Brandenberg  wurde bereits 1894 unter dem Protektorat von Oberstleutnant Ludwig Elder v. Schnorr gegründet und ist somit einer der ältesten und mitgliederstärksten Formationen des Landes. Obmann Herbert Rupprechter zitierte  aus der umfangreichen Chronik (ein Bericht über den Verein ist auf den Seiten 44 - 49 im Jahrbuch 2019 des TKB abgedruckt). 
Die vielen Fahnenabordnungen und  rund 500 Mitwirkenden in ihren Uniformen und Trachten ergaben ein eindrucksvolles Bild.  Obmann  Rupprechter und seine Kameraden konnten die Glückwünsche vieler Ehrengäste entgegennehmen,  von den Ehrenschützern Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer, Bürgermeister Hannes Neuhauser und TKB-Präsident Hermann Hotter ebenso wie von  NRin Carmen Schimanek, LAbg. Claudia Hagsteiner, Vbgm. Georg Haaser, Altbürgermeister Albert Ender, Vorarlbergs Kameradschaftsbund-Präsident Alwin Denz, Bezirksobfrau Marialuise Reichholf,  Bezirksobmann Hans Peter Koidl,   Schützenmajor Bataillonskommandant Hermann Egger, vom Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Landesverteidigung und Sicherheitspolitik in Tirol,  Prof. Erich Wörister, vom  Präsidenten der Unteroffiziersgesellschaft Tirol, Anton Krickl sowie von Landesschützenmeister Andreas Hauser.
Die Brandenberger Veteranen sind  als einziger waffentragender Kameradschaftsverein eine Besonderheit  und der Stolz des Kameradschaftsbezirkes Kufstein, dem mitgliederstärksten Kameradschaftsbezirk in Tirol.    Insgesamt wurden bereits  vier Bezirksfeste seit dem Jahr 1963 in Brandenberg durchgeführt.   
Veteranenobmann Herbert Rupprechter bedankte sich    anlässlich  der 125-Jahr-Feier    bei der Pfarre, bei den Feuerwehren von Brandenberg und Aschau für den Ordnungsdienst, bei der Bundesmusikkapelle Brandenberg und der Schützenkompanie  Brandenberg     sowie bei allen, die mitgeholfen haben, das Fest auszurichten und mitzugestalten. Ein ganz besonderer Dank erging an die Ehrendamen für das Spenden der Erinnerungsbänder sowie an den Melcherbauern Werner Auer  für die Zurverfügungstellung des Festplatzes.
Den Jubiläumsabend in der Stocksporthalle am 13. August  gestalteten   die Gruppe "Tiroler Schwung" und die Heimatbühne Brandenberg, zum sonntäglichen Frühschoppen spielte nach der Defilierung   die Kapelle "Tinitus", für den Festausklang sorgte das  Brandenbergduo Heini und Ingo.     

 

                    

101. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein: Totengedenken und Gebet für den Frieden

Empfang für den Altlandeshauptmann Landtagspräsidenten a. D. Herwig van Staa vor dem "Mariasteiner Hof". 

 Am 1. September 2019 stand Mariastein wieder ganz im Zeichen der Soldaten- und Gelöbniswallfahrt, die heuer zum 101. Mal veranstaltet wurde. Der Bezirksverband Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes und die Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg   hatten zur Teilnahme eingeladen sodass Bezirksobmann TKB-Präsident Hermann Hotter rund 40 Abordnungen aus Tirol, Südtirol, Salzburg, Oberösterreich und Bayern  mit etwa 400  Kameradinnen und Kameraden begrüßen konnte.  Ehrenformationen waren neben der TKB-Landesstandarte traditioneller Weise die Bundesmusikkapelle  Angerberg-Mariastein und der Veteranenverein Brandenberg. Das Bundesheer stellte eine Ehrenwache. 

Die Hl. Messe im Schlosshof zelebrierten  Pfarrer Matthias Oberascher, der auf den Tag genau vor 20 Jahren seinen Dienst als Wallfahrtspfarrer von Mariastein angetreten hatte, und Militärpfarrer Hans Peter Schiestl. TKB-Ehrenmitglied Alt-Landeshauptmann und Landtagspräsident a. D. Herwig van Staa wohnte mit seiner Frau  Luise, Fahnenpatin des Tiroler Kameradschaftsbundes, der Gelöbniswallfahrt bei. Als höchstanwesendem Vertreter des Landes wurde ihm ein feierlicher Empfang bereitet, mit  Ehrensalut unter dem Kommando von Bezirkskommandant Hubert Ampferer.    Bürgermeister Dieter Martinz freute sich über so viel Zuspruch zur Wallfahrtsgemeinde und zum  Schlossheiligtum, das nicht nur bei vielen Wallfahrten im Mittelpunkt steht, sondern  das ganze Jahr über Pilger  anzieht, die  Trost und Hilfe suchen.

Für Bezirkshauptmann Christian Platzgummer  ist der Kameradschaftsbund eine  unverwüstliche Einrichtung zur Mitteilung von Vergangenheit und Zukunft, Glaube und Heimatverbundenheit. 
Festredner Herwig van Staa  - er war schon oft und gerne in Mariastein,  als Landeshauptmann, Landtagspräsident und  auch als Präsident der europäischen Gemeinden und Regionen -  bezeichnete Mariastein  als einen bedeutenden Ort Tiroler Geschichte und als  eine   bedeutsame Stätte im Sinne einer Friedensbotschaft für Europa. Er dankte den Kameradschaften für ihre Traditionsverbundenheit und bat sie, dieses Bewusstsein in einer zunehmend globalisierten Welt zu bewahren und weiterzutragen. Ganz persönlich dankte er  TKB-Präsident Bezirksobmann Hermann Hotter für dessen jahrzehntelangen Einsatz für den Tiroler Kameradschaftsbund. Anlässlich des Gedenktages zur Teilung Tirols vor 100 Jahren am 10. September 1919 erinnerte van Staa an den Vertrag von St. Germain, der die Zerreissung Tirols besiegelte, Südtirol fiel an Italien.  Van Staa sprach bezüglich der Grenzziehung am Brenner von einer Unrechtsgrenze, die trotz aller gutnachbarschaftlicher Beziehungen eine Unrechtsgrenze bleiben wird.  Er sprach auch nicht nur den Ersten Weltkrieg an (auf den die Soldaten- und Gelöbniswallfahrt Mariastein fußt),  sondern erinnerte auch an den Zweiten Weltkrieg, der  am 1. September 1939, also  genau vor  80 Jahren, begonnen worden war.
Bei dieser Wallfahrt wurde  dem Obmann des Traditionsvereins Timelkam "IR 14-Hessen", Major Hubert Maximilian Schirl, das Verdienstkreuz in Silber des TKB verliehen. Der Präsident des Salzburger Kameradschaftsbundes und zugleich Landesgeschäftsführer des Schwarzen Kreuzes Salzburg, Josef Hohenwarter, wurde aufgrund seiner Verdienste mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen  des Österr. Schwarzen Kreuzes ausgezeichnet.
Eine großartige  Defilierung und das Kameradenfest mit Konzert der BMK Angerberg-Mariastein beendeten die 101. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt am 1. September. 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

Die Formationen von Kameradschaften, Schützen, Kaiserjägern und Kaiserschützen bei der Feldmesse im Schlosshof von Mariastein. Fotos: TKB

TKB-Landesschießen 2019 in Vomp

 

Trotz der Sparmaßnahmen beim Österreichischen Bundesheer war es auch heuer möglich, das Landesschießen des Tiroler Kameradschaftsbundes am Bundesheerschießplatz in Vomp durchzuführen, wenngleich an einem Freitag.  Das Schießen musste vom Heer   - vom Samstag weg -  in die normale Dienstzeit verlegt werden. Massive Umplanungen  waren die Folge und infolge des Werktages natürlich auch ein Ausfall an Mannschaften. Anstatt der üblichen 50 bis 60 Teams fanden genau 27 Dreier-Teams an diesem 27. September den Weg nach Vomp. Dennoch war die Stimmung positiv und auf das Bundesheer war wie immer Verlass. Wettbewerbsleiter Oberst Felix Resch bedankte sich bei den Teilnehmern für die Disziplin und gratulierte zu den Leistungen, insbesondere zu jenen der Frauen, die sich mit den Männern exzellent duellierten.

Die ersten vier Plätze machten die Schützengilden Zirl 1 /277,7),  Jenbach Buch 1 (277,6),  Zirl 2 (274,5) und  Zirl 3 (269,7) unter sich aus. 

Florian Wallner  (SG Jenbach Buch 1) wurde Tagessieger (96,7), gefolgt von  Heinrich Schneider, SG Zirl 1 (94,8) und Gernot Scheidle, Schützenkompanie Natters 1 (94,8). 

Den besten Schuss auf die Ehrenscheibe gab Johann Schneider von der SG Zirl 2 ab (7,0).Zweiter wurde Martin Hintenegger, Mannschaft TKB Vomp 1 (10,0) und Dritter Gernot Scheidle, Schützenkompanie Natters 1 (24,6).

Die Ehrenscheibe des  Landesschießens  im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Österreichischen Bundesheeres war heuer der Unterländer Unternehmerin Theresia Reitsamer  - "Theresienöl" - gewidmet. Theresia Reitsamer ist nicht nur eine große Gönnerin und Förderin des Tiroler Kameradschaftsbundes, sondern auch eine ausgezeichnete Schützin. Das stellte sie eindrucksvoll als Siegerin des Ehrengäste-Schießens unter Beweis, bei dem sie  17  namhafte Mitkonkurrenten hinter sich ließ. Zweiter wurde der Landeskommandant des Welschtiroler Schützenbundes, Major Enzo Cestari. Platz 3 ging an TKB-Präsident Hermann Hotter.  Mitbewerber  waren u. a. NR Hermann Gahr, Vizebgm. Klaus Mair, Landestrachtenobmann Oswald Gredler,  Kaiserjäger-Bundesobmann Christian Haager,  Kaiserschützenbund-Tirol-Obmann Hans Peter Gärtner, TKB-Bezirksobmann-Stv. Innsbruck/Stadt  Hans Zimmermann, Viertlkommandant Manfred Schachner (Bund der Tiroler Schützenkompanien),  Schwarzes-Kreuz-Tirol-Kurator  Franz Birkfellner, Tirolmilch-Obmann Stefan Lindner u.a.m.

Im Bild von links Wettbewerbsleiter Oberst Felix Resch, der Landeskommandant des Welschtiroler Schützenbundes, Major Enzo Cestari (Zweitplatzierter), die mit der Ehrenscheibe gewürdigte TKB-Gönnerin Theresia Reitsamer (Siegerin)  und TKB-Präsident Hermann Hotter (Drittplatzierter). Foto: TKB/Martin

 

Erweiterte Bezirksausschuss-Sitzung

Der erweiterte Bezirksausschuss des Bezirksverbandes Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes hielt  am 22. November 2019  im Hotel "Alte Post" in Wörgl seine Sitzung ab. Die Obleute und Funktionäre haben in großer Zahl daran teilgenommen, hörten sich den Bericht von TKB-Präsident Hermann Hotter an und erörterten mit ihm als Bezirksobmann alle Neuigkeiten, die im Kameradschaftsjahr 2020 und 2021 von Relevanz sein werden. Bezirkskassier Hermann Duregger  wiederum referierte  über die Finanzen im Zeitraum von März bis November  d. J. 

Der Bezirksverband Kufstein ist der mitgliederstärkste Bezirk im TKB. Vier Kameradschaften befinden sich unter neuer Führung:  Sebastian Kofler, Brandenberg,  hat Herbert Rupprechter abgelöst, Christian Kaufmann, Ebbs,  ist Nachfolger von Franz Harlander, Hermann Schöffauer, Kufstein,  übernahm die Agenden von Manfred Rieser (+) und Hans Strobl, Niederau,  trat die Nachfolge von Oswald Moser (+) an. 

Die Landesskimeisterschaft wird am 8. Februar 2020 wieder von der Kameradschaft Alpbach unter Obmann Peter Schwarzenauer, Ehrenmitglied des Bezirksverbandes Kufstein,  durchgeführt. 

Der Bezirks-Delegiertentag  wird auf  Einladung der Kameradschaft Thiersee-Landl und Obmannn Josef Werlberger am 22. März 2020 in Thiersee abgehalten. 

Das Bezirksfest am 28. Juni 2020 veranstaltet die Kameradschaft Alpbach.

Die Kameradschaft Erl unter Obmann Johann Kruckenhauser  hat sich angeboten, anlässlich ihres 100. Bestandsjahres die Ausrichtung des  Bezirksfestes 2021 zu übernehmen. 

Für diese umeingeschränkte Zusammenarbeit in seinem  Bezirk hat sich  Hermann Hotter herzlich bei allen Obleuten und Funktionären bedankt.

Obfrau Heidi Heiss vom Militär- und Veteranenverein Wörgl-Umgebung wurde  bei der Versammlung in Anerkennung ihrer Verdienste die Verdienstrmedaille in Silber des TKB verliehen.

Für den Besuch des traditionellen Kameradschaftsballs in Wörgl am 15. Februar 2020 wurde eine herzliche Einladung ausgesprochen. 

Eine eigene Zusammenkunft wird es zum Thema "Jugendarbeit" geben, dies auf Wunsch des Bezirksbeauftragten Obmann Johann Greiderer von der Kameradschaft Walchsee. Auch ein Abend zum Thema "Sicherheit" wird wieder durchgeführt und damit die von Bezirksobmann Hotter begonnene Veranstaltungsreihe fortgesetzt. 

 

TKB-Neujahrsempfang im Militärkommando

 

Die Teilnehmer des Neujahrsempfangs des Tiroler Kameradschaftsbundes am 22. Jänner 2020 im Militärkommando Tirol schritten mit Gottes  Segen  ins neue Jahr. Gespendet hat ihn Tirols Militärpfarrer TKB-Landeskurat Hans-Peter Schiestl mit den besten Wünschen für eine gute Zukunft. Der Empfang, an dem auch Landeshauptmann a. D. Landtagspräsident a. D. TKB-Ehrenmitglied Herwig van Staa mit Gattin Luise, Fahnenpatin des TKB, und Landeshauptmann a. D. TKB-Ehrenmitglied  Wendelin Weingartner teilnahmen, bot beste Gelegenheit, Ingo Gstrein, Oberst des Generalstabes, in Tirol willkommen zu heißen, der per 1. April d. J. die Nachfolge von Militärkommandant Generalmajor Herbert Bauer antreten wird. Herbert Bauer begibt sich in den Ruhestand.  Er  bedankte sich  in seiner Abschiedsrede sowohl beim Tiroler  als auch beim Österreichischen Kameradschaftsbund  für das unverbrüchliche Stehen zur Landesverteidigung, zur Wehrpflicht und zum  Bundesheer. Traditionssprecher Vizeleutnant i. R . Franz Hitzl, ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer und Landesrat Hannes Tratter appellierten für mehr Mittel für die Landesverteidigung und überbrachten die Grüße und Glückwünsche ihrer Ressorts.Mitglieder der Militärmusik Tirol haben in feierlicher Weise für das Entree und den Auftakt des Neujahrsempfanges des Tiroler Kameradschaftsbundes gesorgt. Es war auch der richtige Rahmen für  Ehrungen  an diesem Abend. Die höchste Auszeichnung, das  Bundesehrenkreuz in Gold des Österreichischen Kameradschaftsbundes erhielt Militärkommandant Generalmajor Herbert Bauer.

 

Landesrat Hannes Tratter (im Bild mit Militärkommandant TKB-Ehrenmitglied Herbert Bauer, ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer und TKB-Präsident Hermann Hotter) hieß den künftigen Militärkommandanten, Oberst des Generalstabes Ingo Gstrein (links im Bild) in Tirol herzlich willkommen. Foto: TKB/Martin

34. TKB-Landesskimeisterschaft in Alpbach

Die Kameradinnen und Kameraden gaben beim Riesenslalom am Galtenberglift in Inneralpbach  ihr Bestes. 

Am Samstag,  8. Februar 2020,  war es wieder soweit: Unter der Gesamtorganisation von Bezirkssportreferent Peter Schwarzenauer, Obmann der Kameradschaft Alpbach und Ehrenmitglied des Bezirksverbandes Kufstein des TKB,  ging  in Inneralpbach/Galtenberglift die 34. Landesskimeisterschaft des Tiroler Kameradschaftsbundes über die Bühne.  Die Durchführung lag wieder in den bewährten Händen des Schiclubs Alpbach, welcher gleich ein Super-Wetter mitlieferte,  denn das  Rennen konnte  bei strahlend blauem Himmel ausgetragen werden und verlief unfallfrei.

Das  Traditionsrennen des TKB   wurde nun schon das 16. Mal in Alpbach veranstaltet. Es beteiligten sich daran Kameradinnen und Kameraden  aus den Bezirken Kufstein, Schwaz, Kitzbühel, Innsbruck Land und - Innsbruck Stadt, wobei die Kameradschaft Söll mit  Monika Huber und Leo Embacher die ältesten Teilnehmer stellten. 

Am Schluss hieß es "Alpbach hoch drei", denn sämtliche Titel haben die Alpbacher  für sich beansprucht: Die Bestzeiten fuhren  Martina Moser und Stefan Hausberger und  auch der Mannschaftspokal trägt für ein Jahr die Gravur von Alpbach. 

Das Rennen wurde  mit viel Musik  im Hotel "Post" abgeschlossen. Die Pokalüberreichung  erfolgte durch Bürgermeister Markus Bischofer und TKB-Präsident Hermann Hotter, der   das Renngeschehen bereits ab 10.30 Uhr aus direkter Nähe mitverfolgt hatte.

Die Alpbacher haben mit ihrer Gastfreundschaft wieder für einen wunderschönen Renntag gesorgt.

Renndaten:

Kampfgericht: Wettkampfleiter Gerhard Margreiter, Startrichter Ludwig Moser,  Zielrichter Petra Moser, Streckenchef Stefan Hausberger.

Streckendaten: 1 Durchgang, Kurssetzer Stefan Hausberger, Starthöhe 1280 m, Zielhöhe 1040 m, Höhendifferenz 240 m, Anzahl der Tore 32.

Ergebnisse

Damen AK IV: 1. Maria Flörl-Adler, Götzens, 1:03,40, 2. Monika Huber, Söll, 1:25,27.

Damen AK III:  Daniela Leitner, Wörgl, 1:07,94.

Damen AK I: Maria Luise Praschberger, Niederndorf, 1:00,49, 2. Sandra Herzog, Wörgl, 1:07,63, 3. Christine Hallbrucker, Walchsee, 1:40,39.

Allg. Damenklasse: 1. Martina Moser, Alpbach,  59,42, 2. Regina Eisenmann, Söll,  1:11,55.

Altersklasse V b Herren: 1. Leo Embacher, Söll,  1:08,10. 

Altersklasse V a:  1. Martin Schweiger, Kössen, 57,00, 2. Josef Guggenbichler, Kirchdorf, 1:00,48, 3. Gottfried Lederer, Alpbach.

Altersklasse IV:  1. Konrad Mairhofer, Thiersee, 50,26, 2. Josef Schneider, Alpbach, 52,06, 3. Alois Schneider, Alpbach,  52,95.

Altersklasse III:  1. Hannes Lintner, Alpbach, 48,94, 2. Norbert Unterrainer, Hochfilzen, 49,88, 3. Jürgen Thurnwalder, Götzens, 50,02.

Altersklasse II: 1. Gerhard Margreiter, Alpbach,  51,18, 2. Gerold Loinger, Wörgl,  52,86, 3. Stefan Neuhauser, Brandenberg,  54,38.

AK I:  1. Stefan Hausberger, Alpbach,  46,85, 2. Josef Mück,  Alpbach,  49,69, 3. Martin Hanser, Zellam Ziller, 54,20.

Allg. Klasse: 1. Andreas Unterrainer,  Hochfilzen, 48,26, 2. Thomas Kostenzer, Alpbach,  49,82,  3. Christian Moser, Alpbach,   53,95.

Für den 1. Platz in der Mannschaftswertung (2:25,48)  sorgten die Alpbacher Rennläufer Stefan Hausberger  (46,85), Hannes Lintner  (48,94) und Josef Mück  (49,69). Den 2. Platz (2:31,66)  holte sich Hochfilzen mit Andreaas Unterrainer (48,26), Norbert Unterrainer (49,88) und Anton Hain (53,52). Platz 3 ging an  Kössen (2:48,86) mit Thomas Schweiger (55,38), Julius Loferer (56,48) und Martin Schweiger (57,00). Die weitere Reihung: 4. Wörgl, 5. Zell am Ziller, 6. Brandenberg, 7. Götzens, 8. Söll. 

 

TKB-Präsident Hermann Hotter und Bürgermeister Markus Bischofer gratulierten den Tagessiegern  Martina Moser und Stefan Hausberger.

Bezirkssportreferent Ehrenmitglied Peter Schwarzenauer (li.)  freute sich mit seinen Rennläufern über den Mannschaftssieg. Fotos: TKB/Martin

Traditionswallfahrt in schwierigen Zeiten

MARIASTEIN. Der Bezirksverband Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes veranstaltete auch heuer wieder am ersten Sonntag im September die Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein. Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter hat an der Durchführung der 102jährigen Traditionswallfahrt festgehalten. Die Landesstandarte des TKB, Kameraden, Kaiserjäger, Kaiserschützen, Schützen, Feuerwehren und das Rote Kreuz nahmen mit 20 Fahnenabordnungen daran teil, gegenüber sonstigen Aufmärschen ein kleiner Kreis, coronabedingt eben.  Die Wallfahrermesse zelebrierte Bezirkskurat Wallfahrtspfarrer Matthias Oberascher, festlich umrahmt von der Bundesmusikkapelle Angerberg-Mariastein. "Gehen wir mit Mut und Zuversicht in die Zukunft", war das Credo an diesem Wallfahrtstag. Die Veranstaltung  ging mit einer Defilierung zu Ende. Altlandeshauptmann Landtagspräsident a. D.  Herwig van Staa, der mit seiner Gattin Luise  anwesend war, erhielt vom Wallfahrtspfarrer einen Pilgerstab. 

Altlandeshauptmann Landtagspräsident a. D. Herwig van Staa, Ehrenmitglied des Tiroler Kameradschaftsbundes  und treuer Teilnehmer der Mariasteiner Wallfahrt (im Bild mit seiner Gattin Luise und Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter) erhielt von Pfarrer Matthias Oberascher einen Pilgerstab.   Fotos: TKB/Martin

Die Landesstandarte des TKB und die Bezirksfahne führten den Zug der Teilnehmer an.

Die Abordnungen der Kameradschaften Walchsee, Thiersee-Landl und Kufstein beim Einmarsch.

Die Fahnen-Abordnungen von Mariastein, Erl und Brixlegg.

Der Bezirksverband Kitzbühel ist ein treuer Gast der Mariasteiner Wallfahrt, dahinter die Schützenabordnungen aus Wörgl und Angath.

Kaiserschützen und Kaiserjäger  gehören zur Traditionswallfahrt Mariastein.

Die Feuerwehr,  die Kameraden aus Schwaz und dem Zillertal (Fügen/Fügenberg) sowie das Rote Kreuz waren ebenfalls unter den Teilnehmern.

Die beiden Bezirksobmann-Stellvertreter TKB-Landesvorstandsmitglied Herbert Rupprechter, Brandenberg, und Rudolf Baumgartner, Niederndorf, legten den Kranz beim Kriegerdenkmal nieder (im Hintergrund Kameraden aus Bayern).

Erstmals an der Wallfahrt teilgenommen hat Tirols neuer Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein (Bild). Der Einladung zur 102. Soldaten- und Gelöbnis-Wallfahrt gefolgt waren auch  die Abgeordneten zum Tiroler Landtag Barbara Schwaighofer und Bgm. Alois Margreiter, der Europaabgeordnete der Regionen und künftige TKB-Präsident Franz Xaver Gruber, die Bürgermeister Dieter Martinz, Mariastein, Walter Osl, Angerberg, Vizebgm.  Manfred Wimpissinger, Angath,  der Präsident der Unteroffiziersgesellschaft Tirol, Vizeleutnant i. R. Christian Trobos,  der Bundesobmann der Tiroler Kaiserjäger Major Romed Giner, der Landesobmann des Tiroler Sängerbundes, Manfred Duringer, von den Schützengilden und -Kompanien Landesschützenmeister Andreas Hauser und Viertlkommandant- Stv.  Hauptmann Georg Huber, der Präsident der  Gesellschaft für Landesverteidigung und Sicherheitspolitik in Tirol OSR Prof. Erich Wörister, der Kurator des Österr. Schwarzen Kreuzes, Landesstelle Tirol,  Brigadier i. R. Franz Birkfellner u.a.m. 

Eine Wallfahrt in schwieriger Zeit...

Die 102. Mariasteiner Soldaten- und Gelöbniswallfahrt im Jahr 2020 war eine Veranstaltung unter besonderen Gegebenheiten. Coronabedingt  war die Teilnehmerzahl stark eingeschränkt, Militärpfarrer TKB-Landeskurat Hans Peter Schiestl, der eine Ansprache halten sollte,  war im Juli infolge eines Motorradunfalles verstorben und kurz vor dem Wallfahrtstermin hat Erzbischof Franz Lackner, Mitglied des Tiroler Kameradschaftsbundes, der die Hl. Messe zelebrieren sollte, abgesagt, er konnte krankheitsbedingt nicht Mariastein kommen. Also musste Wallfahrtspfarrer Matthias Oberascher den Gottesdienst ohne seine Mitbrüder abhalten, im Beisein von  rund 20 Fahnenabordnungen und  mehreren Ehrengästen. Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter  hat  den beliebten Priester und Ehrenringträger der Gemeinde Mariastein inständig gebeten, er möge  die Kameraden - sollte ihn einmal die Pension  vom Marienheiligtum wegführen - nie vergessen. Wallfahrtspfarrer Bezirkskurat Mag. Matthias Oberascher erwies sich bei dieser 102. Gelöbniswallfahrt einmal mehr als Prediger, dem man  gerne und aufmerksam zuhört.

Im Gedenken an Militäroberkurat H. P. Schiestl +

Unser TKB-Landeskurat MMag. Hans Peter Schiestl, welcher  am 20. Juli 2020 infolge eines tragischen Motorradunfalles in Sterzing ums Leben kam, war erst 41 Jahre alt. Er fand seine letzte Ruhestätte im  Waldfriedhof in Mayrhofen. Geboren am 21. Jänner 1979 in der "Silberstadt" Schwaz wurde Johannes Peter Schiestl  am 27. Juni 2004  zum Priester geweiht. Hernach war er Kooperator in der Schwazer Stadtpfarre "Maria Himmelfahrt". Zeitlebens hat er mit vollem Einsatz und mit großer Freude die Menschen begleitet: als diözesaner Schulseelsorger und Referent für Schulpastoral, als Seelsorger im regionalen Altenwohnheim in Schwaz, als Schulseelsorger und Religionslehrer im bischöflichen Gymnasium Paulinum und an der Landeslandwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz, als Mitarbeiter beim Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes, als Pfarrer  im Seelsorgeraum Kolsass-Weer-Weerberg (von August 2010 bis August 2017), als Aushilfspriester im Seelsorgeraum Unteres Lechtal, als Schützen- und Feuerwehrkurat. 

Johannes Peter Schiestl war seit 2017 Militärpfarrer beim Militärkommando Tirol und seit Herbst 2018 Landeskurat des Tiroler Kameradschaftsbundes.  Er  ist uns stets mit Freude  begegnet.  Im September 2018 hat H. P. Schiestl mit Alt-Erzbischof Alois Kothgasser und Wallfahrtspfarrer Matthias Oberascher (Bild) den Gottesdienst anlässlich der 100. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein zelebriert.  Ehre seinem Andenken. Foto: TKB/Martin