Tiroler Kameradschaftsbund - Bezirksverband Kufstein

 

Dem Bezirksverband Kufstein gehören 2437 Mitglieder in 17 Vereinen an (Alpbach, Brandenberg, Brixlegg, Ebbs-Buchberg, Erl, Kufstein, Kundl, Mariastein-Angath-Angerberg, Niederau, Niederndorf, Söll, Thiersee-Landl, Walchsee, Wildschönau, Wörgl, Wörgl-Umgebung,  Timelkam "IR 14 -Hessen" sowie das Kuratorium Soldatenfriedhof Parkkina. Die soziale Komponente spielt bei den Ortsvereinen eine große Rolle.  Die Besuche von erkrankten, hilfsbedürftigen und jubilierenden Kameradinnen und Kameraden ist selbstverständlich. Der weltliche und kirchliche Festkalender wird unterstützt und eingehalten. Als Friedensorganisation werden die Seelensonntage mit dem Gedenken an die Vermissten und Gefallenen der Weltkriege gewissenhaft durchgeführt.  Veranstaltungen wie Ausflüge, Vereinsabende, Bälle, Kegeln,  Asphaltschießen usw. sorgen für ein reges Miteinander.  Seit über 35 Jahren gibt es eine grenzüberschreitende Freundschaft mit den bayerischen Kameraden aus Neuburg-Schrobenhausen. 

Beim  Bezirksdelegiertentag in Niederau am 11. März 2018  wurde für vier Jahre  folgender Bezirksausschuss gewählt:  Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter, Bezirksobmann-Stellvertreter Herbert Rupprechter  und Rudolf Baumgartner,  Bezirkskommandant Hubert Ampferer, Bezirkskassier  Hermann Duregger,  Bezirksschriftführer Mag. Gerold Loinger,  Bezirksschriftführerstv. Michael Waldner,  Internetbeauftragter Horst Moser, Sportreferent Peter Schwarzenauer,  Jugendreferent Hans Greiderer,  Bezirksfähnrich Karl Binder,  Kassaprüfer Paul Folie und Heinrich Fuchs. Bezirksbeiräte sind Mag. Walter Hohenauer und Erich Lettenbichler. 

Aufgaben und Zielsetzungen eines Bezirksverbandes siehe  unter "Tiroler Kameradschaftsbund/Statuten/Paragraph 20".

 

Im Bild Bezirksobmann Hermann Hotter (links) mit seinen Stellvertretern Herbert Rupprechter, Brandenberg, und Rudolf Baumgartner, Niederndorf, sowie Bundesratspräsident a. D. Ludwig Bieringer, Präsident des Österreichischen Kameradschaftsbundes  (2. v. li.). Foto: Martin/TKB 

Wörgl ist Stützpunkt der Bezirksfahne des Kameradschaftsbezirkes Kufstein. Fahnenträger ist Karl Binder (im Bild mit den Fahnenbegleitern Hermann Prevedel und Hans Wechselberger. Foto: Martin/TKB

Gebete für den Frieden - Hunderte Pilger bei Gelöbniswallfahrt

Rund 70 Vereine nahmen an der 100. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt am 2. September in Mariastein teil. Im Bild Landesrat Hannes Tratter, TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter und ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer  (v. re.) beim Abschreiten der Ehrenformation des  Veteranenvereins Brandenberg. Tratter wurde an diesem Tag mit dem Goldenen Ehrenkreuz des Tiroler Kameadschaftsbundes ausgezeichnet und damit seine Verdienste als ehemaliger TKB-Präsident gewürdigt. Fotos: TKB/Martin

Alt-Erzbischof Alois Kothgasser, Wallfahrtskurat Pfarrer Matthias Oberascher und Militärpfarrer Hans Peter Schiestl zelebrierten den Gottesdienst im Schlosshof des Wallfahrtheiligtums Mariastein.

Die Bürgermeister Hannes Neuhauser,  Walter Osl,  Josef Haaser,  das Ehepaar Rosi und Ludwig Bieringer  (ÖKB-Präsident),  Bgm. Dieter Martinz,  Landesrat Hannes Tratter,  die LAbg. Barbara Schwaighofer, Nationalrätin Carmen Schimanek, Nationalrat Josef Lettenbichler und TKB-Vizepräsident Hans Peter Koidl während der Pilgermesse. 

Auch die Landesstandarte des Tiroler Kameradschaftsbundes fehlte nicht bei der 100. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein. Die Traditionsveranstaltung  wurde von TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter mit der Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg ausgerichtet . Rund 70 Fahnenabordnungen aus Tirol, Südtirol und Bayern konnten begrüßt werden. Hunderte Wallfahrerinnen und Wallfahrer haben an diesem denkwürdigen Tag den Wallfahrtsort bevölkert.  Auch eine Ausstellung über frühere Gelöbniswallfahrten war zu sehen, zusammengestellt von Orts-Chronistin Gerda Penz.

"100 Jahre Gelöbniswallfahrt Mariastein, 100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges, 100 Jahre Republik Österreich" diese drei Jubiläen wurden  am ersten September-Sonntag 2018 feierlich begangen. 

Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter empfand es als besondere Ehre, dass  rund 70 Vereine zur 100. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt nach Mariastein gekommen waren. Neben den zahlreichen Fahnenabordnungen des Tiroler Kameradschaftsbundes nahmen auch Abordnungen von Schützenkompanien und Schützengilden, Kaiserjägern, Kaiserschützen, Alpinis und anderen Traditionsvereinen an der geschichtsträchtigen Wallfahrt im  Schlossheiligtum teil. 

Als besondere Auszeichnung wurde es  empfunden, dass Alt-Erzbischof Alois Kothgasser mit Wallfahrtkurat Pfarrer Matthias Oberascher und Militärpfarrer Hans Peter Schiestl die Pilgermesse zelebrierte. Rund 600 Wallfahrer haben an diesem Tag Mariastein bevölkert. Sie alle wurden von Bürgermeister Dieter Martinz herzlich willkommen geheißen. 

 

Entstehungsgeschichte der Wallfahrt 

Bereits wenige Monate nach Ende des Ersten Weltkrieges, also vor 100 Jahren, hatten sich  Kameraden des 1. Tiroler Landsturmregiments zur Wallfahrt in Mariastein getroffen, um ihrer gefallenen und vermissten Kameraden zu gedenken. Sie kamen damit einem Gelöbnis nach, das  sich die zwei jungen Soldaten Hans Gruber aus Kufstein und Andrä Adamer aus Langkampfen im November 1914 bei einem schweren Gefecht an der serbischen Front gegeben hatten, nämlich alljährlich zur Mutter Gottes nach Mariastein zu pilgern, wenn sie heil in die Heimat zurückkämen. Waren es in den Anfangsjahren die Heimkehrer selbst, die an der Wallfahrt teilnahmen, so sind es heute deren Kinder, Enkel- und Urenkel, die sich ihrer Vorfahren erinnern. 

 

Ansprachen

Bürgermeister Martinz nahm das 100-Jahr-Jubiläum zum Anlass, allen zu danken, die  diese Wallfahrt organisieren und ausrichten, dem Bezirksverband Kufstein mit Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter, der Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg mit Obmann Georg Kreutner und allen Helfern und Mitarbeitern. Martinz dankte aber auch den Kameradschaften, allen Abordnungen der Traditionsvereine, der Bundesmusikkapelle Angerberg-Mariastein und allen Pilgern, die der Mariasteiner Wallfahrt die Treue halten, dafür sorgen, dass die Erinnerung an  den  Krieg  nicht in Vergessenheit gerät und an die nächsten Generationen weitergegeben wird.

Der Präsident der bayerischen Kameradschafts- und Soldatenvereinigung Hans Schiener (80.000 Mitglieder) unterstrich mit dem Verbandsspruch "In Treue fest"  das Gedenken an die Toten und Vermissten der Weltkriege und  brachte mit seinem Kommen die Freundschaft zwischen den Tiroler und Bayerischen Kameraden zum Ausdruck, die bereits über 35 Jahre währt.

ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer erinnerte an die Generalmobilmachung  am  31. Juli 1914. "Viele Soldaten sind damals eingezogen worden. Es herrschte  die Meinung, zu Weihnachten sind wir wieder zurück. Für viele Soldaten sind es vier Weihnachten geworden, die sie im Feld verbracht haben und für 9,7 Millionen Soldaten gab es keine Weihnachten mehr, sie sind an den verschiedenen Kriegsschauplätzen gestorben. Zehn Millionen Zivilisten waren auch Opfer dieses Weltkrieges", so   Präsident Bieringer, der sich  im Namen des Österreichischen Kameradschaftsbundes bei den Organisatoren für die Aufrechterhaltung der Mariasteiner Wallfahrt bedankte,  "denn tot ist nur, wer vergessen wird". 

Landesrat Hannes Tratter zollte der Ehrenkompanie Veteranenverein Brandenberg Respekt für  die präzise geschossenen Ehrensalven. Er würdigte die Mariasteiner Wallfahrt als traditionellen Ort des Gedenkens und des gemeinsamen Bekenntnisses  für den Frieden und bat, das Gedenken auch in den kommenden 100 Jahren fortzuführen. Landesrat Tratter wurde von Hermann Hotter und TKB-Vizepräsident Hans Peter Koidl mit dem Goldenen Ehrenkreuz des Tiroler Kameradschaftsbundes ausgezeichnet, dies in Würdigung seiner Arbeit als ehemaliger TKB-Präsident.  

Alterzbischof Alois Kothgasser   freute sich über die vielen Wallfahrtsteilnehmer aus  Tirol, Südtirol und Bayern: "Es ist gut, dass wir zur Gottesmutter nach Mariastein kommen, um zu danken, aber auch -mit Blick auf unsere Zeit - zu bitten." Auch Kothgasser sprach den Ersten Weltkrieg an und den noch schlimmeren Zweiten Weltkrieg mit mehr als 55 Millionen Toten: "Jede Kriesgshandlung, ob klein oder groß,  ist ein Verbrechen gegenüber Gott und den Menschen. Waffenarsenale (atomare, biologische und chemische)  mögen zur Abschreckung dienen, aber was erzeugt wird an Waffen, wird auch eingesetzt, das ist die Erfahrung der Geschichte", so der Alterzbischof.  "Wenn wir, die Menschen  -alle - uns an die zehn Gebote Gottes halten wollten, würde die Menschheit vermutlich anders aussehen. Wenn wir allein die goldene Regel beachten würden  `Was du nicht willst, das man dir tu, das füg´auch keinem anderen zu´, das würde vieles verändern.", so der Erzbischof.

 Bezirksobmann Hotter hatte die vielen Pilger in Mariastein auch im Namen von Viertelkommandant Landesschützenmeister Major Manfred Schachner begrüßt. Dass Schachner neben ihm am Podium stand dokumentierte die Zusammenarbeit des Tiroler Kameradschaftsbundes mit dem Bund der Tiroler Schützenkompanien und dem Landesschützenbund.   

 

Zahlreiche Ehrengäste

Zu den Ehrengästen zählten neben den  genannten Personen (Ansprachen und Predigt) auch die Nationalräte Carmen Schimanek und Josef Lettenbichler, die Landtagsabgeordnete Barbara Schwaighofer, Bezirkshauptmann Landesoberschützenmeister Christoph Platzgummer, Bürgermeisterin Hedi Wechner, die Bürgermeister Walter Osl, Josef Haaser, Hannes Neuhauser, Landesrat und Vizepräsident des Tiroler Landtages a. D.  Bezirksoberschützenmeister Hannes Bodner,  Schützenbataillonskommandant Major Hermann Egger,  Landesschützenmeister Andreas Hauser,  Ehren-Landesschützenmeister Hansjörg Mair,  der Kurator des Schwarzen Kreuzes, Landesgeschäftsstelle Tirol Brigadier i. R. Franz Birkfellner,  der Präsident der wehrpolitischen Gesellschaft OSR Prof. Erich Wörister,  der Vertreter des Militärkommandanten von Tirol, Oberst Anton Frisch, die päpstlichen Bruderschaftsmitglieder Santa Maria dell` Anima mit  Theresia Reitsamer, der Sprecher des Traditionsforums  Tirol, Vizeleutnant i. R. Franz Hietzl,  die Alpinis Sektion Bozen mit Vizepräsident Marco Tomazzoni, der Bezirksvorsitzende von Oberbayern-West Günther Holdenried, die Ehrenmitglieder des TKB-Bezirksverbandes Kufstein Andreas Bramböck, Adi Lengauer, Peter Schwarzenauer, Otto Weigl.

 

Dank

Ein besonderes Vergeltsgott erging an die Bundesmusikkapelle Angerberg-Mariastein mit  den  Gebrüdern Mösinger als Obmann und Kapellmeister,  an den Veteranenverein Brandenberg mit Obmann Herbert Rupprechter und  Hauptmann Bezirkskommandant Hubert Ampferer, an die Harfenspielerin Magdalena Außerlechner, an die Bürgermeister der Gemeinden Mariastein, Angath, Angerberg, Martinz, Haaser und Osl, an die Kameradschaft selbst, einschließlich Feuerwehr, freiwilligen Helfern und Mitwirkenden, die für den Ablauf der Wallfahrten verantwortlich zeichnen.  Dem Bundesheer wurde für die Beistellung der militärischen Ehrenwache gedankt.  

Fotos: TKB/Martin

 

Zum Gedenken an die Treue und Opferbereitschaft der Tiroler Landsturmmänner von 1914-1918 wurde im Jahre 1926 am Felsen des Marienheiligtums ein Denkmal für die gefallenen Kameraden errichtet. Es stammt vom Bildhauer Jakob Silberberger aus Kramsach. Am 2. September, erfolgte im Rahmen der  100. Wallfahrermesse wieder eine feierliche Kranzniederlegung beim Abspielen des Lieds vom Guten Kameraden, der Landeshymne  und der Bundeshymne durch die Musikkapelle Angerberg-Mariastein.  Das Bundesheer hielt die Ehrenwache. 

 

Hotter wieder TKB-Präsident

Unser Bezirksobmann und Ehrenpräsident des Tiroler Kameradschaftsbundes, Hermann Hotter   hat neuerlich das Amt des TKB-Präsidenten übernommen. Seine Wahl erfolgte am 6. September 2018 in einer außerordentlichen Präsidiumssitzung.  Die Nachbesetzung wurde aufgrund des Rücktritts von NR Dominik Schrott aus allen öffentlichen Ämtern notwendig. Schrott war bekanntlich nur über wenige Wochen geschäftsführender TKB-Präsident gewesen.  Mit der Wiederbestellung Hotters  haben die Funktionäre auf einen bewährten Funktionär gesetzt. 1994 wurde Hermann Hotter zum Obmann der Kameradschaft Wörgl gewählt, 1997 erfolgte seine Wahl zum Bezirksobmann des stärksten TKB-Bezirkes Kufstein. Im Jahr 2000 wurde Hotter Vizepräsident des TKB, 2002 stellte er sich als geschäftsführender Präsident zur Verfügung, 2004 wurde er zum  Präsidenten des Tiroler Kameradschaftsbundes gewählt, den er bis 2016 anführte. Seit seinem Rücktritt führt er den Titel eines Ehrenpräsidenten.  Auf dem  Landesdelegiertentag  2020 wird ein neuer Präsident gewählt. Hermann Hotter wird nicht mehr kandidieren.

Tirols Militärkommandant als Vortragender in Wörgl

TKB-Präsident Hermann Hotter begrüßte Generalmajor Mag. Herbert Bauer in Wörgl.

 Tirols Militärkommandant Generalmajor Herbert Bauer  referierte  am Freitag, den 9. November, um 19 Uhr auf Einladung von TKB-Präsident, Bezirks- und Ortsobmann Hermann Hotter im Hotel "Alte Post" in Wörgl über "Die sicherheitspolitische Entwicklung unter Berücksichtigung von Terror und Migration". Bauer beleuchtete  die Politik der Großmächte Amerika, Russland, China und ihr Bemühen, in jedem Fall militärisch stark zu bleiben bzw. noch stärker zu werden, um im  weltpolitischen Geschehen tonangebend sein zu können. Er sprach über die Osterweiterung der Europäischen Union, über die Annektion der Halbinsel Krim im Schwarzen Meer unter Wladimir Putin und über provokative militärische Auftritte Russlands gegenüber den NATO-Verbündeten.

Höchst interessant waren  auch seine Ausführungen zur weltweiten Bevölkerungsentwicklung:  Sie explodiert in Asien und  Afrika, sie steigt in Nord- und Südamerika,  in Europa hingegen sinkt sie. "Es gibt offenbar keine Bereitschaft der europäischen Bevölkerung - aus welchen gesellschaftspolitischen Gründen immer - sich zu vermehren", so Generalmajor Herbert Bauer.  Auf das Problem hätte die UNO bereits 2001 hingewiesen. In der Studie "Ersatz der Bevölkerung durch Migration" (!)  wurde ausgerechnet, wie viele Leute von außen einem europäischen Land zugeführt werden müssten, damit dort das  Arbeits-, Wirtschafts-  und Sozialsystem nicht kippt.  Deutschland bräuchte demnach eine Zuwanderung von ca. 6.500 Migranten pro Million Einwohner im Jahr. Bei 80 Millionen Menschen wären das rund 500.000 Migranten. Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau vertritt die These, dass die Zuwanderung das entscheidende Instrument gegen die Folgen des demografischen Wandels sei. "Wenn sich nichts ändert, erwartet uns eine Zukunft mit weniger Arbeitskräften und mickrigen Wachstumsraten.  Durch die Veränderung der Altersstrukturen würden ältere Generationen an politischem Einfluss gewinnen. Dadurch würde Deutschland zu einem  statischen, risikoscheuen und in sich gekehrten Land werden. Besitzstände zu wahren würde wichtiger sein als Neues zu schaffen".

Andererseits sind Millionen von Menschen auf der Flucht, um  in ein besseres Land  zu gelangen.    

Generalmajor Bauer sprach über den Kampf gegen das Schleppertum im Mittelmeerraum und nannte Zahlen über das Flüchtlingsaufkommen  auf der Balkanroute mit dem Hotspot Kufstein  sowie am Brennerpass im Jahr 2015.    

Auch das Thema "Terror" hat im Vortrag  nicht gefehlt.   Wenngleich die Bedrohung  in Österreich als niedrig eingestuft wird, hätten  sich Polizei und Militär sehr wohl intensiv damit zu befassen.  Ein  neues "Schlachtfeld" sei der Cyberraum: Auch da brauche es starke Strukturen, um dieser "modernen Kriegsführung"  Paroli bieten zu können.

 "Die Welt ist spannend" stellte  der Militärkommandant in seinem rund einstündigen Vortrag fest und kam damit  auf zwei weitere Kapitel militärischer Arbeit zu sprechen: auf die   Begleitung   des jährlichen Weltwirtschaftstreffens in Davos (CH) in Form  gezielter Luftraumüberwachung  und auf die militärische Obsorge beim  EU-Justiz- und Innenministertreffen Mitte Juli 2018 in Innsbruck im Rahmen des Vorsitzes Österreichs in der Europäischen Union. Die EU-Flotte für die Minister und ihre Begleitung umfasste 116 Fahrzeuge. U. a.  war eine Schutzkompanie vorhanden, für den Fall eines Giftgasanschlages sogar eine ABC-Abwehrkompanie, es wurde ein Drohnenabwehrsystem beim Kongresshaus eingesetzt und es wurde der sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz am Brenner versehen. 

Das Bundesheer leistet wertvolle Dienste bei   Naturkatastrophen im Land, wie wir sie auch heuer wieder erlebt haben. Und nicht ohne   Stolz erwähnte Generalmajor Herbert Bauer in seinem Vortrag auch  die Mitwirkung  von Tiroler Soldaten  an Friedensmissionen in  den verschiedensten Ländern der Erde, etwa in Mali, im Libanon, im Kosovo und in Bosnien.

Zahlreiche Mitglieder des Kameradschaftsbundes, darunter  Bezirksfunktionäre und viele Obmänner, auch Kaiserjäger, Mitglieder von Schützenkompanien und - Gilden wohnten dem Vortrag bei.  Besonders herzlich begrüßt wurden der Viertlkommandant-Stv. vom Bund der Tiroler Schützenkompanien, Hauptmann Georg Huber und der Landesobmannn des Tiroler Kriegsopferverbandes, Oberst a. D. Walter Doblander.  

"Wir brauchen das Bundesheer und das Bundesheer braucht uns", hielt Hermann Hotter in seinem Statement fest, dem es als Präsident des  TKB jedesmal sauer aufstößt, wenn  das Militär  als nicht notwendig erachtet wird, weil man ohnehin in einem neutralen Land lebe.

Die Zuhörer nahmen vom Angebot des Militärkommandanten zur Fragestellung eifrig Gebrauch. Ein Thema dabei war die über viele Jahre praktizierte  Demontage des Bundesheeres  durch die Politik, wobei auch der Kasernenverkauf in Kufstein zur Sprache gebracht wurde.  

Wer sich  übrigens militärisch weiterbilden will,  der  hat Gelegenheit dazu,  freiwillig an Übungen teilzunehmen. " Jeder der zu uns kommen möchte  und über  körperliche Fitness verfügt, kann Milizsoldat werden, ich bräuchte sie ganz dringend", so der Militärkommandant.

Kameradschaftsobmann Johann Greiderer, Walchsee,  und Viertlkommandant-Stv.  Georg Huber im Gespräch mit Generalmajor Herbert Bauer. Fotos: Martin/TKB

"Gut Holz" - Kegeln des Kameradschaftsbezirks Kufstein

 

 

Sportreferent Peter Schwarzenauer, Obmann der Kameradschaft Alpbach, lud am 24. November 2018 zum 36. Mal zum Bezirkskegeln des Bezirksverbandes Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes ins Sporthotel "Iris" in Kramsach ein.   19 Herrenmannschaften haben sich daran beteiligt. Tagessieger  wurde Josef Kapfinger aus Niederndorf (184). Bei den Damen siegte Gerti Senfter aus Ebbs (165), vor Rosi Fuchs, Thiersee, und Lisi Schneider,  Thiersee. 

Das Bezirkskegeln ist ein jährlich wiederkehrender Wettkampf, zu dem die Kameradschaften des Bezirkes Kufstein eine oder gleich mehrere  Mannschaften entsenden. So auch beim  Kegeln 2018, wobei sich die Kameradschaft Niederndorf nicht nur als Sieger sondern auch teilnehmermäßig in die Bestenliste eintrug. Das Ergebnis: 1. Kameradschaft Niederndorf I (668), 2. Kameradschaft Ebbs I (634), 3. Kameradschaft Thiersee I (633), 4. Kameradschaft Mariastein-Angerberg I (625), 5. Kameradschaft Niederndorf II (623), 6. Kameradschaft Mariastein-Angerberg II (622), 7. Kameradschaft Ebbs II (621), 8. Kameradschaft Thiersee II (607), 9. Kameradschaft Brixlegg  (575), 10. Kameradschaft Alpbach II (545), 11. Kameradschaft Brandenberg (536), 12. Kameradschaft Niederau (532), 13. Kameradschaft Söll (529), 14. Kameradschaft Niederndorf III (511), 15. Kameradschaft Alpbach I (486), 16. Kameradschaft Brixlegg II (480), 17. Kameradschaft Wörgl (451), 18. Wörgler Militär-Veteranen II (363), 19. Wörgler Militär-Veteranen I (340). Die Kegler und Keglerinnen verabschiedeten sich nach einem sportlich fairen Wettkampf  mit den besten Wünschen in den Advent.

Übergangsweise Obmann und neuer Verein

Bis auf Weiteres hat Obmannstellvertreter Johann Strobl  die Obmannschaft bei den Niederauer Kameraden übernommen. Seine Anschrift lautet: Johann Strobl, Friedensiedlung 14, 6300 Wörgl, Telefon 0664/3301941. Die interimsmäßige Übernahme  der Obmannstelle ergab sich aufgrund des Ablebens von Obmann Oswald Moser im 69. Lebensjahr am 13. November 2018. Wir werden unseren Kameraden Oswald Moser in ehrender Erinnerung behalten.

Zum Bezirksverband Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes hinzugekommen ist als neuer Verein:

K.u.K.  Gebirgsartillerie 14, 1.Batterie: Kommandant Johann Strobl, Friedensiedlung 14, 6300 Wörgl, Telefon 0664/3301941.

Kameradschaftsbezirk tagte in Brixlegg

(WM) Am Sonntag, den 10. März 2019, fand in Brixlegg der Delegiertentag des Bezirksverbandes Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes statt. Es gab eine dichte Veranstaltungsfolge mit Gottesdienst, Kranzniederlegung, Defilierung und Tagung im Gasthof "Herrnhaus", bei der sich  die Delegierten  mit viel Applaus bei Bgm. Rudi Puecher, dem Gemeinderat sowie  Kameradschaftsbundobmann Alois  Rupprechter für die Einladung nach Brixlegg bedankten.

Bereits in der Kirche hatte es ein herzliches "Grüß Gott" durch Pfarrer Roland Frühauf gegeben. Ihm sind  die jungen Menschen in den Reihen der Kameradschaften nicht verborgen geblieben und er hat das auch freudig angesprochen.  Die Marktmusikkapelle Brixlegg hat den Festgottesdienst, die Kranzniederlegung  und die Defilierung musikalisch wunderschön umrahmt.
 
Im Mittelpunkt der Tagung im  "Herrnhaus" stand der Bericht des Bezirksobmannes TKB-Präsident Hermann Hotter sowie der Bezirksfunktionäre Schriftführer Gerold Loinger und Kassier Hermann Duregger.  Dem Kassier und dem gesamten Ausschuss wurde auf Antrag der Bezirkskassaprüfer Heinrich Fuchs  und Paul Folie die Entlastung erteilt. Das Totengedenken  galt den Gefallenen beider Weltkriege, allen Bundesheersoldaten, die im Friedenseinsatz ums Leben gekommen sind und allen verstorbenen Kameradinnen und Kameraden; stellvertretend für alle wurde  Oswald Moser genannt, Obmann der Kameradschaft Niederau.
 
Der letztjährige Bezirksdelegiertentag wurde in Niederau/Wildschönau durchgeführt. Für Obmannstellvertreter Hans Strobl und seine Kameraden gab es dafür  noch einmal viel Applaus. In Ebbs  und Mariastein gab es Großveranstaltungen, welche  die 34. Landeswallfahrt, das 54. Bezirksfest und die Fahnenweihe der Kameradschaft Ebbs-Buchberg sowie die 100. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt mit Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges und an die Gründung der Republik Österreich vor 100 Jahren betrafen. Insgesamt haben sich 130 Vereine  daran beteiligt und ein  sehr schönes Bild kameradschaftlichen Zusammenstehens abgegeben. Den Obmännern der beiden Kameradschaften Franz Harlander und  Georg Kreutner mit ihren  fleißigen Helfern wurde für die Ausrichtung der Festlichkeiten herzlich gedankt. Dank kam  auch  Obmann Peter Schwarzenauer (Alpbach) zu,  und zwar für die Durchführung  des 36. Bezirkskegelns in Kramsach, während die Kameradschaft Ebbs  jährlich mit dem Bezirks-Asphaltstockschießen einen sportlichen Glanzpunkt setzt. Eine weitere bezirksweite Veranstaltung war das Referat von Tirols Militärkommandant  Generalmajor Herbert Bauer in Wörgl über die sicherheitspolitische Entwicklung  auf der Welt unter Berücksichtigung von Terror und Migration. Wie bekannt, wird Militärkommandant Herbert Bauer mit Jahresende in den Ruhestand treten, nach 15jähriger verdienstvoller Tätigkeit an der Militärspitze Tirols.
 
Der Bezirksverband Kufstein als mitgliederstärkster Verband im Tiroler Kameradschaftsbund verzeichnet mit dem Verein K.u.K. Gebirgsartillerie 14/1. Batterie  mit Kommandant Kamerad Johann Strobl einen Neuzugang. Die bereits  bestehenden Kameradschaften sind Alpbach, Brandenberg, Brixlegg, Ebbs, Erl, Kufstein, Kundl, Angath-Angerberg-Mariastein, Niederau, Niederndorf, Söll, Thiersee-Landl, Timelkam Infanterie-Regiment 14 Hessen, Walchsee, Wildschönau, Wörgl, Veteranenverein Wörgl-Umgebung, Kuratorium Soldatenfriedhof Parkina. Leider ist bei den meisten Kameradschaften ein Mitgliederrückgang feststellbar. Nur ein Verein hat einen Zuwachs von  62 Mitgliedern zu verzeichnen gehabt. Hermann Hotter rief dazu auf, die Mitgliederwerbung ernst zu nehmen. Er  bedankte sich bei allen Kameradschaften für die gute Zusammenarbeit und ihr  Wirken  in den Pfarren und Gemeinden.
 
Auf das Allerherzlichste begrüßt wurden als Ehrengäste Nationalrätin Carmen Schimanek, Landtagsabgeordnete Barbara Schwaighofer, "Hausherr" Bürgermeister Rudi Puecher, ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer, Bezirkshauptmann Landesoberschützenmeister HR Christoph Platzgummer, Viertlkommandant  Landesschützenmeister Manfred Schachner, Bezirksoberschützenmeister Landesrat a. D.  Hannes Bodner, der Vorstand der Interessensgemeinschaft der Krieger-, Veteranenvereine und Soldatenkameradschaften im Landkreis Rosenheim Pius Graf,  der Bezirksobmann-Stellvertreter des TKB-Innsbruck Stadt, Oberbrandrat Hans Zimmermann, die Hauptmänner des Tiroler Kaiserjägerbundes Josef Brunner aus Kirchbichl und Josef Brunner aus Kufstein, die Bezirksehrenmitglieder Peter Schwarzenauer und Andreas  Bramböck, TKB-Landesorganisationsreferent Herbert Rupprechter und Landesschriftführer Walter Hohenauer, Tirols Kriegsopferverbandsobmann RR Oberst a. D.   Walter Doblander und Obfrau Claudia Entstrasser von der Kameradschaft Ainet, Osttirol.
 
Von der Landesleitung des Tiroler Kameradschaftsbundes geehrt wurden   IG-Rosenheim-Vorstand Pius Graf (Verdienstmedaille in Gold); der Obmann der Kameradschaft Angath-Angerberg- Mariastein Georg Kreutner (Verdienstkreuz in Silber)  und  Hans Greiderer, Obmann der Kameradschaft Walchsee (Verdienstkreuz in Gold).
 
In den Ansprachen von Bgm.  Rudi Puecher, LAbg. Barbara Schwaighofer,  NR Carmen Schimanek,  IG Rosenheim-Vorstand Pius Graf,  Viertlkommandant   Manfred  Schachner,  Bezirksoberschützenmeister Hannes Bodner,  Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer und ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer wurden der Dank  an die Kameradschaftsvereine ausgesprochen und deren Wertschätzung zum Ausdruck gebracht. Ebenso wurde die  Bedeutung von Tradition und Brauchtum  hervorgehoben und das Wichtigste, das  Bekenntnis zu diesen Wurzeln. Auch die Europäische Union war ein Thema. Bei allem Unverständnis manchen Beschlüssen gegenüber komme es darauf an, sie zu stärken und   am 26. Mai 2019 zur Wahlurne zu schreiten. Es habe - so ÖKB-Präsident Bieringer -  noch nie in der Geschichte Europas so lange Frieden gegeben,  jetzt bereits seit  70 Jahren, und das gelte es zu erhalten.  
 
Die nächste große Veranstaltung des Bezirksverbandes Kufstein  ist das Bezirksfest 2019, welches  anlässlich des 125. Bestandsjubiläums des  Veteranenvereins Brandenberg am 13./14. Juli  in Brandenberg veranstaltet wird. Landesorganisationsreferent Obmann Herbert Rupprechter vom Veteranenverein Brandenberg lädt  dazu  herzlich ein.
 
 

Im Bild von links vorne Präsident BO Hermann Hotter, Bgm.Rudi Puecher, LAbg. Barbara Schwaighofer, Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer, das Ehepaar Bieringer und Nationalrätin Carmen Schimanek. 

Die Delegierten des Bezirkes Kufstein mit Bezirkskommandant Hauptmann Hubert Ampferer  bei der Kranzniederlegung im Friedhof. 

Die Marktmusikkapelle Brixlegg sorgte mit ihrem gelungenen musikalischen Auftritt für die Verschönerung des Delegiertentages der Kameradschaftsvereine. 

Die  Kranzniederlegung des Bezirksverbandes Kufstein erfolgte durch die Kameraden Herbert Rupprechter, Brandenberg, li., und Josef Penninger, Brixlegg.

Die geehrten Obmänner Hans Greiderer, Georg Kreutner und IG-Rosenheim-Vorstand Pius Graf mit ÖKB-Präsident Bundesratspräsident a. D. Ludwig Bieringer, links,  und TKB-Präsident Bezirksobmann Hermann Hotter, rechts. Fotos: Martin

Im Bild von links Kaiserjägerhauptmann Josef Brunner, Kufstein,  Bezirkshauptmann Landesoberschützenmeister Christoph Platzgummer, ÖKB-Präsident Bundesratspräsident a. D. Ludwig Bieringer, Nationalrätin Carmen Schimanek,  Obmann Hans Greiderer,  Viertlkommandant des Bundes der Tiroler Schützenkompanien Landesschützenmeister Manfred Schachner, Obmann Georg Kreutner, TKB-Präsident Hermann Hotter, Bezirksoberschützenmeister Landesrat a. D. Hannes Bodner,  Vorstand Pius Graf, Landtagsabgeordnete Barbara Schwaighofer, Bezirksobmannstellvertreter TKB  Innsbruck-Stadt, Oberbrandrat Hans Zimmermann, Kaiserjägerhauptmann Josef Brunner, Kirchbichl, Bürgermeister Rudi Puecher, Obmann Alois Rupprechter.

 

125 Jahre Veteranenverein Brandenberg und 55. Bezirksfest

Der Veteranenverein Brandenberg feierte am  13. und 14. Juli sein 125. Bestandsjubiläum. Gleichzeitig wurde das 55. Bezirksfest des Bezirksverbandes Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes begangen. Als Gratulanten waren 37 Abordnungen aus den Bezirken Kufstein, Kitzbühel, Schwaz und aus dem Tiroler Oberland aufmarschiert, auch eine Abordnung aus Vorarlberg mit Landesobmann Alwin Denz war gekommen,  besteht doch mit den Vorarlbergern eine 20jährige Partnerschaft.

Die Feldmesse wurde von Militärpfarrer Landeskurat Johannes Peter Schiestl und Pater Josef Angerer zelebriert. Den Ehrenschutz hatten Bezirkshauptmann HR Christoph Platzgummer, Bürgermeister Hannes Neuhauser und TKB-Präsident Bezirksobmann Hermann Hotter.  Als Ehrenformationen umrahmten die Musikkapelle Brandenberg und die Schützenkompanie Brandenberg das Fest. Glaube und Tradition, das Besinnen auf unsere Wurzeln und der Gründungsgedanke  der Heimkehrervereine, insbesondere des Veteranenvereins Brandenberg standen im Mittelpunkt der Ansprachen.

Die vielen Fahnenabordnungen und die rund 500 Mitwirkenden in ihren Uniformen und Trachten ergaben ein eindrucksvolles Bild.  Obmann Herbert Rupprechter und seine Kameraden konnten die Glückwünsche vieler Ehrengäste entgegennehmen, von den Ehrenschützern Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer, Bürgermeister Hannes Neuhauser und TKB-Präsident Hermann Hotter ebenso wie von  NRin Carmen Schimanek, LAbg. Claudia Hagsteiner, Vorarlbergs Kameradschaftsbund-Präsident Alwin Denz, Bezirksobfrau Marialuise Reichholf,  Bezirksobmann Hans Peter Koidl,   Schützenmajor Bataillonskommandant Hermann Egger,  Prof. Erich Wörister, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Landesverteidigung und Sicherheitspolitik in Tirol, Anton Krickl, Präsident der Unteroffiziersgesellschaft Tirol sowie Landesschützenmeister Andreas Hauser.

Über den jubilierenden Veteranenverein Brandenberg ist im  Jahrbuch 2019 des Tiroler Kameradschaftsbundes ein interessanter, reichbebildeter Artikel erschienen - Seiten 44-49 - ; es ist eine Geschichte über einen Verein, der "ein wenig aus der Reihe" marschiert. Die Brandenberger Veteranen sind nämlich als einziger waffentragender Kameradschaftsverein eine Besonderheit  und der Stolz des Kameradschaftsbezirkes Kufstein, dem mitgliederstärksten Kameradschaftsbezirk in Tirol. 

Soldaten- und Gelöbniswallfahrt Mariastein

Am 1. September 2019 steht Mariastein wieder im Mittelpunkt der Soldaten- und Gelöbniswallfahrt, die heuer zum 101. Mal veranstaltet wird. Der Bezirksverband Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes und die Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg laden zur Teilnahme herzlich ein. 

Hier der Zeitplan: Ab 8.30 Uhr Eintreffen der Kameradschaften und Vereine vor dem Mariasteiner Hof, 9.15 Uhr Aufstellung der Formationen, 9.30 Uhr Abmarsch aller Teilnehmer, angeführt von der  BMK Angerberg-Mariastein,  der Ehrenkompanie Veteranenverein Brandenberg und der  Landesstandarte des TKB in den Schlosshof, 9.45 Uhr Begrüßung durch TKB-Präsident Bezirksobmann Hermann Hotter, Grußworte der Ehrengäste. 10 Uhr Festgottesdienst mit Wallfahrtskurat Pfarrer Matthias Oberascher und Militärpfarrer Hans Peter Schiestl, musikalisch umrahmt von der Bundesmusikkapelle, anschließend Kranzniederlegung mit  dem Abspielen des Kameradenliedes, der Landeshymne und der Bundeshymne. Nach der Defilierung  um ca. 11.30 Uhr ist gemeinsames Mittagessen und Kameradenfest mit Festkonzert der Bundesmusikkapelle. Die Gelöbniswallfahrt findet bei jeder Witterung statt.