104. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt Mariastein

Bezirkskommandant Hubert Ampferer meldet Alt-Landeshauptmann Herwig van Staa die angetretenen Formationen.

Am Sonntag, den 4. September 2022,   fand die traditionelle Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein statt, die 104. seit dem Jahr 1918. Im Mittelpunkt stand wie immer das Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege und die verstorbenen Kameraden, für die beim Abspielen des Liedes vom Guten Kameraden, der Landes- und der Bundeshymne ein Kranz niedergelegt wurde.  Die Feldmesse im Schlosshof zelebrierte  Generalvikar Roland Rasser gemeinsam mit dem Wallfahrtskurator i. R. Matthias Oberascher.  Heuer war  diese Wallfahrt auch aktueller Bittgang für den Frieden in der Ukraine.  Rund 40 Fahnen- bzw. Vereinsabordnungen aus Tirol, Südtirol und Bayern stellten sich als Wallfahrer ein und Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter konnte auch wieder eine ganze Reihe von Ehrengästen begrüßen,   von denen Standort-Bgm. Dieter Martinz, Miitärkommandant Brigadier Ingo Gstrein, Bezirkshauptmann  Christoph Platzgummer, LAbg. Barbara Schwaighofer,   Landwirtschaftskammerpräsident NR Josef Hechenberger, die Präsidenten des  Tiroler und des Österreichischen Kameradschaftsbundes  Franz Xaver Gruber und Ludwig Bieringer sowie Landeshauptmann a. D. TKB-Ehrenmitglied Herwig van Staa Ansprachen hielten.  

Tirols ehemaliger Polizeichef Helmut Tomac, nunmehr Generalsekretär im Innenministerium, wurde mit dem Verdienstkreuz in Gold des Tiroler Kameradschaftsbundes ausgezeichnet. Pilgerstäbe wurden an Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein, Bezirkshauptmann  Hofrat Christoph Platzgummer und an den Ehrenobmann der Kameradschaft Mariastein-Angerberg-Angath, Georg Kreutner, überreicht.  Die Bundesmusikkapelle Mariastein-Angerberg hat die Wallfahrt musikalisch hervorragend begleitet,  zackig war wieder das Auftreten der Ehrenkompanie des Veteranenvereins Brandenberg. Angeführt wurde das Fahnenmeer wieder von der Landesstandarte des Tiroler Kameradschaftsbundes, Fahnenpatin davon ist  Luise van Staa, Tochter des verstorbenen "Landesfürsten" Eduard Wallnöfer, die mit ihrem Gatten   Alt-Landeshauptmann und Landtagspräsident a. D.  Herwig van Staa der Wallfahrt beiwohnte.

Generalvikar Rasser sagte angesichts des Krieges in der Ukraine: "...Wir haben bis vor Kurzem geglaubt, die Erfahrung der beiden Weltkriege und der anderen Kriege hätten ausgereicht, um sicher zu sein, dass der Krieg etwas Verabscheuungswürdiges ist, so sehr, dass er bei uns nicht mehr stattfindet. Wir sind in eine andere Realität hineingenommen worden.  Wir sind hierher gekommen, um zu Maria zu beten, sie kennt die Nöte unseres Lebens, darum ist sie die richtige Ansprechpartnerin..." 

"Friede und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit, es ist notwendig, täglich dafür zu kämpfen und einzutreten, gerade auch in Friedenszeiten". Dies war ein  Kernsatz, der sich aus allen  Ansprachen ableiten ließ und so mancher Pilger hat  von der heurigen Wallfahrt die Botschaft  mit nach Hause genommen, dass mit Viel-Jammerei "in Zeiten wie diesen" niemandem geholfen ist, vielmehr  starker Zusammenhalt gefordert ist. Kameradschaft sei zeitgemäßer denn je.

 

Die festlich versammelten Ehrengäste 2022 im Schlosshof des Marienheiligtums Mariastein.

General-Vikar Roland Rasser, Stv. von Erzbischof Franz Lackner (im Bild beim Totengedenken) legt  die Hl. Maria, Mutter Gottes, allen ans Herz. Der General-Vikar gedachte anlässlich der Wallfahrermesse auch an den vor 25 Jahren verstorbenen Erzbischof von Salzburg, Karl Berg.

Landeshauptmann a.D., Landtagspräsident a. D. Herwig van Staa  überbrachte die Grüße des Landes Tirol  und dankte den Wallfahrern für die Treue zur Wallfahrt Mariastein, die damit auch ihre Einstellung zu den Grundwerten des Landes Tirol bekunden, wie den Glauben an Gott, das geschichtliche Erbe, die Freiheit und Würde des Menschen. Im Bild hinten Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter. Fotos: TKB/Martin

Militärkommandant Ingo Gstrein, Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer und Ehrenobmann Georg Kreutner konnten von  Pastoralassistent Michael Klauser den Mariasteiner Pilgerstab entgegennehmen. 

Den Abschluss der Feierlichkeiten am ersten September-Sonntag in Mariastein bildete die schneidige Defilierung. Fotos: TKB/Martin

Auszeichnungen des Landes Tirol

Das Verdienstkreuz des Landes Tirol erhielt am Hohen Frauentag 2022 Horst Peter Konrad, Kufstein, Mitglied des Kameradschaftsbundes Wörgl,  für seine Verdienste um das Traditionswesen und um das Naturschutzgebiet Kaisergebirge. Das Bild zeigt von links TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter,  Silvia Konrad, Horst Peter Konrad, TKB-Landesfinanzreferentin Bezirksobfrau Maria-Luise Reichholf, Weer (die ebenfalls mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet wurde), Landesoberschützenmeister Andreas Hauser, TKB-Präsident Franz Xaver Gruber. Foto: Reichholf

Johann Greiderer, Obmann der Kameradschaft Walchsee,  erhielt am Hohen Frauentag, 15. August  2022, die Verdienstmedaille des Landes Tirol. 

Georg Kreutner,  Langkampfen, ehemals Obmann der Kameradschaft Mariastein-Angerberg-Angath, Bildmitte (anlässlich der 115-Jahr-Feier des TKB Walchsee),  wurde ebenfalls mit der Verdienstmedaille des Landes Tirol geehrt. Fotos: TKB/Martin

Am  heurigen Hohen Frauentag würdigten Landeshauptmann Günther Platter  und sein Südtiroler Amtskollege LH Arno Kompatscher das Engagement von 183 Frauen und Männern aus Tirol und Südtirol. Darüber hinaus wurden 34 Personen für ihren Einsatz mit einer Lebensrettungsmedaille geehrt und 15 Familien wurde  das Recht verliehen, ihren Hof als „Erbhof“ zu führen.

 In seiner Festrede hob LH Platter die Bedeutung des Ehrenamts und der Zivilcourage sowie des Einsatzes für die Gesellschaft hervor: „Wir können uns glücklich schätzen, in Frieden miteinander zu leben. Wir schauen aufeinander, sind füreinander da und kümmern uns um unsere Nachbarn. Das ist nicht selbstverständlich, wie wir in Zeiten eines Krieges in Europa leider erleben müssen. Umso mehr freut es mich heute, dass wir am Hohen Frauentag wieder Menschen vor den Vorhang holen, die sich in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen engagieren. Sei es in der Kultur oder in der Kirche, im Traditionswesen oder im Sport oder im sozialen Bereich – eines haben alle heute ausgezeichneten Persönlichkeiten gemein: sie zeichnen sich durch außergewöhnliches Engagement aus. Dafür sagen wir heute gemeinsam Danke."

 

 

 

TKB-Walchsee: Gratulation zum 120-Jahr-Jubiläum

Die Kameradschaft Walchsee feierte am Sonntag, den 31. Juli 2022  mit dem 56.  Bezirksfest des TKB-Bezirkes Kufstein ihr 120-jähriges Bestandsjubiläum. Rund 30 Fahnenabordnungen von Traditionsvereinen aus Tirol, Oberösterreich und Bayern, marschierten nach dem landesüblichen Empfang mit der Musikkapelle Walchsee, der Ehrenkompanie des Veteranenvereins Brandenberg, den Ehrengästen, Trachtenfrauen und Fahnenbandspenderinnen zum Musikpavillon, wo  Pfarrer Rainer Hangler die Feldmesse zelebrierte. Der jubilierenden Kameradschaft wurde in allen Grußworten herzlich  gratuliert. Vor allem  die Friedensarbeit  fand eine eingehende Würdigung, verstehen sich  die Kameradschaftsvereine doch als stete Mahner für den Frieden.  "Nie wieder Krieg!" lautet ihre Devise.  Der Bezirksverband, allen voran die Walchseer Kameraden zeigten sich mit ihren in gelb-blauen Farben getauchten  Festabzeichen und Fahnenbändern solidarisch mit dem ukrainischen Volk.

Das Totengedenken  galt insbesondere dem Kameraden Sebastian Greiderer, der am 29. Juli im 95. Lebensjahr verstarb. Der "Althaus-Wast" war langjähriges Mitglied und Kassier der Kameradschaft Ebbs-Buchberg.  

Teilgenommen haben an dem Fest die BMK Walchsee, der Veteranenverein Brandenberg und seine Ehrenkompanie, die Trachtenfrauen,  die Landjugend/Jungbauernschaft, die Kameradschaften Walchsee, Ebbs Niederndorf, Erl,  die FF Walchsee,  der OÖKB Handenberg, die Kameradschaften Kössen, Schwendt, Söll, Alpbach, Niederau, Thiersee-Landl,  Mariastein-Angerberg-Angath, die Kameradschaft Wörgl (mit Orts- und Bezirksfahne), die Schützengilde, die Kameradschaften  Wildschönau, Kufstein, die Tiroler Kaiserjäger Bezirksgruppe Kufstein, die Kameradschaften  Kiefersfelden, Sachrang, Söchtenau, Nußdorf, Zaiserring, Grießstätt, der Veteranen-Soldatenverein Forstenried und die Tiroler Kaierjäger Bezirksgruppe Hopfgarten. 

Allen Beteiligten - vor und hinter den Kulissen -  gehört ein großes Lob für die Ausrichtung dieses schönen Festes.

Landtagsabgeordnete Barbara Schwaighofer schreitet mit Bürgermeister Ekkehard Wimmer, dessen Urgroßvater bei der Gründung des "Veteranen-Vereins Walchsee"  federführend tätig war, und TKB-Präsident Franz Xaver Gruber die Ehrenformation ab. Hinten (re.) Obmann Johann Greiderer und Landwirtschaftskammer-Präsident Nationalrat Josef Hechenberger.

Die Formationen hörten auf das Kommando von Bezirkskommandant Hubert Ampferer.

Was wäre ein Festakt ohne Musikkapelle. Im konkreten Fall untermalte die Bundesmusikkapelle Walchsee die 120-Jahr-Feier hervorragend. 

LAbg. Barbara Schwaighofer bedankte sich bei Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter und Ortsobmann Johann Greiderer persönlich und im Namen des Landes Tirol für die Arbeit des Kameradschaftsbundes. Fotos: TKB/Martin

Der Festakt fand beim Musikpavillon statt, wo Pfarrer Rainer Hangler den Gottesdienst zelebrierte. 

Die Ehrenkompanie des Veteranenvereins Brandenberg gefiel mit ihrer Ehrensalve - sogar der Pfarrer gratulierte.

Die Walchseer Kameraden legten beim Kriegerdenkmal einen Kranz nieder. Im Bild v. li.: Obmann Hans Greiderer, Landesehrenschützenmeister /Schützengilden Hansjörg Mair, Landtagsabgeordneter Georg Kaltschmid, Landtagsabgeordnete Barbara Schwaighofer, Bürgermeister Ekkehard Wimmer, Landwirtschaftskammerpräsident Nationalrat Josef Hechenberger,  TKB-Präsident Franz Xaver Gruber, TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter,  TKB-Landesfinanzreferentin Maria Luise Reichholf und Gatte Wolfgang Reichholf (Obm. Kameradschaft Weer), TKB-Vizepräsident Roman Burgstaller.

Die Kameradschaft Alpbach bei der Defilierung in Walchsee mit ihrem Obmann Peter Schwarzenauer (Bildmitte), er ist Ehrenmitglied des Bezirksverbandes Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes. 

25 Jahre Bezirksobmann

Beim heurigen Bezirksfest in Walchsee anlässlich des 120-jährigen Bestehens der Kameradschaft Walchsee feierte auch der Ehrenpräsident des Tiroler Kameradschaftsbundes, Hermann Hotter, ein Jubiläum, ist er doch schon seit 25 Jahren Bezirksobmann der 17 Kameradschaften im Bezirk Kufstein. 1997 hat der seinerzeitige Wörgler Obmann und jetzige Ehrenobmann und Protector der Kameradschaft Wörgl  das Amt von Bezirksobmann Wastl Gwiggner aus Wildschönau/Niederau übernommen. Durch seine enorme Einsatzbereitschaft brachte es Hermann Hotter  bis zum Präsidenten des Tiroler Kameradschaftsbundes. Ab November 2002 geschäftsführender TKB-Präsident, wurde  Hotter 2004 zum Präsidenten unseres rund 12.000 Mitglieder umfassenden Wertebundes gewählt.  2008 und 2012 erfolgten seine Wiederwahl. 2008 wurde Hotter  der Ehrenring des TKB überreicht und 2016, als LR Hannes Tratter das Präsidentenamt übernahm,  wurde Hermann Hotter die Ehrenpräsidentschaft übertragen. Der Österreichische Kameradschaftsbund würdigte  die Verdienste seines Tiroler Präsidenten mit der höchsten Auszeichnung, dem  großen Goldenen Bundesehrenzeichen. Die Bayerische Soldaten- und Kameradschaftsvereinigung ernannte Hotter  aufgrund seiner grenzüberschreitenden Kameradschaftspflege zum Ehrenmitglied. Den Höhepunkt seines Wirkens erlebte Hermann Hotter 2018, als ihm die Tiroler Landesregierung das Ehrenzeichen des Landes Tirol verlieh.  Hermann Hotter  ist  auch Landesgeschäftsführer des Schwarzen Kreuzes Tirol und  eine Institution in Sachen Friedensarbeit. 

Der TKB-Bezirk Kufstein ist mit seinen 2400 Mitgliedern der stärkste Bezirksverband im Tiroler Kameradschaftsbund.   

 Foto: TKB/Martin

Kamerad Walter Doblander feierte 95. Geburtstag

Im Juni feierte Altbürgermeister RR Walter Doblander  seinen 95. Geburtstag. Anlässlich des Jubiläums des Kundler Ehrenbürgers gestaltete die Marktgemeinde Kundl  eine offizielle Feier, bei der Vereinsabordnungen, Freunde und Wegbegleiter gratulierten.  Die BMK Kundl stellte sich bei ihrem Ehrenmitglied  mit einem Ständchen ein, die Schützenkompanie  gratulierte ihrem  Ehren-Leutnant mit einer Ehrensalve.  

Walter Doblander wurde 1927 in Ginzling geboren, kam 1935 nach Kundl und  wurde mit 17 Jahren zum Wehrdienst einberufen. 1946, nach seiner Heimkehr aus  jugoslawischer Gefangenschaft,  wandte er sich dem Finanzdienst zu.   Von 1974 bis zu seiner Pensionierung 1991 war Doblander Verwaltungsdirektor der Bezirkskrankenhäuser Kufstein-Wörgl, 27 Jahre lang leitete Doblander die Geschicke der Gemeinde  Kundl, wobei in diesen Jahren von 1965 bis 1992 infrastrukturell enorm viel geschaffen wurde. 1988 schließlich erfolgte die Erhebung Kundls zur Marktgemeinde, wobei Doblander den Jubiläumsfonds für Kundlerinnen und Kundler mit besonderen Leistungen in der Ausbildung ins Leben rief. 

Walter Doblander wurde mit dem  Verdienstkreuz des Landes Tirol ausgezeichnet, weiters mit dem Ehrenring der Gemeinde Kundl, er erhielt den Berufstitel "Regierungsrat" und wurde mit dem Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich geehrt. Zu seinem 80. Geburtstag wurde Walter Doblander zum Ehrenbürger  der Gemeinde Kundl ernannt. 

Dem weitum bekannten  Jubilar, ehemaligen Landesobmann des Tiroler Kriegsopferverbandes und Obmann des Sozialsprengels Kundl und Breitenbach gratulierte zum 95. Geburtstag auch  der Ehrenpräsident des Tiroler Kameradschaftsbundes, Bezirksobmann Hermann Hotter, handelt es sich doch bei Walter Doblander im besten Sinn des Wortes um einen alten Kameraden, der die Farben Kundls im Bezirksverband Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes hochhält.  Der Jubilar  verfügt  über den Rang eines Oberst  der Miliz des Österreichischen Bundesheeres. Foto: TKB/Martin

 

Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg hat neuen Obmann

Bei der 59. Jahreshauptversammlung des Kameradschaftsbundes Mariastein-Angath-Angerberg   legte der langjährige Obmann Georg Kreutner sein Amt nieder. Aufgrund seiner Verdienste ernannte ihn der Traditionsverein zum Ehrenobmann.

Zum neuen Obmann wurde Peter Ostermann gewählt. Marco Penz übernahm das Amt des Vizeobmannes, Schriftführerin bleibt Daniela Kreutner, das Amt des Kassiers wurde Christl  Sandbichler übertragen. 

Peter Ostermann, Inge Schneider und Christl Sandbichler erhielten die Auszeichnung für langjährige Mitgliedschaft.

Den Wert der Kameradschaft  Mariastein-Angath-Angerberg als Standortkameradschaft  der seit über hundert Jahren bestehenden Soldaten- und Gelöbniswallfahrt Mariastein unterstreichend wohnten auch TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter und TKB-Vizepräsident Roman Burgstaller der Jahreshauptversammlung bei und gratulierten den Funktionären und Ausgezeichneten.

Im Bild Bezirksobmann Hermann Hotter, Christl Sandbichler, Vizepräsident Roman Burgstaller, Inge Schneider,  Peter Ostermann und Ehrenobmann Georg Kreutner. Foto: TKB 

Hermann Hotter als Bezirksobmann wiedergewählt

Bezirkskommandant Hubert Ampferer beim Auftakt des Bezirksdelegiertentages 2022 in Alpbach. TKB-Präsident Franz Xaver Gruber nimmt die Meldung entgegen. 

 

Der Delegiertentag des Bezirkes Kufstein ging am Sonntag, den 24. April 2022, in Alpbach über die Bühne und wurde mit einem feierlichen Gottesdienst und dem Gedenken an die Vermissten und Gefallenen der beiden Weltkriege eingeleitet. Die Bevölkerung, die Delegierten und Ehrengäste nahmen dabei den Segen von Pfarrer Franz Bachmaier entgegen. Obmann Peter Schwarzenauer  und Bezirksobmannstellvertreter Rudolf Baumgartner legten am Kriegerdenkmal den Kranz des Bezirksverbandes nieder.  

Die Bundesmusikkapelle Alpbach verlieh dem Ganzen eine  feierliche Note und bekam nach  Abschluss des öffentlichen Teils den Applaus der Delegierten und Ehrengäste. 

Die Tagung selbst wurde im Hotel Post abgehalten. Bezirksschriftführer Gerold Loinger  trug den Bericht über den (pandemiebedingt) letzten Delegiertentag  am 19. März 2019 in Brixlegg vor. Kassaprüfer Paul Folie beantragte die Entlastung des Kassiers und des gesamten Vorstandes, dem einstimmig stattgegeben wurde.  

Der Hauptpart kam Bezirksobmann Hermann Hotter zu,  der neben dem Vortrag seines Tätigkeitsberichtes auch die Rolle für den entschuldigten Bezirkskassier Hermann Duregger übernommen hatte, somit auch die Finanzgebarung aufzeigte,  sowie  TKB-Präsident Franz Xaver Gruber, der die - nach vier Jahren fällige - Neuwahl leitete.  

Der Bezirk Kufstein mit seinen 2.400 Mitgliedern ist der stärkste Bezirksverband im Tiroler Kameradschaftsbund. An  der Führung mit TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter als Obmann  und seinen Stellvertretern Herbert Rupprechter und Rudolf Baumgartner wurde nicht gerüttelt. Die weiteren  bewährten Funktionäre sind Kommandant Hubert Ampferer, Kassier  Hermann Duregger, Stv. Clemens Mayr,   Schriftführer Mag. Gerold Loinger, Stv. Michael Waldner,  Internetbeauftragter Horst Moser, Sportreferent EM Peter Schwarzenauer,   Jugendreferent Hans Greiderer,   Fähnrich Karl Binder,   Kassaprüfer Paul Folie, Heinrich Fuchs und Roman Burgstaller. 

Die Verbundenheit mit dem  Kameradschafts-Bezirksverband Kufstein ist groß. Das zeigten die Ansprachen von Bürgermeister Markus Bischofer,  Landeslandwirtschaftskammerpräsident Nationalrat Josef Hechenberger,  LAbg  Barbara Schwaighofer und LAbg. Alois Margreiter, Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer, vom Vizepräsidenten a. D. des TKB und Bezirksobmann von Kitzbühel Hans Peter Koidl,  vom Bezirksvorsitzenden Oberbayern West der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung Dieter Holdenried und von Landesehrenschützenmeister Hansjög Mair auf. Darüberhinaus gab es an diesem Delegiertentag ernste Worte über den  Krieg Russlands gegen die Ukraine,  einem Krieg, der  Europa und seine Verbündeten aufgrund seiner bereits eingetretenen und noch nicht abschätzbaren Folgen  noch lange beschäftigen würde. "Es ist eine dramatische Situation, der wir gegenüberstehen", so TKB-Präsident Gruber. Das Thema Sicherheit sei heute aktueller denn je, es sei auch  Aufgabe des Kameradschaftsbundes, auf mehr Mittel für das Österreichische Bundesheer zu drängen, hieß es.  

Geehrt wurden an diesem Tag: mit der Verdienstmedaille in Gold des Tiroler Kameradschaftsbundes Bürgermeister Markus Bischofer und Pfarrer GR Franz Bachmaier,  Alpbach, Johann Strobl und Peter Perwein, Wildschönau; mit dem Verdienstkreuz in Gold Hubert Maximilian Schirl, Timelkam; mit dem Ehrenkreuz in Silber Johann Kruckenhauser, Erl; mit der Bundesverdienstmedaille in Gold des ÖKB  Bezirkskommandant Hubert Ampferer, Brandenberg, und Bezirksfähnrich Karl Binder, Wörgl.

Höhepunkt des  Bezirksverbandes Kufstein im vergangenen Jahr war die 103. Gelöbnis- und Soldatenwallfahrt in Mariastein mit Erzbischof Franz Lackner, Wallfahrtspfarrer Bezirkskurat Matthias Oberascher und Militärpfarrer Landeskurat Christoph Gmachl-Aher. Die Bezirksfahne ist zu vier Anlässen ausgerückt.  Die pandemiebedingt gestrichenen Bezirkskegelmeisterschaften und Bezirksmeisterschaften im Asphaltschießen hofft man wieder aufnehmen zu können.  Die Walchseer Kameraden planen für heuer noch ein Bezirksfest.  BO Hotter dankte allen Funktionären, Mitgliedern, kirchlichen und behördlichen Stellen für das gedeihliche Miteinander. Auch TKB-Präsident Franz Xaver Gruber bedankte sich bei den  Vereinen für alle Arbeiten, die den Tiroler Kameradschaftsbund als  Wertegemeinschaft  auszeichnen. Es war  der erste Bezirksdelegiertentag, den der 2021 gewählte Präsident mitmachte. 

Die Kriegsgräberfürsorge gehört  zur Friedensarbeit des Tiroler Kameradschaftsbundes. Deshalb gibt es mit dem Schwarzen Kreuz Tirol eine enge Zusammenarbeit. 

Das Schwarze Kreuz  betreut 44.000 Kriegsgräber beider Weltkriege im In- und Ausland. Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter  ist als Geschäftsführer des Schwarzen Kreuzes in Tirol sehr  froh, dass Präsident NR Josef Hechenberger namens der Landeslandwirtschaftskammer und die Jungbauernschaft des Landes Tirol zugesagt haben, das Schwarze Kreuz bei der Standorttätigkeit zu unterstützen.  Diese Ausweitung der Sammeltätigkeit ist nicht hoch genug einzuschätzen. 

 

Im Bild  der wiedergewählte Bezirksobmann Hermann Hotter, der seit 1997 - also seit nurmehr 25 Jahren - den 17 Kameradschaften im Bezirk Kufstein vorsteht, mit dem Präsidenten des Tiroler Kameradschaftsbundes Franz Xaver Gruber. 

Auf dem Bild  sind die Geehrten mit den Ehrengästen des Delegiertentages 2022 zu sehen, v. li. Hubert M. Schirl, LAbg. Alois Margreiter, LLK Präsident NR Josef Hechenberger,  Karl Binder, Pfarrer  Franz Bachmaier, Hubert Ampferer,  Hans Kruckenhauser, LAbg. Barbara Schwaighofer, BO Hermann Hotter, Präsident Franz Xaver Gruber, Peter Perwein  und Johann Strobl. 

Mit der Fahne der Kameradschaft Alpbach und der Bezirksfahne voran marschierten  die Delegierten durch das saisonbedingt ruhige Alpbach.

Pfarrer Geistlicher Rat Franz Bachmaier beim Gedenken an die Toten des Ersten und Zweiten Weltkrieges mit LAbg. Barbara Schwaighofer, Bürgermeister Markus Bischofer, LAbg. Alois Margreiter und Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer (ganz rechts) vor dem Kriegerdenkmal.

Im renommierten Hotel zur Post in Alpbach - u.a. Zentrum vieler Preisverteilungen der Landesskirennen des Tiroler Kameradschaftsbundes - wurde am 24. April die Delegiertentagung des Bezirksverbandes Kufstein des TKB durchgeführt. Fotos: TKB/Martin

Bezirksfähnrich Karl Binder erhielt beim Bezirksdelegiertentag 2022 in Alpbach  die Bundesverdienstmedaille in Gold des Österreichischen Kameradschaftsbundes. 

Bezirkskommandant Hubert Ampferer (im Bild mit Landeslandwirtschaftskammerpräsident Nationalrat Josef Hechenberger) wurde  beim Bezirksdelegiertentag 2022 in Alpbach mit der Bundesverdienstmedaille in Gold des ÖKB geehrt.

Der TKB-Bezirksverband Kufstein

Dem Bezirksverband Kufstein gehören 2437 Mitglieder in 17 Vereinen an (Alpbach, Brandenberg, Brixlegg, Ebbs-Buchberg, Erl, Kufstein, Kundl, Mariastein-Angath-Angerberg, Niederau, Niederndorf, Söll, Thiersee-Landl, Walchsee, Wildschönau, Wörgl, Wörgl-Umgebung,  Timelkam "IR 14 -Hessen" sowie das Kuratorium Soldatenfriedhof Parkkina. Die soziale Komponente spielt bei den Ortsvereinen eine große Rolle.  Die Besuche von erkrankten, hilfsbedürftigen und jubilierenden Kameradinnen und Kameraden ist selbstverständlich. Der weltliche und kirchliche Festkalender wird unterstützt und eingehalten. Als Friedensorganisation werden die Seelensonntage mit dem Gedenken an die Vermissten und Gefallenen der Weltkriege gewissenhaft durchgeführt.  Veranstaltungen wie Ausflüge, Vereinsabende, Bälle, Kegeln,  Asphaltschießen usw. sorgen für ein reges Miteinander.  Seit über 35 Jahren gibt es eine grenzüberschreitende Freundschaft mit den bayerischen Kameraden aus Neuburg-Schrobenhausen. 

Derzeitige Bezirksführung

Siehe den Bericht über den Bezirksdelegiertentag in Alpbach 2022.

Statuten

Der Bezirksverband ist ein Organ des Tiroler Kameradschaftsbundes und wird vom Bezirksobmann vertreten. 

Der Bezirksverband vertritt die Interessen der Mitglieder des Bezirkes gegenüber dem Tiroler Kameradschaftsbund, hat aber auch die Interessen und Zielsetzungen des Tiroler Kameradschaftsbunds im Bezirk zu wahren. 

Der Bezirksverband hat keinen eigenen Vereinscharakter. Seine Tätigkeit erstreckt sich auf das Gebiet des politischen Bezirkes. 

In seinen Wirkungsbereich fallen: 

Koordinierung der Vereinsarbeit im Bereich seines Bezirkes 

Einberufung und Durchführung des Bezirksdelegiertentages 

Wahl und Enthebung des Bezirksobmannes und der Funktionäre  des Bezirksausschusses 

Festsetzung des Mitgliedsbeitrages für den Bezirksverband 

Abhaltung von Bezirksveranstaltungen, Feiern und Ehrungen 

Jährliche Berichtspflicht gegenüber dem Präsidium und  

  Führung einer verbandseigenen Finanzgebarung 

Rechtsgeschäfte nach dem Vereinsgesetz 2002 

In der Führung des Bezirksverbandes steht dem Bezirksobmann ein Bezirksausschuß zur Seite, der aus einem oder zwei Bezirksobmann-Stellvertretern, einem Schriftführer, einem Kassier und wenn erforderlich, aus weiteren Referenten zu bestehen hat. 

Der Bezirksobmann, der Bezirksausschuß und die    Rechnungsprüfer werden von den ordentlichen    Mitgliedern des Tiroler Kameradschaftsbundes    (Ortskameradschaften des Bezirkes) auf dem    Bezirksdelegiertentag gewählt und üben ihre Funktion mit    der für die Wahrung der Vereinsinteressen gebotenen    Sorgfalt und Verantwortung ehrenamtlich aus. 

Die Funktionsdauer der gewählten Funktionäre beträgt maximal vier Jahre. 

Die organisatorische Durchführung des Bezirksdelegiertentages obliegt dem Bezirksverband, wofür dieser Durchführungsbestimmungen zu beschließen und dem Tiroler Kameradschaftsbund vorzulegen hat. 

Art und Durchführung der Wahlen und die Zusammensetzung des Bezirksdelegiertentages hat der Bezirksverband im Sinne demokratischer Grundsätze selbst zu bestimmen. Der jeweils gültige Wahlmodus und alle Wahlergebnisse sind vom Bezirksverband dem Vorstand des Tiroler Kameradschaftsbundes ehest mitzuteilen. 

Für wesentliche Entscheidungen hat der Bezirksobmann den Bezirksdelegiertentag einzuberufen, von welcher der teilnahmeberechtigte Vorstand des Tiroler Kameradschaftsbundes zu verständigen ist. 

Das Präsidium kann bei Vorliegen eines triftigen Grundes einen außerordentlichen Bezirksdelegiertentag einberufen. 

Der Bezirksobmann muß einen Bezirksdelegiertentag binnen Monatsfrist einberufen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Ortskameradschaften des Bezirkes schriftlich beantragt wird. Die Anträge sind beim Bezirksobmann und im Falle der Annahmeverweigerung beim Vorstand des Tiroler Kameradschaftsbundes einzureichen. 

 

 

Im Bild TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter, Wörgl, mit seinen Stellvertretern Herbert Rupprechter, Brandenberg, und Rudolf Baumgartner, Niederndorf, sowie ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer, Wals-Siezenheim/Salzburg  (2. v. li.) im Jahr 2018.  Foto: Martin/TKB 

Tiroler Kameradschaftsbund unter neuer Führung

HOPFGARTEN (WM). Am Samstag, den 9. Oktober 2021, ging in Hopfgarten der  ordentliche Landesdelegiertentag des Tiroler Kameradschaftsbundes über die Bühne.  Ort der Generalversammlung war  die "Salvena",  wo  200  Kameradinnen und Kameraden die Weichen für die künftige Arbeit im Traditionsverband stellten. 

Einstimmig gewählt wurden Präsident  Franz Xaver Gruber, Innsbruck, Vizepräsident Roman Burgstaller, Brandenberg, Vizepräsident Siegmund Enzinger, Stams, Vizepräsident  Gerhard Schreder, Waidring,  Landesschriftführer  Walter Hohenauer, Wörgl,  Landesschriftführerstellvertreter Hannes Treibenreif, Matrei/Brenner, Landesfinanzrefereintin Maria Luise Reichholf, Weer,  Landesfinanzreferentin-Stv.  Dietmar Nardin, Innsbruck. Als neue Rechnungsprüfer fungieren Anton Stallbaumer und  Josef Köll. 

Coronabedingt fand dieser Delegiertentag mit einem Jahr Verspätung statt. Die Aufbruchstimmung am 9. Oktober mit dem bisher geschäftsführenden und nunmehr von der Generalversammlung einstimmig gewählten Präsidenten Franz Xaver Gruber (ehem.  Vizebürgermeister von Innsbruck) an der Spitze war nicht zu übersehen.  Die besten Wünsche für die Zukunft sprachen Landesrat Hannes Tratter, Miitärkommandant Brigadier Ingo Gstrein, ÖKB-Vizepräsident Alwin Denz und der Sprecher des Traditionsforums Tirol,  Franz Hitzl,  aus.

Franz Xaver Gruber versprach den Delegierten, "ein aktiver und anständiger Präsident" zu sein und  führte aus, dass der TKB im Sinn der umfassenden Landesverteidigung weiterhin ein verlässlicher Partner des Bundesheeres  sein werde. Er bat die Kameradinnen und Kameraden bei der Werbung neuer Mitglieder mitzuhelfen und er kündigte an, dass auch die Öffentlichkeitsarbeit angekurbelt würde.  Für Gruber ist der Kameradschaftsbund  ein moderner  Verband,  einer mit sozialen Stärken, der im Hinblick auf eine zunehmend unruhiger werdenden Welt Hilfsbedürftigen vor Ort verantwortungsvoll begegnen müsse. 

Allen ausgeschiedenen Funktionären wurde herzlichst gedankt. Im Mittelpunkt dieser Dankabstattung stand Ehrenpräsident Hermann Hotter, der den TKB immer wieder durch schwierige Zeiten manövriert hatte, zuletzt bei der Suche nach einem  neuen Präsidenten. 

Bürgermeister Paul Sieberer konnte auf diesem Landesdelegiertentag das Verdienstkreuz in Gold des Tiroler Kameradschaftsbundes entgegennehmen. 

 

Der Bezirk Kufstein ist  mit drei Funktionären im TKB-Vorstand bzw. - Präsidium vertreten: Mit Roman Burgstaller vom Veteranenverein Brandenberg  als neuem Vizepräsidenten, mit   Landesschriftführer Walter Hohenauer sowie  Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter, beide von der Kameradschaft Wörgl. 

 

Fotos. TKB

In der Bildmitte der frühere TKB-Präsident Landesrat Hannes Tratter und Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein mit v. li.: Finanzreferentin Maria Luise Reichholf, Vizepräsident Roman Burgstaller, Präsident Franz Xaver Gruber, Landesschriftführer Walter Hohenauer,  Schriftführer-Stv. Hannes Treibenreif,  Finanzreferentin-Stv. Dietmar Nardin,  Vizepräsident Gerhard Schreder,  Vizepräsident Siegmund Enzinger, Ehrenpräsident Hermann Hotter. 

Der Landesdelegiertentag des Tiroler Kameradschaftsbundes in Hopfgarten hatte einen feierlichen Auftakt. Im Bild Landesrat Hannes Tratter, TKB-Präsident Franz Xaver Gruber,  Militärkommandant Ingo Gstrein, Vorarlbergs Kameradschaftsbundpräsident Oberst  Alwin Denz (in Vertretung des ÖKB-Präsidenten Ludwig Bieringer),  Militärpfarrer Christoph Gmachl-Aher, Bgm. Paul Sieberer und Bataillonskommandant Hubert Ampferer beim Abschreiten der Formationen anlässlich des landesüblichen Empfangs. Die Musikkapelle Hopfgarten und die Ehrenkompanie des Veteranenvereins Brandenberg leisteten dazu einen hervorragenden Beitrag. 

Militärpfarrer Landeskurat Christoph Gmachl-Aher zelebrierte die Hl. Messe im Salvenasaal, die von einer Bläsergruppe der Musikkapelle Hopfgarten festlich umrahmt wurde.

Soldaten- und Gelöbniswallfahrt 2021 in Mariastein

TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter konnte  zur 103. Wallfahrt in Mariastein  Erzbischof Franz Lackner und Landesrat Hannes Tratter begrüßen. 

Am ersten Sonntag im September fand wieder die traditionelle Sodaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein statt, mittlerweile die 103. seit Ende des Ersten Weltkrieges. Erzbischof Franz Lackner zelebrierte die Feldmesse  mit  Wallfahrtspfarrer Bezirkskurat Matthias Oberascher und Militärpfarrer Landeskurat Christoph Gmachl-Aher. 

Lackner war voll Freude über den  Anblick  im Schlosshof, denn  rund 40 Fahnenabordnungen von Traditionsvereinen aus Tirol und Bayern haben diese Wallfahrt mitgetragen und verkörperten  damit ihren Glauben und ihre Treue. Zuvorderst standen wieder die Bundesmusikkapelle Mariastein-Angerberg, die Ehrenkompanie des Veteranenvereins Brandenberg und die Landesstandarte des TKB.

Die 103. Wallfahrt wird von bleibender Erinnerung sein, denn erstmals war mit Erzbischof Franz Lackner ein Mitglied des Tiroler Kameradschaftsbundes und ehemaliger Bundesheerangehöriger am Altar zu begrüßen. Der gebürtige Steirer  (*1956) hatte   in Zypern, wo er von 1978 bis 1979 als UNO-Soldat gedient hatte,  zu seiner Berufung zum Priestertum gefunden.  "Ich verdanke dem Militär sehr viel", so der Erzbischof. Als  "Zugskommandant der Reserve" grüßte er  in Mariastein besonders  den Militärkommandanten von Tirol,   Ingo Gstrein. 

Höchstanwesender  war Landesrat Hannes Tratter, der die Grüße des Landeshauptmannes Günther Platter überbrachte.  Für Tratter ist die Mariasteiner Wallfahrt mehr als die Dankabstattung heimgekehrter Soldaten, sie ist für ihn auch eine stete Mahnung gegen den Krieg. 

Der neue Präsident des Tiroler Kameradschaftsbundes, Franz Xaver Gruber, erhielt von   der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (mit der es bereits seit 40 Jahren eine freundschaftliche Beziehung gibt) das Ehrenkreuz in Silber am Bande verliehen. Dieter Holdenried vom BKV-Präsidium übergab die Auszeichnung  mit den besten Wünschen für den neuen Amtsträger und seine Vorstandschaft. Dafür bedankte sich der Geehrte sehr herzlich. Franz Xaver Gruber versprach seinen Tiroler Kameraden ein guter Präsident zu sein und dankte Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter für seine wertvolle Hilfestellung im Verlauf  des Amtswechsels an der Spitze der rund 12.000 Mitglieder. 

Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein  ist der  Erinnerungskultur des Tiroler Kameradschaftsbundes sehr verbunden und weiß die Wallfahrt zum Marienheiligtum auch privat zu schätzen. Tradition hat beim Bundesheer einen hohen Stellenwert.  Werte wie Mut, Zusammenhalt und Einigkeit seien adäquate Mittel, um in schwierigen Situationen bestehen zu können, so Gstrein, der  dem TKB  die weitere  Unterstützung des Bundesheeres zusicherte. 

Mariasteins Bürgermeister Dieter Martinz erinnerte an die Entstehung der Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in seiner Gemeinde. "Die Jungen heute könnten es sich nicht vorstellen, tagtäglich Angst um´s eigene Leben zu haben", befand Erzbischof Franz Lackner in seiner Predigt und sprach dabei die aktuelle Lage in Afghanistan an: Er plädierte  an die Politik, die Herzen zu öffnen und  sich der Flüchtlingsproblematik nicht grundsätzlich zu versperren, sonst würde man schuldig vor Gott, aber auch vor   den Menschen". "Erst recht sitzen wir in einem Boot, wenn es um die Klimakatastrophe geht. Da helfen keine Zäune und Absperrungen", so  der Erzbischof.  

Die Wallfahrt ging mit einer Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal und mit dem Abspielen des Liedes vom Guten Kameraden, der Landes- und Bundeshymne sowie einer beeindruckenden Defilierung zu Ende. 

 

Auf dem Foto zu sehen ist die Meldung von Bezirkskommandant Hubert Ampferer an den Höchstanwesenden der 103. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt, Landesrat Hannes Tratter, mit auf dem Bild v. li.  Kaiserjäger-Bundesobmann Romed Giner, Bataillonskommdandant-Stv.  Hans Ampferer, der neue TKB-Präsident Franz Xaver Gruber, Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein, Erzbischof Franz Lackner, die TKB-Präsidiumsmitglieder Marialuise Reichholf und Walter Hohenauer sowie Bezirksobmann  TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter.

Die Bezirksfahne Kufstein ist seit langen Jahren in den Händen der Kameradschaft Wörgl. Bei der 103. Wallfahrt schlüpfte Michael ("Mike") Obergantschnig in die Rolle des Fähnrichs, seine Begleiter waren Hermann Prevedel und Josef Boros. 

Landesrat Hannes Tratter hält die Traditionen in Tirol hoch und ist ressortmäßig auch als Politiker für sie zuständig. Ein Bekenntnis dazu hat er bei der jüngsten Mariasteiner Wallfahrt wieder abgelegt. Als ehemaliger Präsident des Tiroler Kameradschaftsbundes konnte er  von Wallfahrtspfarrer Bezirkskurat Matthias Oberascher einen Pilgerstab entgegennehmen. Links im Bild Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein und TKB-Präsident Franz Xaver Gruber. 

Dieter Holdenried zeichnete TKB-Präsident Franz Xaver Gruber mit dem Ehrenkreuz in Silber am Bande aus und erinnerte an die 40-jährige Freundschaft zwischen den Bayerischen und Tiroler Kameraden, die von Ehrenmitglied Otto Weigl, dem ehemals 1. Kreisvorsitzenden der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung Neuburg-Schrobenhausen initiiert wurde.  Weigl ist Ehrenmitglied des Bezirksverbandes Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes. 

Gedenken an die Toten und Gebet für den Frieden: Wallfahrtspfarrer Matthias Oberascher, Erzbischof Franz Lackner und Militärpfarrer Christoph Gmachl-Aher (v.li.).  Die Liste der Ehrengäste unter den Mariasteiner Wallfahrern 2021 war lang: Landesrat Hannes Tratter, LAbg. Claudia Hagsteiner, LAbg. Barbara Schwaighofer, Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein,  Bgm. Dieter Martinz, Mariastein, Bgm. Walter Osl, Angerberg, Vizebgm. Manfred Wimpissinger, Angath, TKB-Präsident Franz Xaver Gruber,   TKB-Präsidiumsmitglieder Finanzreferentin Marialuise Reichholf,  Organisationsreferent Herbert Rupprechter,  Schriftführer Walter Hohenauer,  Bezirksobmann Ulrich Apperle;  Kriegsopferverbands-Landesobmann RR Walter Doblander, Bezirksvorsitzender Oberbayern-West der Bayerschen Krieger- und Soldatenvereinigung Dieter Holdenried, Kurator Schwarzes Kreuz Tirol Brigadier Franz Birkfellner,  Unteroffiziersgesellschaft Tirol-Präsident Vizeleutnant i. R. Christian Trobos,  Kaiserjäger -Bundesobmann  Mjr. Romed Giner,  Präsident der Gesellschaft für Sicherheit und Landesverteidigung Prof. Erich Wörister,  Vorstand der Interessensgemeinschaft der Krieger-, Veteranen und Soldatengemeinschaften im Landkreis Rosenheim Pius Graf,  Landesschützenmeister Andreas Hauser,  Viertlkommandant Landesschützenmeister Manfred Schachner, Bataillonskommandant-Stellvertreter  Hans Ampferer, Ehren-Landesschützenmeister Hansjörg Mair. Fotos: TKB/Martin

Gebete für den Frieden - Hunderte Pilger bei Gelöbniswallfahrt

Rund 70 Vereine nahmen an der 100. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt am 2. September in Mariastein teil. Im Bild Landesrat Hannes Tratter, TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter und ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer  (v. re.) beim Abschreiten der Ehrenformation des  Veteranenvereins Brandenberg. Tratter wurde an diesem Tag mit dem Goldenen Ehrenkreuz des Tiroler Kameadschaftsbundes ausgezeichnet und damit seine Verdienste als ehemaliger TKB-Präsident gewürdigt. Fotos: TKB/Martin

Alt-Erzbischof Alois Kothgasser, Wallfahrtskurat Pfarrer Matthias Oberascher und Militärpfarrer Hans Peter Schiestl zelebrierten den Gottesdienst im Schlosshof des Wallfahrtheiligtums Mariastein.

Die Bürgermeister Hannes Neuhauser,  Walter Osl,  Josef Haaser,  das Ehepaar Rosi und Ludwig Bieringer  (ÖKB-Präsident),  Bgm. Dieter Martinz,  Landesrat Hannes Tratter,  die LAbg. Barbara Schwaighofer, Nationalrätin Carmen Schimanek, Nationalrat Josef Lettenbichler und TKB-Vizepräsident Hans Peter Koidl während der Pilgermesse. 

Auch die Landesstandarte des Tiroler Kameradschaftsbundes fehlte nicht bei der 100. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein. Die Traditionsveranstaltung  wurde von TKB-Ehrenpräsident Bezirksobmann Hermann Hotter mit der Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg ausgerichtet . Rund 70 Fahnenabordnungen aus Tirol, Südtirol und Bayern konnten begrüßt werden. Hunderte Wallfahrerinnen und Wallfahrer haben an diesem denkwürdigen Tag den Wallfahrtsort bevölkert.  Auch eine Ausstellung über frühere Gelöbniswallfahrten war zu sehen, zusammengestellt von Orts-Chronistin Gerda Penz.

"100 Jahre Gelöbniswallfahrt Mariastein, 100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges, 100 Jahre Republik Österreich" diese drei Jubiläen wurden  am ersten September-Sonntag 2018 feierlich begangen. 

Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter empfand es als besondere Ehre, dass  rund 70 Vereine zur 100. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt nach Mariastein gekommen waren. Neben den zahlreichen Fahnenabordnungen des Tiroler Kameradschaftsbundes nahmen auch Abordnungen von Schützenkompanien und Schützengilden, Kaiserjägern, Kaiserschützen, Alpinis und anderen Traditionsvereinen an der geschichtsträchtigen Wallfahrt im  Schlossheiligtum teil. 

Als besondere Auszeichnung wurde es  empfunden, dass Alt-Erzbischof Alois Kothgasser mit Wallfahrtkurat Pfarrer Matthias Oberascher und Militärpfarrer Hans Peter Schiestl die Pilgermesse zelebrierte. Rund 600 Wallfahrer haben an diesem Tag Mariastein bevölkert. Sie alle wurden von Bürgermeister Dieter Martinz herzlich willkommen geheißen. 

 

Entstehungsgeschichte der Wallfahrt 

Bereits wenige Monate nach Ende des Ersten Weltkrieges, also vor 100 Jahren, hatten sich  Kameraden des 1. Tiroler Landsturmregiments zur Wallfahrt in Mariastein getroffen, um ihrer gefallenen und vermissten Kameraden zu gedenken. Sie kamen damit einem Gelöbnis nach, das  sich die zwei jungen Soldaten Hans Gruber aus Kufstein und Andrä Adamer aus Langkampfen im November 1914 bei einem schweren Gefecht an der serbischen Front gegeben hatten, nämlich alljährlich zur Mutter Gottes nach Mariastein zu pilgern, wenn sie heil in die Heimat zurückkämen. Waren es in den Anfangsjahren die Heimkehrer selbst, die an der Wallfahrt teilnahmen, so sind es heute deren Kinder, Enkel- und Urenkel, die sich ihrer Vorfahren erinnern. 

 

Ansprachen

Bürgermeister Martinz nahm das 100-Jahr-Jubiläum zum Anlass, allen zu danken, die  diese Wallfahrt organisieren und ausrichten, dem Bezirksverband Kufstein mit Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter, der Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg mit Obmann Georg Kreutner und allen Helfern und Mitarbeitern. Martinz dankte aber auch den Kameradschaften, allen Abordnungen der Traditionsvereine, der Bundesmusikkapelle Angerberg-Mariastein und allen Pilgern, die der Mariasteiner Wallfahrt die Treue halten, dafür sorgen, dass die Erinnerung an  den  Krieg  nicht in Vergessenheit gerät und an die nächsten Generationen weitergegeben wird.

Der Präsident der bayerischen Kameradschafts- und Soldatenvereinigung Hans Schiener (80.000 Mitglieder) unterstrich mit dem Verbandsspruch "In Treue fest"  das Gedenken an die Toten und Vermissten der Weltkriege und  brachte mit seinem Kommen die Freundschaft zwischen den Tiroler und Bayerischen Kameraden zum Ausdruck, die bereits über 35 Jahre währt.

ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer erinnerte an die Generalmobilmachung  am  31. Juli 1914. "Viele Soldaten sind damals eingezogen worden. Es herrschte  die Meinung, zu Weihnachten sind wir wieder zurück. Für viele Soldaten sind es vier Weihnachten geworden, die sie im Feld verbracht haben und für 9,7 Millionen Soldaten gab es keine Weihnachten mehr, sie sind an den verschiedenen Kriegsschauplätzen gestorben. Zehn Millionen Zivilisten waren auch Opfer dieses Weltkrieges", so   Präsident Bieringer, der sich  im Namen des Österreichischen Kameradschaftsbundes bei den Organisatoren für die Aufrechterhaltung der Mariasteiner Wallfahrt bedankte,  "denn tot ist nur, wer vergessen wird". 

Landesrat Hannes Tratter zollte der Ehrenkompanie Veteranenverein Brandenberg Respekt für  die präzise geschossenen Ehrensalven. Er würdigte die Mariasteiner Wallfahrt als traditionellen Ort des Gedenkens und des gemeinsamen Bekenntnisses  für den Frieden und bat, das Gedenken auch in den kommenden 100 Jahren fortzuführen. Landesrat Tratter wurde von Hermann Hotter und TKB-Vizepräsident Hans Peter Koidl mit dem Goldenen Ehrenkreuz des Tiroler Kameradschaftsbundes ausgezeichnet, dies in Würdigung seiner Arbeit als ehemaliger TKB-Präsident.  

Alterzbischof Alois Kothgasser   freute sich über die vielen Wallfahrtsteilnehmer aus  Tirol, Südtirol und Bayern: "Es ist gut, dass wir zur Gottesmutter nach Mariastein kommen, um zu danken, aber auch -mit Blick auf unsere Zeit - zu bitten." Auch Kothgasser sprach den Ersten Weltkrieg an und den noch schlimmeren Zweiten Weltkrieg mit mehr als 55 Millionen Toten: "Jede Kriesgshandlung, ob klein oder groß,  ist ein Verbrechen gegenüber Gott und den Menschen. Waffenarsenale (atomare, biologische und chemische)  mögen zur Abschreckung dienen, aber was erzeugt wird an Waffen, wird auch eingesetzt, das ist die Erfahrung der Geschichte", so der Alterzbischof.  "Wenn wir, die Menschen  -alle - uns an die zehn Gebote Gottes halten wollten, würde die Menschheit vermutlich anders aussehen. Wenn wir allein die goldene Regel beachten würden  `Was du nicht willst, das man dir tu, das füg´auch keinem anderen zu´, das würde vieles verändern.", so der Erzbischof.

 Bezirksobmann Hotter hatte die vielen Pilger in Mariastein auch im Namen von Viertelkommandant Landesschützenmeister Major Manfred Schachner begrüßt. Dass Schachner neben ihm am Podium stand dokumentierte die Zusammenarbeit des Tiroler Kameradschaftsbundes mit dem Bund der Tiroler Schützenkompanien und dem Landesschützenbund.   

 

Zahlreiche Ehrengäste

Zu den Ehrengästen zählten neben den  genannten Personen (Ansprachen und Predigt) auch die Nationalräte Carmen Schimanek und Josef Lettenbichler, die Landtagsabgeordnete Barbara Schwaighofer, Bezirkshauptmann Landesoberschützenmeister Christoph Platzgummer, Bürgermeisterin Hedi Wechner, die Bürgermeister Walter Osl, Josef Haaser, Hannes Neuhauser, Landesrat und Vizepräsident des Tiroler Landtages a. D.  Bezirksoberschützenmeister Hannes Bodner,  Schützenbataillonskommandant Major Hermann Egger,  Landesschützenmeister Andreas Hauser,  Ehren-Landesschützenmeister Hansjörg Mair,  der Kurator des Schwarzen Kreuzes, Landesgeschäftsstelle Tirol Brigadier i. R. Franz Birkfellner,  der Präsident der wehrpolitischen Gesellschaft OSR Prof. Erich Wörister,  der Vertreter des Militärkommandanten von Tirol, Oberst Anton Frisch, die päpstlichen Bruderschaftsmitglieder Santa Maria dell` Anima mit  Theresia Reitsamer, der Sprecher des Traditionsforums  Tirol, Vizeleutnant i. R. Franz Hietzl,  die Alpinis Sektion Bozen mit Vizepräsident Marco Tomazzoni, der Bezirksvorsitzende von Oberbayern-West Günther Holdenried, die Ehrenmitglieder des TKB-Bezirksverbandes Kufstein Andreas Bramböck, Adi Lengauer, Peter Schwarzenauer, Otto Weigl.

 

Dank

Ein besonderes Vergeltsgott erging an die Bundesmusikkapelle Angerberg-Mariastein mit  den  Gebrüdern Mösinger als Obmann und Kapellmeister,  an den Veteranenverein Brandenberg mit Obmann Herbert Rupprechter und  Hauptmann Bezirkskommandant Hubert Ampferer, an die Harfenspielerin Magdalena Außerlechner, an die Bürgermeister der Gemeinden Mariastein, Angath, Angerberg, Martinz, Haaser und Osl, an die Kameradschaft selbst, einschließlich Feuerwehr, freiwilligen Helfern und Mitwirkenden, die für den Ablauf der Wallfahrten verantwortlich zeichnen.  Dem Bundesheer wurde für die Beistellung der militärischen Ehrenwache gedankt.  

Fotos: TKB/Martin

 

Zum Gedenken an die Treue und Opferbereitschaft der Tiroler Landsturmmänner von 1914-1918 wurde im Jahre 1926 am Felsen des Marienheiligtums ein Denkmal für die gefallenen Kameraden errichtet. Es stammt vom Bildhauer Jakob Silberberger aus Kramsach. Am 2. September, erfolgte im Rahmen der  100. Wallfahrermesse wieder eine feierliche Kranzniederlegung beim Abspielen des Lieds vom Guten Kameraden, der Landeshymne  und der Bundeshymne durch die Musikkapelle Angerberg-Mariastein.  Das Bundesheer hielt die Ehrenwache. 

 

Hotter wieder TKB-Präsident

Unser Bezirksobmann und Ehrenpräsident des Tiroler Kameradschaftsbundes, Hermann Hotter   hat neuerlich das Amt des TKB-Präsidenten übernommen. Seine Wahl erfolgte am 6. September 2018 in einer außerordentlichen Präsidiumssitzung.  Die Nachbesetzung wurde aufgrund des Rücktritts von NR Dominik Schrott aus allen öffentlichen Ämtern notwendig. Schrott war bekanntlich nur über wenige Wochen geschäftsführender TKB-Präsident gewesen.  Mit der Wiederbestellung Hotters  haben die Funktionäre auf einen bewährten Funktionär gesetzt. 1994 wurde Hermann Hotter zum Obmann der Kameradschaft Wörgl gewählt, 1997 erfolgte seine Wahl zum Bezirksobmann des stärksten TKB-Bezirkes Kufstein. Im Jahr 2000 wurde Hotter Vizepräsident des TKB, 2002 stellte er sich als geschäftsführender Präsident zur Verfügung, 2004 wurde er zum  Präsidenten des Tiroler Kameradschaftsbundes gewählt, den er bis 2016 anführte. Seit seinem Rücktritt führt er den Titel eines Ehrenpräsidenten.  Auf dem  Landesdelegiertentag  2020 wird ein neuer Präsident gewählt. Hermann Hotter wird nicht mehr kandidieren.

Tirols Militärkommandant als Vortragender in Wörgl

TKB-Präsident Hermann Hotter begrüßte Generalmajor Mag. Herbert Bauer in Wörgl.

 Tirols Militärkommandant Generalmajor Herbert Bauer  referierte  am Freitag, den 9. November, um 19 Uhr auf Einladung von TKB-Präsident, Bezirks- und Ortsobmann Hermann Hotter im Hotel "Alte Post" in Wörgl über "Die sicherheitspolitische Entwicklung unter Berücksichtigung von Terror und Migration". Bauer beleuchtete  die Politik der Großmächte Amerika, Russland, China und ihr Bemühen, in jedem Fall militärisch stark zu bleiben bzw. noch stärker zu werden, um im  weltpolitischen Geschehen tonangebend sein zu können. Er sprach über die Osterweiterung der Europäischen Union, über die Annektion der Halbinsel Krim im Schwarzen Meer unter Wladimir Putin und über provokative militärische Auftritte Russlands gegenüber den NATO-Verbündeten.

Höchst interessant waren  auch seine Ausführungen zur weltweiten Bevölkerungsentwicklung:  Sie explodiert in Asien und  Afrika, sie steigt in Nord- und Südamerika,  in Europa hingegen sinkt sie. "Es gibt offenbar keine Bereitschaft der europäischen Bevölkerung - aus welchen gesellschaftspolitischen Gründen immer - sich zu vermehren", so Generalmajor Herbert Bauer.  Auf das Problem hätte die UNO bereits 2001 hingewiesen. In der Studie "Ersatz der Bevölkerung durch Migration" (!)  wurde ausgerechnet, wie viele Leute von außen einem europäischen Land zugeführt werden müssten, damit dort das  Arbeits-, Wirtschafts-  und Sozialsystem nicht kippt.  Deutschland bräuchte demnach eine Zuwanderung von ca. 6.500 Migranten pro Million Einwohner im Jahr. Bei 80 Millionen Menschen wären das rund 500.000 Migranten. Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau vertritt die These, dass die Zuwanderung das entscheidende Instrument gegen die Folgen des demografischen Wandels sei. "Wenn sich nichts ändert, erwartet uns eine Zukunft mit weniger Arbeitskräften und mickrigen Wachstumsraten.  Durch die Veränderung der Altersstrukturen würden ältere Generationen an politischem Einfluss gewinnen. Dadurch würde Deutschland zu einem  statischen, risikoscheuen und in sich gekehrten Land werden. Besitzstände zu wahren würde wichtiger sein als Neues zu schaffen".

Andererseits sind Millionen von Menschen auf der Flucht, um  in ein besseres Land  zu gelangen.    

Generalmajor Bauer sprach über den Kampf gegen das Schleppertum im Mittelmeerraum und nannte Zahlen über das Flüchtlingsaufkommen  auf der Balkanroute mit dem Hotspot Kufstein  sowie am Brennerpass im Jahr 2015.    

Auch das Thema "Terror" hat im Vortrag  nicht gefehlt.   Wenngleich die Bedrohung  in Österreich als niedrig eingestuft wird, hätten  sich Polizei und Militär sehr wohl intensiv damit zu befassen.  Ein  neues "Schlachtfeld" sei der Cyberraum: Auch da brauche es starke Strukturen, um dieser "modernen Kriegsführung"  Paroli bieten zu können.

 "Die Welt ist spannend" stellte  der Militärkommandant in seinem rund einstündigen Vortrag fest und kam damit  auf zwei weitere Kapitel militärischer Arbeit zu sprechen: auf die   Begleitung   des jährlichen Weltwirtschaftstreffens in Davos (CH) in Form  gezielter Luftraumüberwachung  und auf die militärische Obsorge beim  EU-Justiz- und Innenministertreffen Mitte Juli 2018 in Innsbruck im Rahmen des Vorsitzes Österreichs in der Europäischen Union. Die EU-Flotte für die Minister und ihre Begleitung umfasste 116 Fahrzeuge. U. a.  war eine Schutzkompanie vorhanden, für den Fall eines Giftgasanschlages sogar eine ABC-Abwehrkompanie, es wurde ein Drohnenabwehrsystem beim Kongresshaus eingesetzt und es wurde der sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz am Brenner versehen. 

Das Bundesheer leistet wertvolle Dienste bei   Naturkatastrophen im Land, wie wir sie auch heuer wieder erlebt haben. Und nicht ohne   Stolz erwähnte Generalmajor Herbert Bauer in seinem Vortrag auch  die Mitwirkung  von Tiroler Soldaten  an Friedensmissionen in  den verschiedensten Ländern der Erde, etwa in Mali, im Libanon, im Kosovo und in Bosnien.

Zahlreiche Mitglieder des Kameradschaftsbundes, darunter  Bezirksfunktionäre und viele Obmänner, auch Kaiserjäger, Mitglieder von Schützenkompanien und - Gilden wohnten dem Vortrag bei.  Besonders herzlich begrüßt wurden der Viertlkommandant-Stv. vom Bund der Tiroler Schützenkompanien, Hauptmann Georg Huber und der Landesobmannn des Tiroler Kriegsopferverbandes, Oberst a. D. Walter Doblander.  

"Wir brauchen das Bundesheer und das Bundesheer braucht uns", hielt Hermann Hotter in seinem Statement fest, dem es als Präsident des  TKB jedesmal sauer aufstößt, wenn  das Militär  als nicht notwendig erachtet wird, weil man ohnehin in einem neutralen Land lebe.

Die Zuhörer nahmen vom Angebot des Militärkommandanten zur Fragestellung eifrig Gebrauch. Ein Thema dabei war die über viele Jahre praktizierte  Demontage des Bundesheeres  durch die Politik, wobei auch der Kasernenverkauf in Kufstein zur Sprache gebracht wurde.  

Wer sich  übrigens militärisch weiterbilden will,  der  hat Gelegenheit dazu,  freiwillig an Übungen teilzunehmen. " Jeder der zu uns kommen möchte  und über  körperliche Fitness verfügt, kann Milizsoldat werden, ich bräuchte sie ganz dringend", so der Militärkommandant.

125 Jahre Veteranenverein Brandenberg und 55. Bezirksfest

Die Feldmesse wurde beim Melcherbauern abgehalten. Foto: Privat

BRANDENBERG. Der Veteranenverein Brandenberg feierte am  13. und 14. Juli sein 125. Bestandsjubiläum. Gleichzeitig wurde das 55. Bezirksfest des Bezirksverbandes Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes begangen. Als Gratulanten waren 37 Abordnungen aus den Bezirken Kufstein, Kitzbühel, Schwaz und aus dem Tiroler Oberland aufmarschiert, auch eine Abordnung aus Vorarlberg mit Landesobmann Alwin Denz war gekommen,  besteht doch zwischen den Kameradschaftsverbänden von Tirol und Vorarlberg  eine 20-jährige Partnerschaft.
 
Die Feldmesse wurde von Militärpfarrer Landeskurat Johannes Peter Schiestl und Pater Josef Angerer zelebriert.   Als Ehrenformationen umrahmten die Musikkapelle Brandenberg und die Schützenkompanie Brandenberg das Fest. Glaube und Tradition, das Besinnen auf unsere Wurzeln und der Gründungsgedanke  der Heimkehrervereine, insbesondere des Veteranenvereins Brandenberg standen im Mittelpunkt der Ansprachen.
Der Veteranenverein Brandenberg  wurde bereits 1894 unter dem Protektorat von Oberstleutnant Ludwig Elder v. Schnorr gegründet und ist somit einer der ältesten und mitgliederstärksten Formationen des Landes. Obmann Herbert Rupprechter zitierte  aus der umfangreichen Chronik (ein Bericht über den Verein ist auf den Seiten 44 - 49 im Jahrbuch 2019 des TKB abgedruckt). 
Die vielen Fahnenabordnungen und  rund 500 Mitwirkenden in ihren Uniformen und Trachten ergaben ein eindrucksvolles Bild.  Obmann  Rupprechter und seine Kameraden konnten die Glückwünsche vieler Ehrengäste entgegennehmen,  von den Ehrenschützern Bezirkshauptmann Christoph Platzgummer, Bürgermeister Hannes Neuhauser und TKB-Präsident Hermann Hotter ebenso wie von  NRin Carmen Schimanek, LAbg. Claudia Hagsteiner, Vbgm. Georg Haaser, Altbürgermeister Albert Ender, Vorarlbergs Kameradschaftsbund-Präsident Alwin Denz, Bezirksobfrau Marialuise Reichholf,  Bezirksobmann Hans Peter Koidl,   Schützenmajor Bataillonskommandant Hermann Egger, vom Präsidenten der Österreichischen Gesellschaft für Landesverteidigung und Sicherheitspolitik in Tirol,  Prof. Erich Wörister, vom  Präsidenten der Unteroffiziersgesellschaft Tirol, Anton Krickl sowie von Landesschützenmeister Andreas Hauser.
Die Brandenberger Veteranen sind  als einziger waffentragender Kameradschaftsverein eine Besonderheit  und der Stolz des Kameradschaftsbezirkes Kufstein, dem mitgliederstärksten Kameradschaftsbezirk in Tirol.    Insgesamt wurden bereits  vier Bezirksfeste seit dem Jahr 1963 in Brandenberg durchgeführt.   
Veteranenobmann Herbert Rupprechter bedankte sich    anlässlich  der 125-Jahr-Feier    bei der Pfarre, bei den Feuerwehren von Brandenberg und Aschau für den Ordnungsdienst, bei der Bundesmusikkapelle Brandenberg und der Schützenkompanie  Brandenberg     sowie bei allen, die mitgeholfen haben, das Fest auszurichten und mitzugestalten. Ein ganz besonderer Dank erging an die Ehrendamen für das Spenden der Erinnerungsbänder sowie an den Melcherbauern Werner Auer  für die Zurverfügungstellung des Festplatzes.
Den Jubiläumsabend in der Stocksporthalle am 13. August  gestalteten   die Gruppe "Tiroler Schwung" und die Heimatbühne Brandenberg, zum sonntäglichen Frühschoppen spielte nach der Defilierung   die Kapelle "Tinitus", für den Festausklang sorgte das  Brandenbergduo Heini und Ingo.     

 

                    

101. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein: Totengedenken und Gebet für den Frieden

Empfang für den Altlandeshauptmann Landtagspräsidenten a. D. Herwig van Staa vor dem "Mariasteiner Hof". 

 Am 1. September 2019 stand Mariastein wieder ganz im Zeichen der Soldaten- und Gelöbniswallfahrt, die heuer zum 101. Mal veranstaltet wurde. Der Bezirksverband Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes und die Kameradschaft Mariastein-Angath-Angerberg   hatten zur Teilnahme eingeladen sodass Bezirksobmann TKB-Präsident Hermann Hotter rund 40 Abordnungen aus Tirol, Südtirol, Salzburg, Oberösterreich und Bayern  mit etwa 400  Kameradinnen und Kameraden begrüßen konnte.  Ehrenformationen waren neben der TKB-Landesstandarte traditioneller Weise die Bundesmusikkapelle  Angerberg-Mariastein und der Veteranenverein Brandenberg. Das Bundesheer stellte eine Ehrenwache. 

Die Hl. Messe im Schlosshof zelebrierten  Pfarrer Matthias Oberascher, der auf den Tag genau vor 20 Jahren seinen Dienst als Wallfahrtspfarrer von Mariastein angetreten hatte, und Militärpfarrer Hans Peter Schiestl. TKB-Ehrenmitglied Alt-Landeshauptmann und Landtagspräsident a. D. Herwig van Staa wohnte mit seiner Frau  Luise, Fahnenpatin des Tiroler Kameradschaftsbundes, der Gelöbniswallfahrt bei. Als höchstanwesendem Vertreter des Landes wurde ihm ein feierlicher Empfang bereitet, mit  Ehrensalut unter dem Kommando von Bezirkskommandant Hubert Ampferer.    Bürgermeister Dieter Martinz freute sich über so viel Zuspruch zur Wallfahrtsgemeinde und zum  Schlossheiligtum, das nicht nur bei vielen Wallfahrten im Mittelpunkt steht, sondern  das ganze Jahr über Pilger  anzieht, die  Trost und Hilfe suchen.

Für Bezirkshauptmann Christian Platzgummer  ist der Kameradschaftsbund eine  unverwüstliche Einrichtung zur Mitteilung von Vergangenheit und Zukunft, Glaube und Heimatverbundenheit. 
Festredner Herwig van Staa  - er war schon oft und gerne in Mariastein,  als Landeshauptmann, Landtagspräsident und  auch als Präsident der europäischen Gemeinden und Regionen -  bezeichnete Mariastein  als einen bedeutenden Ort Tiroler Geschichte und als  eine   bedeutsame Stätte im Sinne einer Friedensbotschaft für Europa. Er dankte den Kameradschaften für ihre Traditionsverbundenheit und bat sie, dieses Bewusstsein in einer zunehmend globalisierten Welt zu bewahren und weiterzutragen. Ganz persönlich dankte er  TKB-Präsident Bezirksobmann Hermann Hotter für dessen jahrzehntelangen Einsatz für den Tiroler Kameradschaftsbund. Anlässlich des Gedenktages zur Teilung Tirols vor 100 Jahren am 10. September 1919 erinnerte van Staa an den Vertrag von St. Germain, der die Zerreissung Tirols besiegelte, Südtirol fiel an Italien.  Van Staa sprach bezüglich der Grenzziehung am Brenner von einer Unrechtsgrenze, die trotz aller gutnachbarschaftlicher Beziehungen eine Unrechtsgrenze bleiben wird.  Er sprach auch nicht nur den Ersten Weltkrieg an (auf den die Soldaten- und Gelöbniswallfahrt Mariastein fußt),  sondern erinnerte auch an den Zweiten Weltkrieg, der  am 1. September 1939, also  genau vor  80 Jahren, begonnen worden war.
Bei dieser Wallfahrt wurde  dem Obmann des Traditionsvereins Timelkam "IR 14-Hessen", Major Hubert Maximilian Schirl, das Verdienstkreuz in Silber des TKB verliehen. Der Präsident des Salzburger Kameradschaftsbundes und zugleich Landesgeschäftsführer des Schwarzen Kreuzes Salzburg, Josef Hohenwarter, wurde aufgrund seiner Verdienste mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen  des Österr. Schwarzen Kreuzes ausgezeichnet.
Eine großartige  Defilierung und das Kameradenfest mit Konzert der BMK Angerberg-Mariastein beendeten die 101. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt am 1. September. 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

Die Formationen von Kameradschaften, Schützen, Kaiserjägern und Kaiserschützen bei der Feldmesse im Schlosshof von Mariastein. Fotos: TKB

TKB-Landesschießen 2019 in Vomp

 

Trotz der Sparmaßnahmen beim Österreichischen Bundesheer war es auch heuer möglich, das Landesschießen des Tiroler Kameradschaftsbundes am Bundesheerschießplatz in Vomp durchzuführen, wenngleich an einem Freitag.  Das Schießen musste vom Heer   - vom Samstag weg -  in die normale Dienstzeit verlegt werden. Massive Umplanungen  waren die Folge und infolge des Werktages natürlich auch ein Ausfall an Mannschaften. Anstatt der üblichen 50 bis 60 Teams fanden genau 27 Dreier-Teams an diesem 27. September den Weg nach Vomp. Dennoch war die Stimmung positiv und auf das Bundesheer war wie immer Verlass. Wettbewerbsleiter Oberst Felix Resch bedankte sich bei den Teilnehmern für die Disziplin und gratulierte zu den Leistungen, insbesondere zu jenen der Frauen, die sich mit den Männern exzellent duellierten.

Die ersten vier Plätze machten die Schützengilden Zirl 1 /277,7),  Jenbach Buch 1 (277,6),  Zirl 2 (274,5) und  Zirl 3 (269,7) unter sich aus. 

Florian Wallner  (SG Jenbach Buch 1) wurde Tagessieger (96,7), gefolgt von  Heinrich Schneider, SG Zirl 1 (94,8) und Gernot Scheidle, Schützenkompanie Natters 1 (94,8). 

Den besten Schuss auf die Ehrenscheibe gab Johann Schneider von der SG Zirl 2 ab (7,0).Zweiter wurde Martin Hintenegger, Mannschaft TKB Vomp 1 (10,0) und Dritter Gernot Scheidle, Schützenkompanie Natters 1 (24,6).

Die Ehrenscheibe des  Landesschießens  im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Österreichischen Bundesheeres war heuer der Unterländer Unternehmerin Theresia Reitsamer  - "Theresienöl" - gewidmet. Theresia Reitsamer ist nicht nur eine große Gönnerin und Förderin des Tiroler Kameradschaftsbundes, sondern auch eine ausgezeichnete Schützin. Das stellte sie eindrucksvoll als Siegerin des Ehrengäste-Schießens unter Beweis, bei dem sie  17  namhafte Mitkonkurrenten hinter sich ließ. Zweiter wurde der Landeskommandant des Welschtiroler Schützenbundes, Major Enzo Cestari. Platz 3 ging an TKB-Präsident Hermann Hotter.  Mitbewerber  waren u. a. NR Hermann Gahr, Vizebgm. Klaus Mair, Landestrachtenobmann Oswald Gredler,  Kaiserjäger-Bundesobmann Christian Haager,  Kaiserschützenbund-Tirol-Obmann Hans Peter Gärtner, TKB-Bezirksobmann-Stv. Innsbruck/Stadt  Hans Zimmermann, Viertlkommandant Manfred Schachner (Bund der Tiroler Schützenkompanien),  Schwarzes-Kreuz-Tirol-Kurator  Franz Birkfellner, Tirolmilch-Obmann Stefan Lindner u.a.m.

Im Bild von links Wettbewerbsleiter Oberst Felix Resch, der Landeskommandant des Welschtiroler Schützenbundes, Major Enzo Cestari (Zweitplatzierter), die mit der Ehrenscheibe gewürdigte TKB-Gönnerin Theresia Reitsamer (Siegerin)  und TKB-Präsident Hermann Hotter (Drittplatzierter). Foto: TKB/Martin

 

Erweiterte Bezirksausschuss-Sitzung

Der erweiterte Bezirksausschuss des Bezirksverbandes Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes hielt  am 22. November 2019  im Hotel "Alte Post" in Wörgl seine Sitzung ab. Die Obleute und Funktionäre haben in großer Zahl daran teilgenommen, hörten sich den Bericht von TKB-Präsident Hermann Hotter an und erörterten mit ihm als Bezirksobmann alle Neuigkeiten, die im Kameradschaftsjahr 2020 und 2021 von Relevanz sein werden. Bezirkskassier Hermann Duregger  wiederum referierte  über die Finanzen im Zeitraum von März bis November  d. J. 

Der Bezirksverband Kufstein ist der mitgliederstärkste Bezirk im TKB. Vier Kameradschaften befinden sich unter neuer Führung:  Sebastian Kofler, Brandenberg,  hat Herbert Rupprechter abgelöst, Christian Kaufmann, Ebbs,  ist Nachfolger von Franz Harlander, Hermann Schöffauer, Kufstein,  übernahm die Agenden von Manfred Rieser (+) und Hans Strobl, Niederau,  trat die Nachfolge von Oswald Moser (+) an. 

Die Landesskimeisterschaft wird am 8. Februar 2020 wieder von der Kameradschaft Alpbach unter Obmann Peter Schwarzenauer, Ehrenmitglied des Bezirksverbandes Kufstein,  durchgeführt. 

Der Bezirks-Delegiertentag  wird auf  Einladung der Kameradschaft Thiersee-Landl und Obmannn Josef Werlberger am 22. März 2020 in Thiersee abgehalten. 

Das Bezirksfest am 28. Juni 2020 veranstaltet die Kameradschaft Alpbach.

Die Kameradschaft Erl unter Obmann Johann Kruckenhauser  hat sich angeboten, anlässlich ihres 100. Bestandsjahres die Ausrichtung des  Bezirksfestes 2021 zu übernehmen. 

Für diese umeingeschränkte Zusammenarbeit in seinem  Bezirk hat sich  Hermann Hotter herzlich bei allen Obleuten und Funktionären bedankt.

Obfrau Heidi Heiss vom Militär- und Veteranenverein Wörgl-Umgebung wurde  bei der Versammlung in Anerkennung ihrer Verdienste die Verdienstrmedaille in Silber des TKB verliehen.

Für den Besuch des traditionellen Kameradschaftsballs in Wörgl am 15. Februar 2020 wurde eine herzliche Einladung ausgesprochen. 

Eine eigene Zusammenkunft wird es zum Thema "Jugendarbeit" geben, dies auf Wunsch des Bezirksbeauftragten Obmann Johann Greiderer von der Kameradschaft Walchsee. Auch ein Abend zum Thema "Sicherheit" wird wieder durchgeführt und damit die von Bezirksobmann Hotter begonnene Veranstaltungsreihe fortgesetzt. 

 

TKB-Neujahrsempfang im Militärkommando

 

Die Teilnehmer des Neujahrsempfangs des Tiroler Kameradschaftsbundes am 22. Jänner 2020 im Militärkommando Tirol schritten mit Gottes  Segen  ins neue Jahr. Gespendet hat ihn Tirols Militärpfarrer TKB-Landeskurat Hans-Peter Schiestl mit den besten Wünschen für eine gute Zukunft. Der Empfang, an dem auch Landeshauptmann a. D. Landtagspräsident a. D. TKB-Ehrenmitglied Herwig van Staa mit Gattin Luise, Fahnenpatin des TKB, und Landeshauptmann a. D. TKB-Ehrenmitglied  Wendelin Weingartner teilnahmen, bot beste Gelegenheit, Ingo Gstrein, Oberst des Generalstabes, in Tirol willkommen zu heißen, der per 1. April d. J. die Nachfolge von Militärkommandant Generalmajor Herbert Bauer antreten wird. Herbert Bauer begibt sich in den Ruhestand.  Er  bedankte sich  in seiner Abschiedsrede sowohl beim Tiroler  als auch beim Österreichischen Kameradschaftsbund  für das unverbrüchliche Stehen zur Landesverteidigung, zur Wehrpflicht und zum  Bundesheer. Traditionssprecher Vizeleutnant i. R . Franz Hitzl, ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer und Landesrat Hannes Tratter appellierten für mehr Mittel für die Landesverteidigung und überbrachten die Grüße und Glückwünsche ihrer Ressorts.Mitglieder der Militärmusik Tirol haben in feierlicher Weise für das Entree und den Auftakt des Neujahrsempfanges des Tiroler Kameradschaftsbundes gesorgt. Es war auch der richtige Rahmen für  Ehrungen  an diesem Abend. Die höchste Auszeichnung, das  Bundesehrenkreuz in Gold des Österreichischen Kameradschaftsbundes erhielt Militärkommandant Generalmajor Herbert Bauer.

 

Landesrat Hannes Tratter (im Bild mit Militärkommandant TKB-Ehrenmitglied Herbert Bauer, ÖKB-Präsident Ludwig Bieringer und TKB-Präsident Hermann Hotter) hieß den künftigen Militärkommandanten, Oberst des Generalstabes Ingo Gstrein (links im Bild) in Tirol herzlich willkommen. Foto: TKB/Martin

34. TKB-Landesskimeisterschaft in Alpbach

Die Kameradinnen und Kameraden gaben beim Riesenslalom am Galtenberglift in Inneralpbach  ihr Bestes. 

Am Samstag,  8. Februar 2020,  war es wieder soweit: Unter der Gesamtorganisation von Bezirkssportreferent Peter Schwarzenauer, Obmann der Kameradschaft Alpbach und Ehrenmitglied des Bezirksverbandes Kufstein des TKB,  ging  in Inneralpbach/Galtenberglift die 34. Landesskimeisterschaft des Tiroler Kameradschaftsbundes über die Bühne.  Die Durchführung lag wieder in den bewährten Händen des Schiclubs Alpbach, welcher gleich ein Super-Wetter mitlieferte,  denn das  Rennen konnte  bei strahlend blauem Himmel ausgetragen werden und verlief unfallfrei.

Das  Traditionsrennen des TKB   wurde nun schon das 16. Mal in Alpbach veranstaltet. Es beteiligten sich daran Kameradinnen und Kameraden  aus den Bezirken Kufstein, Schwaz, Kitzbühel, Innsbruck Land und - Innsbruck Stadt, wobei die Kameradschaft Söll mit  Monika Huber und Leo Embacher die ältesten Teilnehmer stellten. 

Am Schluss hieß es "Alpbach hoch drei", denn sämtliche Titel haben die Alpbacher  für sich beansprucht: Die Bestzeiten fuhren  Martina Moser und Stefan Hausberger und  auch der Mannschaftspokal trägt für ein Jahr die Gravur von Alpbach. 

Das Rennen wurde  mit viel Musik  im Hotel "Post" abgeschlossen. Die Pokalüberreichung  erfolgte durch Bürgermeister Markus Bischofer und TKB-Präsident Hermann Hotter, der   das Renngeschehen bereits ab 10.30 Uhr aus direkter Nähe mitverfolgt hatte.

Die Alpbacher haben mit ihrer Gastfreundschaft wieder für einen wunderschönen Renntag gesorgt.

Renndaten:

Kampfgericht: Wettkampfleiter Gerhard Margreiter, Startrichter Ludwig Moser,  Zielrichter Petra Moser, Streckenchef Stefan Hausberger.

Streckendaten: 1 Durchgang, Kurssetzer Stefan Hausberger, Starthöhe 1280 m, Zielhöhe 1040 m, Höhendifferenz 240 m, Anzahl der Tore 32.

Ergebnisse

Damen AK IV: 1. Maria Flörl-Adler, Götzens, 1:03,40, 2. Monika Huber, Söll, 1:25,27.

Damen AK III:  Daniela Leitner, Wörgl, 1:07,94.

Damen AK I: Maria Luise Praschberger, Niederndorf, 1:00,49, 2. Sandra Herzog, Wörgl, 1:07,63, 3. Christine Hallbrucker, Walchsee, 1:40,39.

Allg. Damenklasse: 1. Martina Moser, Alpbach,  59,42, 2. Regina Eisenmann, Söll,  1:11,55.

Altersklasse V b Herren: 1. Leo Embacher, Söll,  1:08,10. 

Altersklasse V a:  1. Martin Schweiger, Kössen, 57,00, 2. Josef Guggenbichler, Kirchdorf, 1:00,48, 3. Gottfried Lederer, Alpbach.

Altersklasse IV:  1. Konrad Mairhofer, Thiersee, 50,26, 2. Josef Schneider, Alpbach, 52,06, 3. Alois Schneider, Alpbach,  52,95.

Altersklasse III:  1. Hannes Lintner, Alpbach, 48,94, 2. Norbert Unterrainer, Hochfilzen, 49,88, 3. Jürgen Thurnwalder, Götzens, 50,02.

Altersklasse II: 1. Gerhard Margreiter, Alpbach,  51,18, 2. Gerold Loinger, Wörgl,  52,86, 3. Stefan Neuhauser, Brandenberg,  54,38.

AK I:  1. Stefan Hausberger, Alpbach,  46,85, 2. Josef Mück,  Alpbach,  49,69, 3. Martin Hanser, Zellam Ziller, 54,20.

Allg. Klasse: 1. Andreas Unterrainer,  Hochfilzen, 48,26, 2. Thomas Kostenzer, Alpbach,  49,82,  3. Christian Moser, Alpbach,   53,95.

Für den 1. Platz in der Mannschaftswertung (2:25,48)  sorgten die Alpbacher Rennläufer Stefan Hausberger  (46,85), Hannes Lintner  (48,94) und Josef Mück  (49,69). Den 2. Platz (2:31,66)  holte sich Hochfilzen mit Andreaas Unterrainer (48,26), Norbert Unterrainer (49,88) und Anton Hain (53,52). Platz 3 ging an  Kössen (2:48,86) mit Thomas Schweiger (55,38), Julius Loferer (56,48) und Martin Schweiger (57,00). Die weitere Reihung: 4. Wörgl, 5. Zell am Ziller, 6. Brandenberg, 7. Götzens, 8. Söll. 

 

TKB-Präsident Hermann Hotter und Bürgermeister Markus Bischofer gratulierten den Tagessiegern  Martina Moser und Stefan Hausberger.

Bezirkssportreferent Ehrenmitglied Peter Schwarzenauer (li.)  freute sich mit seinen Rennläufern über den Mannschaftssieg. Fotos: TKB/Martin

Traditionswallfahrt in schwierigen Zeiten

MARIASTEIN. Der Bezirksverband Kufstein des Tiroler Kameradschaftsbundes veranstaltete auch heuer wieder am ersten Sonntag im September die Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein. Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter hat an der Durchführung der 102jährigen Traditionswallfahrt festgehalten. Die Landesstandarte des TKB, Kameraden, Kaiserjäger, Kaiserschützen, Schützen, Feuerwehren und das Rote Kreuz nahmen mit 20 Fahnenabordnungen daran teil, gegenüber sonstigen Aufmärschen ein kleiner Kreis, coronabedingt eben.  Die Wallfahrermesse zelebrierte Bezirkskurat Wallfahrtspfarrer Matthias Oberascher, festlich umrahmt von der Bundesmusikkapelle Angerberg-Mariastein. "Gehen wir mit Mut und Zuversicht in die Zukunft", war das Credo an diesem Wallfahrtstag. Die Veranstaltung  ging mit einer Defilierung zu Ende. Altlandeshauptmann Landtagspräsident a. D.  Herwig van Staa, der mit seiner Gattin Luise  anwesend war, erhielt vom Wallfahrtspfarrer einen Pilgerstab. 

Altlandeshauptmann Landtagspräsident a. D. Herwig van Staa, Ehrenmitglied des Tiroler Kameradschaftsbundes  und treuer Teilnehmer der Mariasteiner Wallfahrt (im Bild mit seiner Gattin Luise und Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter) erhielt von Pfarrer Matthias Oberascher einen Pilgerstab.   Fotos: TKB/Martin

Die Landesstandarte des TKB und die Bezirksfahne führten den Zug der Teilnehmer an.

Die Abordnungen der Kameradschaften Walchsee, Thiersee-Landl und Kufstein beim Einmarsch.

Die Fahnen-Abordnungen von Mariastein, Erl und Brixlegg.

Der Bezirksverband Kitzbühel ist ein treuer Gast der Mariasteiner Wallfahrt, dahinter die Schützenabordnungen aus Wörgl und Angath.

Kaiserschützen und Kaiserjäger  gehören zur Traditionswallfahrt Mariastein.

Die Feuerwehr,  die Kameraden aus Schwaz und dem Zillertal (Fügen/Fügenberg) sowie das Rote Kreuz waren ebenfalls unter den Teilnehmern.

Die beiden Bezirksobmann-Stellvertreter TKB-Landesvorstandsmitglied Herbert Rupprechter, Brandenberg, und Rudolf Baumgartner, Niederndorf, legten den Kranz beim Kriegerdenkmal nieder (im Hintergrund Kameraden aus Bayern).

Erstmals an der Wallfahrt teilgenommen hat Tirols neuer Militärkommandant Brigadier Ingo Gstrein (Bild). Der Einladung zur 102. Soldaten- und Gelöbnis-Wallfahrt gefolgt waren auch  die Abgeordneten zum Tiroler Landtag Barbara Schwaighofer und Bgm. Alois Margreiter, der Europaabgeordnete der Regionen und künftige TKB-Präsident Franz Xaver Gruber, die Bürgermeister Dieter Martinz, Mariastein, Walter Osl, Angerberg, Vizebgm.  Manfred Wimpissinger, Angath,  der Präsident der Unteroffiziersgesellschaft Tirol, Vizeleutnant i. R. Christian Trobos,  der Bundesobmann der Tiroler Kaiserjäger Major Romed Giner, der Landesobmann des Tiroler Sängerbundes, Manfred Duringer, von den Schützengilden und -Kompanien Landesschützenmeister Andreas Hauser und Viertlkommandant- Stv.  Hauptmann Georg Huber, der Präsident der  Gesellschaft für Landesverteidigung und Sicherheitspolitik in Tirol OSR Prof. Erich Wörister, der Kurator des Österr. Schwarzen Kreuzes, Landesstelle Tirol,  Brigadier i. R. Franz Birkfellner u.a.m. 

Eine Wallfahrt in schwieriger Zeit...

Die 102. Mariasteiner Soldaten- und Gelöbniswallfahrt im Jahr 2020 war eine Veranstaltung unter besonderen Gegebenheiten. Coronabedingt  war die Teilnehmerzahl stark eingeschränkt, Militärpfarrer TKB-Landeskurat Hans Peter Schiestl, der eine Ansprache halten sollte,  war im Juli infolge eines Motorradunfalles verstorben und kurz vor dem Wallfahrtstermin hat Erzbischof Franz Lackner, Mitglied des Tiroler Kameradschaftsbundes, der die Hl. Messe zelebrieren sollte, abgesagt, er konnte krankheitsbedingt nicht Mariastein kommen. Also musste Wallfahrtspfarrer Matthias Oberascher den Gottesdienst ohne seine Mitbrüder abhalten, im Beisein von  rund 20 Fahnenabordnungen und  mehreren Ehrengästen. Bezirksobmann TKB-Ehrenpräsident Hermann Hotter  hat  den beliebten Priester und Ehrenringträger der Gemeinde Mariastein inständig gebeten, er möge  die Kameraden - sollte ihn einmal die Pension  vom Marienheiligtum wegführen - nie vergessen. Wallfahrtspfarrer Bezirkskurat Mag. Matthias Oberascher erwies sich bei dieser 102. Gelöbniswallfahrt einmal mehr als Prediger, dem man  gerne und aufmerksam zuhört.

Im Gedenken an Militäroberkurat H. P. Schiestl +

Unser TKB-Landeskurat MMag. Hans Peter Schiestl, welcher  am 20. Juli 2020 infolge eines tragischen Motorradunfalles in Sterzing ums Leben kam, war erst 41 Jahre alt. Er fand seine letzte Ruhestätte im  Waldfriedhof in Mayrhofen. Geboren am 21. Jänner 1979 in der "Silberstadt" Schwaz wurde Johannes Peter Schiestl  am 27. Juni 2004  zum Priester geweiht. Hernach war er Kooperator in der Schwazer Stadtpfarre "Maria Himmelfahrt". Zeitlebens hat er mit vollem Einsatz und mit großer Freude die Menschen begleitet: als diözesaner Schulseelsorger und Referent für Schulpastoral, als Seelsorger im regionalen Altenwohnheim in Schwaz, als Schulseelsorger und Religionslehrer im bischöflichen Gymnasium Paulinum und an der Landeslandwirtschaftlichen Lehranstalt Rotholz, als Mitarbeiter beim Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes, als Pfarrer  im Seelsorgeraum Kolsass-Weer-Weerberg (von August 2010 bis August 2017), als Aushilfspriester im Seelsorgeraum Unteres Lechtal, als Schützen- und Feuerwehrkurat. 

Johannes Peter Schiestl war seit 2017 Militärpfarrer beim Militärkommando Tirol und seit Herbst 2018 Landeskurat des Tiroler Kameradschaftsbundes.  Er  ist uns stets mit Freude  begegnet.  Im September 2018 hat H. P. Schiestl mit Alt-Erzbischof Alois Kothgasser und Wallfahrtspfarrer Matthias Oberascher (Bild) den Gottesdienst anlässlich der 100. Soldaten- und Gelöbniswallfahrt in Mariastein zelebriert.  Ehre seinem Andenken. Foto: TKB/Martin